Eine Maske aus Holz. - Mende - Sierra Leone (Ohne mindestpreis)






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Ein Holzmaska aus Sierra Leone der Mende-Tradition, gesammelt in der Kenema-Region, 72 cm hoch, wiegt 3,05 kg, in befriedigendem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Mende-Helmmaske, die in der Region Kenema gesammelt wurde, gehört zu den bekanntesten und historisch bedeutendsten Maskentypen Westafrikas. Solche Helm-Headpieces stehen in enger Verbindung mit dem Sande (oder Bundu), einer Frauenvereinigung, einer zentralen Institution der Mende-Gesellschaft, die Initiation, soziale Erziehung und die Weitergabe kultureller Werte überwacht. Bemerkenswerterweise gehört dies zu den wenigen afrikanischen Maskentraditionen, die direkt mit weiblicher Autorität und weiblichen Idealen verknüpft sind.
Die Maske verkörpert ein Ideal von Schönheit, Würde und Selbstbeherrschung. Der dreifach gefächerte Irokesenschnitt ragt über die hohe Stirn hinaus und wird von einer kleinen, runden Kopfbedeckung gekrönt, die die Vertikalität der Komposition weiter betont. Die sorgfältig gestaltete Frisur weist auf sozialen Rang, gepflegtes Erscheinungsbild und die Bedeutung eines ordentlich gestylten Haares in der ästhetischen Mende-Welt hin. Das knotige Muster, das den Kopf bedeckt, schafft eine rhythmische Oberflächenstruktur, die an kunstvoll geflochtene Zöpfe erinnert.
Unter der hohen Stirn liegen geschlossene Augen, eine schmale Nase und ein kleiner, geschlossener Mund. Dieses minimalistische, harmonische Design vermittelt inneren Frieden, Gelassenheit und moralische Integrität – Qualitäten, die in der Sande-Tradition zentrale Tugenden darstellen. Der kraftvoll modellierte, kugelige Hals lässt Wohlstand, Gesundheit und physische Schönheit erahnen. Tiefe Trocknungen und eine glänzende Patina bezeugen die lange rituelle Nutzung und verleihen dem Objekt eine eindrucksvolle historische Präsenz.
Literatur (Auswahl)
Sande: Masks and Women’s Initiation in West Africa, London 1995.
Mende Art and Female Leadership, New Haven 1986.
Radiance from the Waters: Ideals of Feminine Beauty in Mende Art, New Haven 1986.
Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
L'Art Africain, Paris 1988.
MAZ14061
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Mende-Helmmaske, die in der Region Kenema gesammelt wurde, gehört zu den bekanntesten und historisch bedeutendsten Maskentypen Westafrikas. Solche Helm-Headpieces stehen in enger Verbindung mit dem Sande (oder Bundu), einer Frauenvereinigung, einer zentralen Institution der Mende-Gesellschaft, die Initiation, soziale Erziehung und die Weitergabe kultureller Werte überwacht. Bemerkenswerterweise gehört dies zu den wenigen afrikanischen Maskentraditionen, die direkt mit weiblicher Autorität und weiblichen Idealen verknüpft sind.
Die Maske verkörpert ein Ideal von Schönheit, Würde und Selbstbeherrschung. Der dreifach gefächerte Irokesenschnitt ragt über die hohe Stirn hinaus und wird von einer kleinen, runden Kopfbedeckung gekrönt, die die Vertikalität der Komposition weiter betont. Die sorgfältig gestaltete Frisur weist auf sozialen Rang, gepflegtes Erscheinungsbild und die Bedeutung eines ordentlich gestylten Haares in der ästhetischen Mende-Welt hin. Das knotige Muster, das den Kopf bedeckt, schafft eine rhythmische Oberflächenstruktur, die an kunstvoll geflochtene Zöpfe erinnert.
Unter der hohen Stirn liegen geschlossene Augen, eine schmale Nase und ein kleiner, geschlossener Mund. Dieses minimalistische, harmonische Design vermittelt inneren Frieden, Gelassenheit und moralische Integrität – Qualitäten, die in der Sande-Tradition zentrale Tugenden darstellen. Der kraftvoll modellierte, kugelige Hals lässt Wohlstand, Gesundheit und physische Schönheit erahnen. Tiefe Trocknungen und eine glänzende Patina bezeugen die lange rituelle Nutzung und verleihen dem Objekt eine eindrucksvolle historische Präsenz.
Literatur (Auswahl)
Sande: Masks and Women’s Initiation in West Africa, London 1995.
Mende Art and Female Leadership, New Haven 1986.
Radiance from the Waters: Ideals of Feminine Beauty in Mende Art, New Haven 1986.
Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
L'Art Africain, Paris 1988.
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Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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