Eine Maske aus Holz. - Kulango - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Ein Holzmaska aus Côte d'Ivoire, für die Kulango-Kultur in der Region Abengourou geschaffen, 28 cm hoch, 1,2 kg, in einem fairen Zustand, mit Ständer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Kulango-Maske aus der Abengourou-Region im Osten der Elfenbeinküste gehört zum kulturellen Umfeld der Kulango-Gesellschaften, deren künstlerische Traditionen von den großen Akan-Kulturen sowie von den benachbarten Gruppen des heutigen Ghana und der Elfenbeinküste beeinflusst wurden. Masken aus dieser Region dienten als Vermittler zwischen dem menschlichen und dem spirituellen Reich und wurden bei Einweihungen, Festen und zeremoniellen Darbietungen verwendet. Die Kombination anthropomorpher und tierischer Elemente verweist auf Vorstellungen von Schutz, Macht und übersinnlicher Gegenwart. Incl stand.
Das Gesicht der Maske zeichnet sich durch eine helle, elfenbeinfarbene Oberfläche aus, die ihr eine ruhige und idealisierte Erscheinung verleiht. Zwei symmetrisch angeordnete, nach unten gerichtete hornartige Vorsprünge ragen aus der Mitte des Kopfes hervor. Ihre lineare Ornamentierung aus vertikalen und horizontalen Einschnitten betont die formale Strenge der Komposition. Der kleine dreieckige Fuß der Hörner wird durch eine schneckenartige Applikation und ein Stirnmotiv bestehend aus einer Ellipse und einem Rhombus ergänzt, wodurch eine zentrale Achse entsteht, die den Blick des Betrachters auf den Kopfschmuck lenkt.
Die geschlossenen Augen, deren blaues, netzähnliches Malmuster einen Zustand spiritueller Kontemplation vermitteln. Drei erhobene Linien am Nasenrücken strukturieren zusätzlich das Gesicht, die zur langen, geraden Nase und dem geschlossenen, leicht spitz zulaufenden Mund führen. Die zarten Wangen- und Mundornamente verleihen der Maske eine subtile Eleganz. Eine glänzende Patina, Abnutzungsspuren und Überreste des Befestigungsfadens belegen ihre lange rituelle Nutzung.
Literatur (Auswahl)
Fischer, Eberhard / Homberger, Lorenz: Die Kunst der Elfenbeinküste. Zürich 1979.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington D.C. 1989.
Vogel, Susan Mullin: Africa Explores: 20th Century African Art. New York 1991.
Himmelheber, Hans: Negro art and Negro artists in Africa. Braunschweig 1960.
Bouttiaux, Anne-Marie (Hrsg.): L’Art d’Afrique Noire dans les Collections Publiques Belges. Tervuren 2000.
MAZ14326
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Kulango-Maske aus der Abengourou-Region im Osten der Elfenbeinküste gehört zum kulturellen Umfeld der Kulango-Gesellschaften, deren künstlerische Traditionen von den großen Akan-Kulturen sowie von den benachbarten Gruppen des heutigen Ghana und der Elfenbeinküste beeinflusst wurden. Masken aus dieser Region dienten als Vermittler zwischen dem menschlichen und dem spirituellen Reich und wurden bei Einweihungen, Festen und zeremoniellen Darbietungen verwendet. Die Kombination anthropomorpher und tierischer Elemente verweist auf Vorstellungen von Schutz, Macht und übersinnlicher Gegenwart. Incl stand.
Das Gesicht der Maske zeichnet sich durch eine helle, elfenbeinfarbene Oberfläche aus, die ihr eine ruhige und idealisierte Erscheinung verleiht. Zwei symmetrisch angeordnete, nach unten gerichtete hornartige Vorsprünge ragen aus der Mitte des Kopfes hervor. Ihre lineare Ornamentierung aus vertikalen und horizontalen Einschnitten betont die formale Strenge der Komposition. Der kleine dreieckige Fuß der Hörner wird durch eine schneckenartige Applikation und ein Stirnmotiv bestehend aus einer Ellipse und einem Rhombus ergänzt, wodurch eine zentrale Achse entsteht, die den Blick des Betrachters auf den Kopfschmuck lenkt.
Die geschlossenen Augen, deren blaues, netzähnliches Malmuster einen Zustand spiritueller Kontemplation vermitteln. Drei erhobene Linien am Nasenrücken strukturieren zusätzlich das Gesicht, die zur langen, geraden Nase und dem geschlossenen, leicht spitz zulaufenden Mund führen. Die zarten Wangen- und Mundornamente verleihen der Maske eine subtile Eleganz. Eine glänzende Patina, Abnutzungsspuren und Überreste des Befestigungsfadens belegen ihre lange rituelle Nutzung.
Literatur (Auswahl)
Fischer, Eberhard / Homberger, Lorenz: Die Kunst der Elfenbeinküste. Zürich 1979.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington D.C. 1989.
Vogel, Susan Mullin: Africa Explores: 20th Century African Art. New York 1991.
Himmelheber, Hans: Negro art and Negro artists in Africa. Braunschweig 1960.
Bouttiaux, Anne-Marie (Hrsg.): L’Art d’Afrique Noire dans les Collections Publiques Belges. Tervuren 2000.
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Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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