Eine Maske aus Holz. - Mossi - Burkina Faso (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Karen-Wemba-Maske der Mossi aus der historischen Region Yatenga gehört zu den beeindruckendsten Beispielen der Maskenkunst im Mossi-Kulturkreis. Innerhalb der religiösen und sozialen Ordnung der Mossi fungieren Masken als Verkörperungen von Ahnengeistern und Naturkräften. Die Maskentraditionen der Region Yatenga zeichnen sich insbesondere durch die Verbindung geometrischer Gesichtformen mit figürlichen Überlagerungen aus, wodurch verschiedene Ebenen spiritueller und sozialer Bedeutung miteinander verknüpft werden. Incl stand.
Die runde Gesichtsmaske besitzt eine bemerkenswerte formale Klarheit. Zwei dreieckige Augenöffnungen durchdringen die weiß pigmentierte Oberfläche, während eine gezackte zentrale Rippe das Gesicht vertical strukturiert und in ein diademartiges Element übergeht. Diese zentrale Achse setzt sich am Rücken fort und bildet die Basis für eine angehängte weibliche Figur. Die Darstellung einer Frau mit unverhältnismäßig großen Brüsten deutet auf Fruchtbarkeit, Mutterschaft und die lebensspendenden Kräfte der Gemeinschaft hin – zentrale Themen der Mossi-Kosmologie.
Die Figur steht leicht gebeugt und nach links geneigt, was ihr eine subtile Bewegung verleiht. Die Gesichtszüge werden durch feine Ornamentik betont: Eine horizontale Linie über dem Nasenrücken, von der feuerflammenartige Motive zu den Augen aufsteigen, ebenso wie Dekorationen auf dem Kinn. Der helmartige Haarschmuck mit seinem Irokesenschnitt, seitlichen Zöpfen und hinterem Scheitel erweitert eindrucksvoll die Silhouette. Eine glänzende Patina, feine Trocknungsrisse und Abnutzungsspuren belegen ihre rituelle Nutzung und verleihen dem Werk seine historische Authentizität.
Literatur (Auswahl)
Christopher D. Roy, Art of the Upper Volta Rivers, Paris 1987.
Christopher D. Roy, Traditional Art of Burkina Faso, Calgary 1995.
J ean Ganay, Les Mossi de Haute-Volta, Paris 1947.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat and Lucien Stéphan, L'Art africain, Paris 1988.
Susan M. Vogel, Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
MAZ13830
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Karen-Wemba-Maske der Mossi aus der historischen Region Yatenga gehört zu den beeindruckendsten Beispielen der Maskenkunst im Mossi-Kulturkreis. Innerhalb der religiösen und sozialen Ordnung der Mossi fungieren Masken als Verkörperungen von Ahnengeistern und Naturkräften. Die Maskentraditionen der Region Yatenga zeichnen sich insbesondere durch die Verbindung geometrischer Gesichtformen mit figürlichen Überlagerungen aus, wodurch verschiedene Ebenen spiritueller und sozialer Bedeutung miteinander verknüpft werden. Incl stand.
Die runde Gesichtsmaske besitzt eine bemerkenswerte formale Klarheit. Zwei dreieckige Augenöffnungen durchdringen die weiß pigmentierte Oberfläche, während eine gezackte zentrale Rippe das Gesicht vertical strukturiert und in ein diademartiges Element übergeht. Diese zentrale Achse setzt sich am Rücken fort und bildet die Basis für eine angehängte weibliche Figur. Die Darstellung einer Frau mit unverhältnismäßig großen Brüsten deutet auf Fruchtbarkeit, Mutterschaft und die lebensspendenden Kräfte der Gemeinschaft hin – zentrale Themen der Mossi-Kosmologie.
Die Figur steht leicht gebeugt und nach links geneigt, was ihr eine subtile Bewegung verleiht. Die Gesichtszüge werden durch feine Ornamentik betont: Eine horizontale Linie über dem Nasenrücken, von der feuerflammenartige Motive zu den Augen aufsteigen, ebenso wie Dekorationen auf dem Kinn. Der helmartige Haarschmuck mit seinem Irokesenschnitt, seitlichen Zöpfen und hinterem Scheitel erweitert eindrucksvoll die Silhouette. Eine glänzende Patina, feine Trocknungsrisse und Abnutzungsspuren belegen ihre rituelle Nutzung und verleihen dem Werk seine historische Authentizität.
Literatur (Auswahl)
Christopher D. Roy, Art of the Upper Volta Rivers, Paris 1987.
Christopher D. Roy, Traditional Art of Burkina Faso, Calgary 1995.
J ean Ganay, Les Mossi de Haute-Volta, Paris 1947.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat and Lucien Stéphan, L'Art africain, Paris 1988.
Susan M. Vogel, Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
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