Eine Skulptur aus Holz - Kran - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Eine Holzskulptur mit dem Titel „A wooden sculpture“ aus Côte d’Ivoire von der Kran-Kultur, Herkunft Toulépleu-Region, inklusive Stativ, Höhe 78 cm, Gewicht 3,76 kg, Zustand fair.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Kran-Kopfmaske aus der Toulépléu-Region gehört in den kulturellen Kontext der Waldgemeinschaften im äußersten Westen der Elfenbeinküste. Der Kran, eng verbunden mit den benachbarten We- und Dan-Gruppen, entwickelte eine sehr expressive Maskentradition, in der tierische und menschliche Elemente zu kraftvollen Manifestationen spiritueller Wesen verschmolzen. Solche Masken dienten als Vehikel übernatürlicher Kräfte und wurden in Initiationen, Prüfungen und gemeinschaftlichen Ritualen verwendet. Inkl. Stand.
Die Komposition wird von einer monumentalen, schnabelartigen Ausprägung dominiert, die die Maske weit in den umgebenden Raum hinausragt. Der leicht geöffnete Kiefer, der durch Lederbänder zusammengehalten wird, erzeugt den Eindruck von zurückgehaltener, aber allgegenwärtiger Kraft. Über dem Schnabel entfaltet sich eine rigoros strukturierte Gesichtsarchitektur: eine vorstehende Stirn, die lange dreieckige Nase und die ungewöhnliche Anordnung von drei übereinanderliegenden, stempelartigen Augen verleihen der Maske eine facettenreiche Wahrnehmungsdimension. Die Mehrfachsicht kann als Zeichen übernatürlicher Wachsamkeit und spiritueller Allgegenwart interpretiert werden.
Die rot pigmentierte Oberfläche wird rhythmisch von weiß umrandeten Schachbrettornamenten auf den Wangen durchzogen. Dreieckige Flügel mit textilen Applikationen an den Seiten erweitern die Silhouette und verstärken den Eindruck eines Hybridwesens, teils menschlich, teils vogelartig. Nägel und textile Elemente auf der Oberseite des Kopfes deuten auf rituelle Aktivierung und kultische Bedeutung hin. Die glänzende Patina und feine Gebrauchsspuren dokumentieren die Nutzung in einem zeremoniellen Kontext und verleihen dem Objekt eine eindrucksvolle historische Präsenz.
Literatur (Auswahl)
Eberhard Fischer, Dan: People and Masks in the Ivory Coast, Zürich 1976.
Hans Himmelheber, Negro Art and Negro Artists in Africa, Braunschweig 1960.
Susan M. Vogel, Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stéphan, L'Art africain, Paris 1988.
Ezio Bassani, African Art and Artefacts in European Collections 1400–1800, London 2000
MAZ13804
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Kran-Kopfmaske aus der Toulépléu-Region gehört in den kulturellen Kontext der Waldgemeinschaften im äußersten Westen der Elfenbeinküste. Der Kran, eng verbunden mit den benachbarten We- und Dan-Gruppen, entwickelte eine sehr expressive Maskentradition, in der tierische und menschliche Elemente zu kraftvollen Manifestationen spiritueller Wesen verschmolzen. Solche Masken dienten als Vehikel übernatürlicher Kräfte und wurden in Initiationen, Prüfungen und gemeinschaftlichen Ritualen verwendet. Inkl. Stand.
Die Komposition wird von einer monumentalen, schnabelartigen Ausprägung dominiert, die die Maske weit in den umgebenden Raum hinausragt. Der leicht geöffnete Kiefer, der durch Lederbänder zusammengehalten wird, erzeugt den Eindruck von zurückgehaltener, aber allgegenwärtiger Kraft. Über dem Schnabel entfaltet sich eine rigoros strukturierte Gesichtsarchitektur: eine vorstehende Stirn, die lange dreieckige Nase und die ungewöhnliche Anordnung von drei übereinanderliegenden, stempelartigen Augen verleihen der Maske eine facettenreiche Wahrnehmungsdimension. Die Mehrfachsicht kann als Zeichen übernatürlicher Wachsamkeit und spiritueller Allgegenwart interpretiert werden.
Die rot pigmentierte Oberfläche wird rhythmisch von weiß umrandeten Schachbrettornamenten auf den Wangen durchzogen. Dreieckige Flügel mit textilen Applikationen an den Seiten erweitern die Silhouette und verstärken den Eindruck eines Hybridwesens, teils menschlich, teils vogelartig. Nägel und textile Elemente auf der Oberseite des Kopfes deuten auf rituelle Aktivierung und kultische Bedeutung hin. Die glänzende Patina und feine Gebrauchsspuren dokumentieren die Nutzung in einem zeremoniellen Kontext und verleihen dem Objekt eine eindrucksvolle historische Präsenz.
Literatur (Auswahl)
Eberhard Fischer, Dan: People and Masks in the Ivory Coast, Zürich 1976.
Hans Himmelheber, Negro Art and Negro Artists in Africa, Braunschweig 1960.
Susan M. Vogel, Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stéphan, L'Art africain, Paris 1988.
Ezio Bassani, African Art and Artefacts in European Collections 1400–1800, London 2000
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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