Eine Skulptur aus Holz - Baule - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.
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Eine Holzkulptur aus Côte d'Ivoire von den Baule, betitelt „A wooden sculpture“, wiegt 1,1 kg und ist 44 cm hoch, aus Holz gefertigt, mit Stativ geliefert, in einem fairen Zustand, Provenienz aus der Gohitafla-Region in Zentralivory Coast.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Baule-Figur aus der Gohitafla-Region im zentralen Côte d’Ivoire gehört zu einer Gruppe von Werken, die als koloniale Figuren bekannt sind und in den späten 19. und frühen 20. Jahrhunderten als künstlerische Antwort auf tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen entstanden. Innerhalb der Baule-Kunst nehmen diese Darstellungen eine besondere Stellung ein, da sie traditionelle skulpturale Konzepte mit neuen Erscheinungsformen von Autorität, sozialem Prestige und kultureller Begegnung verbinden. Sie dokumentieren weniger spezifische Individuen als die Wahrnehmung einer sich wandelnden Welt unter kolonialem Einfluss. Incl stand.
Der stehende Mann wird in einer ruhigen frontalen Pose dargestellt. Die Arme hängen seitlich herab, der Blick geht geradeaus – dies verleiht ihm eine würdevolle Ausstrahlung. Besonders auffallend sind die weiß pigmentierten Augen mit schwarzen Pupillen, die der Skulptur eine ungewöhnliche Wachsamkeit verleihen. Die leicht nach unten gerichteten Mundwinkel hingegen schaffen einen Ausdruck kontrollierter Ernsthaftigkeit.
Die Kleidung unterscheidet die Figur deutlich von klassischen Baule-Darstellungen. Das blau eingefasste Hemd und die Shorts weisen auf koloniale oder postkoloniale Kleidungsstile hin und spiegeln den Einfluss der europäischen Mode auf lokale Auffassungen von Modernität und sozialem Status wider. Selbst die fingernägel, die in Weiß hervorgehoben sind, sind sorgfältig wiedergegeben und unterstreichen den zeremoniellen Charakter der Darstellung.
Der kantige Sockel mit hellblauen und roten Akzenten bildet das Fundament der Komposition. Tiefen Risse im Sockel und im linken Fuß sowie ein weiterer Riss vom Hinterkopf hinunter zur Wirbelsäule zeugen vom hohen Alter des Werks. Zusammen mit Abnutzungsspuren und kleineren Verlusten zeugen sie von der langen Geschichte der Figur und verleihen ihr eine eindrucksvolle historische Authentizität.
Der kantige Sockel mit hellblauen und roten Akzenten bildet die Grundlage der Komposition. Tiefen Risse im Sockel und im linken Fuß, sowie ein weiterer Riss, der vom Hinterkopf die Wirbelsäule hinabläuft, zeugen vom großen Alter des Werks.
Ausgewählte Literatur
Susan M. Vogel, Baule: African Art, Western Eyes, New Haven 1997.
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber, The Art of the Ivory Coast, Zurich 1984.
Monica Blackmun Visonà et al., A History of Art in Africa, New York 2008.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Susan M. Vogel, Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stéphan, African Art, Paris 1988.
MAZ14220
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Baule-Figur aus der Gohitafla-Region im zentralen Côte d’Ivoire gehört zu einer Gruppe von Werken, die als koloniale Figuren bekannt sind und in den späten 19. und frühen 20. Jahrhunderten als künstlerische Antwort auf tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen entstanden. Innerhalb der Baule-Kunst nehmen diese Darstellungen eine besondere Stellung ein, da sie traditionelle skulpturale Konzepte mit neuen Erscheinungsformen von Autorität, sozialem Prestige und kultureller Begegnung verbinden. Sie dokumentieren weniger spezifische Individuen als die Wahrnehmung einer sich wandelnden Welt unter kolonialem Einfluss. Incl stand.
Der stehende Mann wird in einer ruhigen frontalen Pose dargestellt. Die Arme hängen seitlich herab, der Blick geht geradeaus – dies verleiht ihm eine würdevolle Ausstrahlung. Besonders auffallend sind die weiß pigmentierten Augen mit schwarzen Pupillen, die der Skulptur eine ungewöhnliche Wachsamkeit verleihen. Die leicht nach unten gerichteten Mundwinkel hingegen schaffen einen Ausdruck kontrollierter Ernsthaftigkeit.
Die Kleidung unterscheidet die Figur deutlich von klassischen Baule-Darstellungen. Das blau eingefasste Hemd und die Shorts weisen auf koloniale oder postkoloniale Kleidungsstile hin und spiegeln den Einfluss der europäischen Mode auf lokale Auffassungen von Modernität und sozialem Status wider. Selbst die fingernägel, die in Weiß hervorgehoben sind, sind sorgfältig wiedergegeben und unterstreichen den zeremoniellen Charakter der Darstellung.
Der kantige Sockel mit hellblauen und roten Akzenten bildet das Fundament der Komposition. Tiefen Risse im Sockel und im linken Fuß sowie ein weiterer Riss vom Hinterkopf hinunter zur Wirbelsäule zeugen vom hohen Alter des Werks. Zusammen mit Abnutzungsspuren und kleineren Verlusten zeugen sie von der langen Geschichte der Figur und verleihen ihr eine eindrucksvolle historische Authentizität.
Der kantige Sockel mit hellblauen und roten Akzenten bildet die Grundlage der Komposition. Tiefen Risse im Sockel und im linken Fuß, sowie ein weiterer Riss, der vom Hinterkopf die Wirbelsäule hinabläuft, zeugen vom großen Alter des Werks.
Ausgewählte Literatur
Susan M. Vogel, Baule: African Art, Western Eyes, New Haven 1997.
Eberhard Fischer / Hans Himmelheber, The Art of the Ivory Coast, Zurich 1984.
Monica Blackmun Visonà et al., A History of Art in Africa, New York 2008.
Herbert M. Cole, Icons: Ideals and Power in the Art of Africa, Washington D.C. 1989.
Susan M. Vogel, Africa Explores: 20th Century African Art, New York 1991.
Jacques Kerchache, Jean-Louis Paudrat und Lucien Stéphan, African Art, Paris 1988.
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- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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