Eine Skulptur aus Holz - Ashanti - Ghana (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Ashanti-Puppe aus der Region Kumasi ist eine Fruchtbarkeits- oder Akua'ba-Puppe und gehört zum kulturellen Kontext der Akan-Gesellschaften. Innerhalb der Ashanti-Tradition wurden solche Figuren von Frauen getragen und gepflegt, um Fruchtbarkeit, die Geburt gesunder Kinder und das Wohl der Familie zu fördern. Sie verkörpern auch zentrale Vorstellungen von Schönheit, sozialer Identität und moralischer Vollkommenheit.
Charakteristisch für die Puppe ist der große, scheibenförmige, abgeflachte Kopf, der die Komposition dominiert. In der akenästhetik wird die hohe Stirn als Ausdruck von Intelligenz, Würde und körperlicher Schönheit betrachtet. Darunter liegt eine lange, flach modellierte Nase und ein wachsames, vorrausschauendes Blick, der der Figur trotz ihrer vereinfachten Form eine bemerkenswerte Präsenz verleiht. Feine Einschnitte an den Wangen und am Hinterkopf erinnern an Skarifizierung oder Haarzierungen und deuten auf kulturelle Vorstellungen von Attraktivität und Zugehörigkeit hin.
Der lange, gerillte Hals betont die vertikale Eleganz der Figur. Die ausgestreckten Arme ohne modellierte Hände und die spitzen, hervortretenden Brüste folgen einer absichtlich stilisierten formalen Sprache, die Idealisierung statt Individualität ausdrückt. Horizontale Vertiefungen am Bauch und der ausgeformte Nabel deuten auf Fruchtbarkeit und Abstammung hin. Das Fehlen von Beinen zugunsten einer pedestalartigen Basis lenkt die Aufmerksamkeit auf die symbolische Funktion der Figur. Die glänzende Patina und leichte Abnutzung zeugen von Alter, Umgang und ritueller Verehrung.
Literatur (Auswahl)
Akua'ba: Asante Fertility Dolls, Gainesville 1998.
Akan Weights and the Gold Trade, London 1980.
The Golden Stool: Regalia of the Asantehene, New York 1987.
Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
L'Art Africain, Paris 1988.
Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
MAZ13924
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Diese Ashanti-Puppe aus der Region Kumasi ist eine Fruchtbarkeits- oder Akua'ba-Puppe und gehört zum kulturellen Kontext der Akan-Gesellschaften. Innerhalb der Ashanti-Tradition wurden solche Figuren von Frauen getragen und gepflegt, um Fruchtbarkeit, die Geburt gesunder Kinder und das Wohl der Familie zu fördern. Sie verkörpern auch zentrale Vorstellungen von Schönheit, sozialer Identität und moralischer Vollkommenheit.
Charakteristisch für die Puppe ist der große, scheibenförmige, abgeflachte Kopf, der die Komposition dominiert. In der akenästhetik wird die hohe Stirn als Ausdruck von Intelligenz, Würde und körperlicher Schönheit betrachtet. Darunter liegt eine lange, flach modellierte Nase und ein wachsames, vorrausschauendes Blick, der der Figur trotz ihrer vereinfachten Form eine bemerkenswerte Präsenz verleiht. Feine Einschnitte an den Wangen und am Hinterkopf erinnern an Skarifizierung oder Haarzierungen und deuten auf kulturelle Vorstellungen von Attraktivität und Zugehörigkeit hin.
Der lange, gerillte Hals betont die vertikale Eleganz der Figur. Die ausgestreckten Arme ohne modellierte Hände und die spitzen, hervortretenden Brüste folgen einer absichtlich stilisierten formalen Sprache, die Idealisierung statt Individualität ausdrückt. Horizontale Vertiefungen am Bauch und der ausgeformte Nabel deuten auf Fruchtbarkeit und Abstammung hin. Das Fehlen von Beinen zugunsten einer pedestalartigen Basis lenkt die Aufmerksamkeit auf die symbolische Funktion der Figur. Die glänzende Patina und leichte Abnutzung zeugen von Alter, Umgang und ritueller Verehrung.
Literatur (Auswahl)
Akua'ba: Asante Fertility Dolls, Gainesville 1998.
Akan Weights and the Gold Trade, London 1980.
The Golden Stool: Regalia of the Asantehene, New York 1987.
Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
L'Art Africain, Paris 1988.
Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
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