Eine Maske aus Holz. - Gurunsi - Burkina Faso (Ohne mindestpreis)






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Eine buffalo-Holzmaske aus Burkina Faso der Gurunsi-Kultur aus der Pô-Region, Gewicht 3,41 kg, Höhe 84 cm, in befriedigendem Zustand, inklusive Ständer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Büffelmaske aus der Region Pô gehört zum kulturellen Kontext der Gurunsi.
Die Maskenherstellungstradition dieser Region gehört zu den beeindruckendsten der westafrikanischen Savanne und ist eng mit Initiationsriten, Ahnenverehrung und agrarischen Konzepten von Fruchtbarkeit und Gemeinschaft verbunden.
Tiermasken nehmen in diesem Kontext einen besonderen Platz ein, da sie die Kräfte der Natur in einer rituell kontrollierten Form verkörpern. Incl stand.
Die Maske stellt einen Büffel dar, ein Tier, das in vielen Gesellschaften der Region als Symbol für Stärke, Ausdauer und ungezähmte Vitalität gilt. Der weit geöffnete, nach vorn vorspringende Schnauze verleiht der Maske eine dynamische und imposante Ausstrahlung. Eine vertikale Krone erhebt sich zwischen den hervortretenden Augen, teilt das Gesicht und betont die Symmetrie der Komposition. Diamantförmige Ornamente bedecken sowohl Schnauze als auch Gesicht und strukturieren die Oberfläche durch ein rhythmisches Spiel geometrischer Formen.
Über dem Kopf des Tieres entfaltet sich eine außergewöhnliche architektonische Struktur, zusammengesetzt aus Diamant- und Rechteckelementen, ebenfalls mit Ornamenten verziert. Der krönende Stab mit seinem Siegel-ähnlichen Ende verlängert die Maske vertikal und verstärkt ihre monumentale Wirkung. Der zentral platzierte Griff deutet auf die performative Verwendung des Objekts während ritueller Zeremonien hin. Das Rot-Weiß-Farbkleid spiegelt einen in der Region verbreiteten symbolischen Kontrast wider: Vitalität, Transformation und spirituelle Reinheit. Tiefe Risse und Brüche bezeugen lange rituelle Nutzung und verleihen der Maske ihre eindrucksvolle historische Authentizität.
Literatur (Auswahl)
Christopher D. Roy, Art of the Upper Volta Rivers, Paris 1987.
Christopher D. Roy, Traditional Art of Burkina Faso, Calgary 1995.
Roy Sieber, African Furniture and Household Objects, Bloomington 1980.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Suzanne Preston Blier, The History of African Art, London 2023.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat and Lucien Stéphan, L'Art africain, Paris 1988.
MAZ13998
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Büffelmaske aus der Region Pô gehört zum kulturellen Kontext der Gurunsi.
Die Maskenherstellungstradition dieser Region gehört zu den beeindruckendsten der westafrikanischen Savanne und ist eng mit Initiationsriten, Ahnenverehrung und agrarischen Konzepten von Fruchtbarkeit und Gemeinschaft verbunden.
Tiermasken nehmen in diesem Kontext einen besonderen Platz ein, da sie die Kräfte der Natur in einer rituell kontrollierten Form verkörpern. Incl stand.
Die Maske stellt einen Büffel dar, ein Tier, das in vielen Gesellschaften der Region als Symbol für Stärke, Ausdauer und ungezähmte Vitalität gilt. Der weit geöffnete, nach vorn vorspringende Schnauze verleiht der Maske eine dynamische und imposante Ausstrahlung. Eine vertikale Krone erhebt sich zwischen den hervortretenden Augen, teilt das Gesicht und betont die Symmetrie der Komposition. Diamantförmige Ornamente bedecken sowohl Schnauze als auch Gesicht und strukturieren die Oberfläche durch ein rhythmisches Spiel geometrischer Formen.
Über dem Kopf des Tieres entfaltet sich eine außergewöhnliche architektonische Struktur, zusammengesetzt aus Diamant- und Rechteckelementen, ebenfalls mit Ornamenten verziert. Der krönende Stab mit seinem Siegel-ähnlichen Ende verlängert die Maske vertikal und verstärkt ihre monumentale Wirkung. Der zentral platzierte Griff deutet auf die performative Verwendung des Objekts während ritueller Zeremonien hin. Das Rot-Weiß-Farbkleid spiegelt einen in der Region verbreiteten symbolischen Kontrast wider: Vitalität, Transformation und spirituelle Reinheit. Tiefe Risse und Brüche bezeugen lange rituelle Nutzung und verleihen der Maske ihre eindrucksvolle historische Authentizität.
Literatur (Auswahl)
Christopher D. Roy, Art of the Upper Volta Rivers, Paris 1987.
Christopher D. Roy, Traditional Art of Burkina Faso, Calgary 1995.
Roy Sieber, African Furniture and Household Objects, Bloomington 1980.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Suzanne Preston Blier, The History of African Art, London 2023.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat and Lucien Stéphan, L'Art africain, Paris 1988.
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- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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