Eine Skulptur aus Holz - Prampram - Ghana (Ohne mindestpreis)






Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.
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Eine Holzskulptur aus Ghana, der Prampram-Gemeinschaft im Ga-Adangbe-Kulturkreis zugeordnet, Höhe 106 cm, Gewicht 3,48 kg, mit Ständer geliefert, in fairer Verfassung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dieses Prampram-Skulptur aus der südlichen Küstenregion Ghanas gehört zum kulturellen Kontext der Prampram-Gemeinschaften, die Teil des größeren Ga-Adangbe-Kulturraums sind. In den religiösen Traditionen dieser Region spielten figürliche Darstellungen eine bedeutende Rolle als Träger spiritueller Gegenwart, als Ahnenrepräsentationen oder als Objekte in lokalen Heil- und Schutzritualen. Ihr Einfluss resultierte weniger aus naturalistischer Abbildung als aus der Verdichtung symbolischer und metaphysischer Kräfte in einer reduzierten formalen Sprache. Incl Stand.
Die Figur ist durch eine bemerkenswerte vertikale Vergrößerung gekennzeichnet. Der kugelige Kopf bildet einen auffälligen Kontrast zum schlanken, elongierten Körper und verleiht der Skulptur eine ausbalancierte, doch abstrakte Erscheinung. Die runden Ohröffnungen, durchbohrte Augen und der offene Mund reduzieren das Gesicht auf seine grundlegendsten Merkmale und erzeugen den Eindruck einer Figur, die zwischen Sichtbarkeit und Transzendenz vermittelt. Die lange, schmale Nase bildet die zentrale Achse der Komposition und betont deren formale Strenge.
Die zwei Bauchnabelöffnungen, die den Körper akzentuieren und auf Vorstellungen von Vitalität, Abstammung und geistiger Verbindung anspielen könnten, verdienen besondere Beachtung. Die verjüngten Arme und Beine verstärken den abstrakten Effekt und lenken das Auge auf die Gesamtrhythmik der Form. Erosion sowie kleine Unregelmäßigkeiten dokumentieren Alter und Benutzung und verleihen der Skulptur die historische Authentizität, die für viele rituell genutzte Werke aus der Küstenregion Ghanas charakteristisch ist.
Literatur (Auswahl)
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Warren M. Robbins / Nancy Ingram Nooter, African Art in American Collections, Washington D.C. 1989.
Enid Schildkrout / Curtis A. Keim, African Reflections: Art from Northeastern Zaire, Seattle 1990.
Doran H. Ross, Wrapped in Pride: Ghanaian Kente and African American Identity, Los Angeles 1998.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat, und Lucien Stéphan, L’Art africain, Paris 1988.
Hinweis: Spezifische Literatur zu figurativen Prampram-Skulpturen ist relativ begrenzt; viele Objekte werden in der Forschung im weiteren Kontext der Ga Adangbe-Kunst und der religiösen Traditionen der südghanaischen Küstenregion diskutiert.
MAZ13868
Der Verkäufer stellt sich vor
Dieses Prampram-Skulptur aus der südlichen Küstenregion Ghanas gehört zum kulturellen Kontext der Prampram-Gemeinschaften, die Teil des größeren Ga-Adangbe-Kulturraums sind. In den religiösen Traditionen dieser Region spielten figürliche Darstellungen eine bedeutende Rolle als Träger spiritueller Gegenwart, als Ahnenrepräsentationen oder als Objekte in lokalen Heil- und Schutzritualen. Ihr Einfluss resultierte weniger aus naturalistischer Abbildung als aus der Verdichtung symbolischer und metaphysischer Kräfte in einer reduzierten formalen Sprache. Incl Stand.
Die Figur ist durch eine bemerkenswerte vertikale Vergrößerung gekennzeichnet. Der kugelige Kopf bildet einen auffälligen Kontrast zum schlanken, elongierten Körper und verleiht der Skulptur eine ausbalancierte, doch abstrakte Erscheinung. Die runden Ohröffnungen, durchbohrte Augen und der offene Mund reduzieren das Gesicht auf seine grundlegendsten Merkmale und erzeugen den Eindruck einer Figur, die zwischen Sichtbarkeit und Transzendenz vermittelt. Die lange, schmale Nase bildet die zentrale Achse der Komposition und betont deren formale Strenge.
Die zwei Bauchnabelöffnungen, die den Körper akzentuieren und auf Vorstellungen von Vitalität, Abstammung und geistiger Verbindung anspielen könnten, verdienen besondere Beachtung. Die verjüngten Arme und Beine verstärken den abstrakten Effekt und lenken das Auge auf die Gesamtrhythmik der Form. Erosion sowie kleine Unregelmäßigkeiten dokumentieren Alter und Benutzung und verleihen der Skulptur die historische Authentizität, die für viele rituell genutzte Werke aus der Küstenregion Ghanas charakteristisch ist.
Literatur (Auswahl)
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Warren M. Robbins / Nancy Ingram Nooter, African Art in American Collections, Washington D.C. 1989.
Enid Schildkrout / Curtis A. Keim, African Reflections: Art from Northeastern Zaire, Seattle 1990.
Doran H. Ross, Wrapped in Pride: Ghanaian Kente and African American Identity, Los Angeles 1998.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat, und Lucien Stéphan, L’Art africain, Paris 1988.
Hinweis: Spezifische Literatur zu figurativen Prampram-Skulpturen ist relativ begrenzt; viele Objekte werden in der Forschung im weiteren Kontext der Ga Adangbe-Kunst und der religiösen Traditionen der südghanaischen Küstenregion diskutiert.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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