Domenico De Lucia - Forma Residua






Verfügt über einen Masterabschluss in Film- und visuellen Künsten; erfahrener Kurator, Autor und Forscher.
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Domenico De Lucia Forma Residua ist eine zeitgenössische Skulptur (2025) aus Terracotta und Eisen, mit Echtheitszertifikat, Abmessungen 30 cm Breite, 35 cm Höhe, 15 cm Tiefe, Gewicht 4 kg, in hervorragendem Zustand, hergestellt in Italien, bronzene, silberne und goldene Töne.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Forma Residua ereignet sich nicht nach dem Trauma, sondern innerhalb seines Prozesses. Die Skulptur reproduziert nicht das Ereignis, sondern vielmehr die Transformation, die es im Denken hervorbringt, während es weiter wirkt. Der Faden taucht aus dem Kopf auf wie eine Linie aktiver Spannung: Er repräsentiert nicht die Wunde, er übt sie aus. Seine Präsenz führt ein Prinzip kontinuierlichen Drucks ein, eine Kraft, die nicht explodiert noch sich auflöst, sondern sich im Raum durch eine autonome Form neu organisiert, die in der Lage ist, ihr eigenes visuelles und konzeptionelles Gewicht zu tragen. Das Material verstärkt die Reibung zwischen Verwundbarkeit und Widerstand. In diesem Bruch zeigt sich das verletzte Denken nicht als Kollaps, sondern als ein System, das sich neu ordnet, das festhält, das strukturiert. Die daraus resultierende Form ist weder ein Abschluss noch eine Narbe, sondern das vorläufige Ergebnis eines instabilen Gleichgewichts. Forma Residua nimmt daher das Trauma nicht als statische Persistence, sondern als operative Bedingung: ein Prozess, der weiter Strukturen, Spannungen und Formen produziert und sichtbar macht, wie der Gedanke auch bei Verletzung aktiv bleibt.
Forma Residua ereignet sich nicht nach dem Trauma, sondern innerhalb seines Prozesses. Die Skulptur reproduziert nicht das Ereignis, sondern vielmehr die Transformation, die es im Denken hervorbringt, während es weiter wirkt. Der Faden taucht aus dem Kopf auf wie eine Linie aktiver Spannung: Er repräsentiert nicht die Wunde, er übt sie aus. Seine Präsenz führt ein Prinzip kontinuierlichen Drucks ein, eine Kraft, die nicht explodiert noch sich auflöst, sondern sich im Raum durch eine autonome Form neu organisiert, die in der Lage ist, ihr eigenes visuelles und konzeptionelles Gewicht zu tragen. Das Material verstärkt die Reibung zwischen Verwundbarkeit und Widerstand. In diesem Bruch zeigt sich das verletzte Denken nicht als Kollaps, sondern als ein System, das sich neu ordnet, das festhält, das strukturiert. Die daraus resultierende Form ist weder ein Abschluss noch eine Narbe, sondern das vorläufige Ergebnis eines instabilen Gleichgewichts. Forma Residua nimmt daher das Trauma nicht als statische Persistence, sondern als operative Bedingung: ein Prozess, der weiter Strukturen, Spannungen und Formen produziert und sichtbar macht, wie der Gedanke auch bei Verletzung aktiv bleibt.
