Eine Skulptur aus Holz - Kulango - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese weibliche Koulango-Figur aus der Region Agnibilékrou gehört zum kulturellen Kontext der Koulango-Gemeinschaften in der nordöstlichen Grenzregion von Côte d’Ivoire. Die Koulango, deren historische Verbindungen bis zu den Akan-Kulturen Westafrikas reichen, entwickelten eine bildhauerische Kunst, in der soziale Ideale, spirituelle Konzepte und ästhetische Vollkommenheit eng miteinander verwoben sind. Weibliche Figuren beziehen sich häufig auf Fruchtbarkeit, soziale Kontinuität und die Vermittlung zwischen der menschlichen und der spirituellen Sphäre.
Die kniende Figur strahlt Ruhe und Konzentration aus. Ihr Kopf wird von einer hohen, pfeilförmigen Frisur gekrönt, deren blaue Färbung einen seltenen und auffälligen Akzent setzt. Die wachsamen, nach vorn gerichteten Augen verleihen der Skulptur eine unmittelbare Präsenz, während die leicht zusammengepressten Lippen einen Ausdruck kontrollierter Introspektion vermitteln. Gefurchte Verzierungen auf den Wangen strukturieren das Gesicht und werden in den fein gearbeiteten Mustern am Hals, an der Brust und am Rücken aufgegriffen. Diese Dekorationen erinnern an traditionelle Formen der Scarifikation, die Schönheit, Identität und soziale Zugehörigkeit signalisieren könnten.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Händen, die zu stützen scheinen die spitzen Brüste zu betonen und so die zentrale symbolische Bedeutung der Figur hervorzuheben. Die farbenfrohen Perlenketten um den Hals und die Hüften unterstreichen ihren repräsentativen Charakter und deuten auf Standes- und rituellen Signifikanz hin. Die glänzende Patina und feine Gebrauchsspuren belegen Alter und Nutzung und verleihen der Skulptur die historische Tiefe, die typisch für authentisch genutzte Werke aus der Kulturregion der Koulango ist.
Ausgewählte Literatur
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber, Die Kunst der Elfenbeinküste, Zürich 1984.
Susan M. Vogel, Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in der Kunst Afrikas, Washington D.C. 1989.
Ezio Bassani, African Art and Artefacts in European Collections 1400–1800, London 2000.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat, und Lucien Stéphan, African Art, Paris 1988.
Monica Blackmun Visonà et al., A History of Art in Africa, New York 2008.
MAZ14125
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese weibliche Koulango-Figur aus der Region Agnibilékrou gehört zum kulturellen Kontext der Koulango-Gemeinschaften in der nordöstlichen Grenzregion von Côte d’Ivoire. Die Koulango, deren historische Verbindungen bis zu den Akan-Kulturen Westafrikas reichen, entwickelten eine bildhauerische Kunst, in der soziale Ideale, spirituelle Konzepte und ästhetische Vollkommenheit eng miteinander verwoben sind. Weibliche Figuren beziehen sich häufig auf Fruchtbarkeit, soziale Kontinuität und die Vermittlung zwischen der menschlichen und der spirituellen Sphäre.
Die kniende Figur strahlt Ruhe und Konzentration aus. Ihr Kopf wird von einer hohen, pfeilförmigen Frisur gekrönt, deren blaue Färbung einen seltenen und auffälligen Akzent setzt. Die wachsamen, nach vorn gerichteten Augen verleihen der Skulptur eine unmittelbare Präsenz, während die leicht zusammengepressten Lippen einen Ausdruck kontrollierter Introspektion vermitteln. Gefurchte Verzierungen auf den Wangen strukturieren das Gesicht und werden in den fein gearbeiteten Mustern am Hals, an der Brust und am Rücken aufgegriffen. Diese Dekorationen erinnern an traditionelle Formen der Scarifikation, die Schönheit, Identität und soziale Zugehörigkeit signalisieren könnten.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den Händen, die zu stützen scheinen die spitzen Brüste zu betonen und so die zentrale symbolische Bedeutung der Figur hervorzuheben. Die farbenfrohen Perlenketten um den Hals und die Hüften unterstreichen ihren repräsentativen Charakter und deuten auf Standes- und rituellen Signifikanz hin. Die glänzende Patina und feine Gebrauchsspuren belegen Alter und Nutzung und verleihen der Skulptur die historische Tiefe, die typisch für authentisch genutzte Werke aus der Kulturregion der Koulango ist.
Ausgewählte Literatur
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber, Die Kunst der Elfenbeinküste, Zürich 1984.
Susan M. Vogel, Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in der Kunst Afrikas, Washington D.C. 1989.
Ezio Bassani, African Art and Artefacts in European Collections 1400–1800, London 2000.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat, und Lucien Stéphan, African Art, Paris 1988.
Monica Blackmun Visonà et al., A History of Art in Africa, New York 2008.
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- Repräsentant:
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- Adresse:
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Klausenerplatz 7
14059 Berlin
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- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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