Eine Skulptur aus Holz - Guro - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Eine Holzkulptur der Guro aus Côte d’Ivoire, 28 cm hoch, 1,1 kg, in fairer Verfassung und mit Stand verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese zeremonielle Maske des Guro-Volkes aus der Tibehita-Region im zentralen Elfenbeinküstenausdruckt eine der anspruchsvollsten Maskentraditionen Westafrikas. Innerhalb der Guro-Gesellschaft wurden solche Masken in Festen, Initiationen und öffentlichen Aufführungen verwendet, wo sie nicht nur als Objekte, sondern als lebendige Manifestationen spiritueller und sozialer Kräfte verstanden wurden. Die Guro-Maskenkunst zeichnet sich durch die Verschmelzung idealisierter menschlicher Schönheit mit symbolischen und performativen Elementen aus. Incl Stand.
Die Maske wird von einer markanten, dreigeteilten Frisur gekrönt, die den Kopf wie ein Helm umschließt. Das mittlere Segment wird durch einen vertikalen Zierstreifen geteilt, der in einem stampfähnlichen Ornament gipfelt und der Komposition eine deutlich axiale Struktur verleiht. Die schwarze Pigmentierung der Haare kontrastiert stark mit dem leuchtend roten Gesicht und betont so die physiognomischen Merkmale. Auf der Stirn erzeugen drei Gruppen vertikaler schwarzer Linien einen zusätzlichen ornamentalen Rhythmus.
Die schmalen Augen, von Schwarz eingefasst, verleihen dem Gesicht eine konzentrierte Ausdruckskraft, während die geschnitzten Ohren, die markante Nase und besonders der offene Mund mit den sichtbaren oberen Zähnen eine ungewöhnliche Lebendigkeit vermitteln. Das Lächeln verbindet Anmut und Autorität und verweist auf die performative Dimension der Maske. Abreibungen und kleine Risse dokumentieren ihre Nutzungsgeschichte und bezeugen ihre langjährige Integration in zeremonielle Kontexte.
Literatur (Auswahl)
Fischer, Eberhard: Guro Masks and Performance. Zürich 1980.
Himmelheber, Hans: Negro Art and Negro Artists in Africa. Braunschweig 1960.
Vogel, Susan Mullin: Baule: African Art, Western Eyes. New Haven 1997.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington D.C. 1989.
Glaze, Anita J.: Art and Death in a Senufo Village. Bloomington 1981.
MAZ14305
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese zeremonielle Maske des Guro-Volkes aus der Tibehita-Region im zentralen Elfenbeinküstenausdruckt eine der anspruchsvollsten Maskentraditionen Westafrikas. Innerhalb der Guro-Gesellschaft wurden solche Masken in Festen, Initiationen und öffentlichen Aufführungen verwendet, wo sie nicht nur als Objekte, sondern als lebendige Manifestationen spiritueller und sozialer Kräfte verstanden wurden. Die Guro-Maskenkunst zeichnet sich durch die Verschmelzung idealisierter menschlicher Schönheit mit symbolischen und performativen Elementen aus. Incl Stand.
Die Maske wird von einer markanten, dreigeteilten Frisur gekrönt, die den Kopf wie ein Helm umschließt. Das mittlere Segment wird durch einen vertikalen Zierstreifen geteilt, der in einem stampfähnlichen Ornament gipfelt und der Komposition eine deutlich axiale Struktur verleiht. Die schwarze Pigmentierung der Haare kontrastiert stark mit dem leuchtend roten Gesicht und betont so die physiognomischen Merkmale. Auf der Stirn erzeugen drei Gruppen vertikaler schwarzer Linien einen zusätzlichen ornamentalen Rhythmus.
Die schmalen Augen, von Schwarz eingefasst, verleihen dem Gesicht eine konzentrierte Ausdruckskraft, während die geschnitzten Ohren, die markante Nase und besonders der offene Mund mit den sichtbaren oberen Zähnen eine ungewöhnliche Lebendigkeit vermitteln. Das Lächeln verbindet Anmut und Autorität und verweist auf die performative Dimension der Maske. Abreibungen und kleine Risse dokumentieren ihre Nutzungsgeschichte und bezeugen ihre langjährige Integration in zeremonielle Kontexte.
Literatur (Auswahl)
Fischer, Eberhard: Guro Masks and Performance. Zürich 1980.
Himmelheber, Hans: Negro Art and Negro Artists in Africa. Braunschweig 1960.
Vogel, Susan Mullin: Baule: African Art, Western Eyes. New Haven 1997.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington D.C. 1989.
Glaze, Anita J.: Art and Death in a Senufo Village. Bloomington 1981.
MAZ14305
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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