Eine Maske aus Holz. - Bété - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Ein hölzernes Masken der Bété aus Saioua, Elfenbeinküste, Herkunft Saioua, Gewicht 2,9 kg, Höhe 24 cm, wird mit Ständer geliefert und befindet sich in fairer Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Büffelmaske aus der Bété-Region von Saioua im westzentralen Elfenbeinküstenland gehört zu einer Maskentradition, in der tierische Kraft, spirituelle Autorität und soziale Ordnung eng miteinander verwoben sind. Innerhalb der Bété-Gesellschaften dienten Masken als Träger übernatürlicher Kräfte und traten bei Initiationen, Festen, Konfliktlösungen und rituellen Zeremonien auf. Die Verbindung von menschlichen und tierischen Elementen diente dazu, Eigenschaften wie Stärke, Schutz und Durchsetzungsvermögen zu visualisieren. Incl stand.
Die dominierende Merkmalsausprägung der Maske sind die mächtigen Büffelhörner, die sich über das Gesicht erstrecken und aus einer zentralen, kugelförmigen Auswölbung hervortreten. Die sorgfältig geschnitzte Verzierung betont deren Dreidimensionalität und zeugt von der Handwerkskunst ihrer Herstellung. Die Nasenbrücke erstreckt sich vom Stirnbereich bis zur Krone des Kopfes und bildet die zentrale vertikale Achse der Komposition. Die perforierten Augen liegen unter auffallend geschwungenen Augenlidern; der kreisförmige Rahmen des Augenbereichs verstärkt die konzentrierte, zugleich andereweltliche Aura des Gesichts.
Unterhalb der Hörnern ragt ein röhrenförmiger, hohler Mund hervor, dessen offene Form eine Verbindung zwischen Klang, Atem und spiritueller Gegenwart nahelegt. Der perforierte Band, der den Hinterkopf umschließt, mit seinen kleinen, zentral eingekerbten Ohren, kombiniert funktionale und dekorative Elemente. Reste der ursprünglichen Befestigungsschnüre belegen die performative Nutzung der Maske. Eine glänzende Patina, Absplitterungen und feine Risse dokumentieren eine lange Geschichte ritueller Benutzung.
Literatur (Auswahl)
Himmelheber, Hans: The Art of the Ivory Coast. Munich 1964.
Fischer, Eberhard / Homberger, Lorenz: The Art of the Ivory Coast. Zurich 1979.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington D.C. 1989.
Glaze, Anita J.: Art and Death in a Senufo Village. Bloomington 1981.
Vandenhoute, Claude: Masques and traditional societies of Côte d'Ivoire. Paris 1975.
MAZ14368
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Büffelmaske aus der Bété-Region von Saioua im westzentralen Elfenbeinküstenland gehört zu einer Maskentradition, in der tierische Kraft, spirituelle Autorität und soziale Ordnung eng miteinander verwoben sind. Innerhalb der Bété-Gesellschaften dienten Masken als Träger übernatürlicher Kräfte und traten bei Initiationen, Festen, Konfliktlösungen und rituellen Zeremonien auf. Die Verbindung von menschlichen und tierischen Elementen diente dazu, Eigenschaften wie Stärke, Schutz und Durchsetzungsvermögen zu visualisieren. Incl stand.
Die dominierende Merkmalsausprägung der Maske sind die mächtigen Büffelhörner, die sich über das Gesicht erstrecken und aus einer zentralen, kugelförmigen Auswölbung hervortreten. Die sorgfältig geschnitzte Verzierung betont deren Dreidimensionalität und zeugt von der Handwerkskunst ihrer Herstellung. Die Nasenbrücke erstreckt sich vom Stirnbereich bis zur Krone des Kopfes und bildet die zentrale vertikale Achse der Komposition. Die perforierten Augen liegen unter auffallend geschwungenen Augenlidern; der kreisförmige Rahmen des Augenbereichs verstärkt die konzentrierte, zugleich andereweltliche Aura des Gesichts.
Unterhalb der Hörnern ragt ein röhrenförmiger, hohler Mund hervor, dessen offene Form eine Verbindung zwischen Klang, Atem und spiritueller Gegenwart nahelegt. Der perforierte Band, der den Hinterkopf umschließt, mit seinen kleinen, zentral eingekerbten Ohren, kombiniert funktionale und dekorative Elemente. Reste der ursprünglichen Befestigungsschnüre belegen die performative Nutzung der Maske. Eine glänzende Patina, Absplitterungen und feine Risse dokumentieren eine lange Geschichte ritueller Benutzung.
Literatur (Auswahl)
Himmelheber, Hans: The Art of the Ivory Coast. Munich 1964.
Fischer, Eberhard / Homberger, Lorenz: The Art of the Ivory Coast. Zurich 1979.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington D.C. 1989.
Glaze, Anita J.: Art and Death in a Senufo Village. Bloomington 1981.
Vandenhoute, Claude: Masques and traditional societies of Côte d'Ivoire. Paris 1975.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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