Gentaku-yaki - Otani Sonyu - Schüssel - Töpferware - Kürbisbemalung mit roter Glasur





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Handgeformte Gentaku-yaki flache Keramikschale von Otani Sonyu (1886–1939) aus Kyoto, mit rotem Glanz und weißem Kürbismotiv, Höhe 6,3 cm, Durchmesser 22,7 cm, aus der Meiji–Taisho-Ära, mit einem Holztäfelchen (Tomobako) mit Attribution des Herstellers.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Artikelbeschreibung
Diese flache Keramikschale ist ein Werk von 大谷尊由 Otani Sonyu (1886–1939), hergestellt am Gentaku-yaki-Topf (玄琢焼) im Takagamine-Viertel von Kyoto. Gentaku-yaki war ein kurzlebiger privater Brennofen, der mit der kultivierten Ästhetikerkultur der Meiji- und Taisho-Perioden assoziiert war. Er zog Inspiration aus klassischer japanischer Keramik wie Raku, Shino und Karatsu, fügte aber eine deutlich persönliche, moderne Sinnlichkeit hinzu.
Otani Sonyu war ein Mann von bemerkenswerter Breite. In Kyoto geboren als fünfter Sohn von Otani Koson, dem 21. Obersten Abt des Jodo Shinshu Honganji-ha (Nishi Honganji), war er buddhistischer Mönch, Reformer der Institutionen und Staatsmann, der als Minister für Kolonialangelegenheiten in dem ersten Konoe-Kabinett (1937) diente und später als erster Präsident der North China Development Corporation. Er war auch ein hingebungsvoller Kunstliebhaber, studierte japanische Malerei bei Iguchi Kashu, und seine keramische Arbeit am Gentaku-yaki-Topf zeugt von einer echten künstlerischen Sensibilität statt bloßem Hobbismus.
Die Schale ist von Hand geformt mit einem frei geformten, unregelmäßigen Rand und einer facettierten Außenfläche, die durch das Entfernen von Ton geformt wird – eine Technik, die dem Stück eine kühne, skulpturale Präsenz verleiht. Der Körper ist mit einem tief rotdunklen Tonüberzug bedeckt, darüber wurde eine kontrastierende weiße Glasur in breiten, schwungvollen Strichen aufgetragen, um einen Flaschenkürbis (Hyotan)-Rebe mit Früchten und Blättern darzustellen. Das Kürbismotiv trägt in der japanischen Kultur traditionelle Assoziationen mit Gesundheit und Wohlstand. Die Pinselstriche sind sicher und expansiv, mit einer kalligraphischen Qualität, die Sonyus Ausbildung in der japanischen Malerei widerspiegelt. Die Innen-Glasurfläche zeigt ein reiches Zusammenspiel aus tiefem Rot, dunklem Braun und irisierenden Tönen, wo der Brand subtile Variationen hervorgebracht hat.
Auf der Unterseite finden sich zwei eingeschnittene quadratische Siegel, sichtbar auf den Nahaufnahmen, die als Herstellermarken für dieses Stück dienen. Die begleitende Holzkiste (Tomobako) ist mit dem Pinsel handschriftlich beschriftet: „大谷尊由師手造 瓢絵鉢“ — „Kürbis gemalte Schale, handgefertigt von Meister Otani Sonyu“ — und bestätigt damit die Zuschreibung direkt.
Stücke aus dem Gentaku-yaki-Topf sind auf dem Markt selten, und Arbeiten, die von Otani Sonyu selbst handbemalt wurden, sind besonders selten. Diese Schale ist eine eindrucksvolle Schnittstelle moderner japanischer politischer und kultureller Geschichte mit der intimen Welt der Teezeremonie.
Größe
Höhe: 6,3 cm
Breite: 22,7 cm
Zustand
Der Gesamtzustand ist dem Alter entsprechend gut. Es gibt eine kleine Absplitterung (hotsu) am Rand, deutlich sichtbar in den Detailaufnahmen mit dem Pfeil-Indikator. Ein weiterer Bereich leichter Oberflächenverlust befindet sich an der Außenwand, ebenfalls in Nahaufnahme gezeigt. Die Innen-Glasur ist intakt. Diese Merkmale entsprechen dem Alter und der Handhabung und beeinträchtigen die Präsenz des Stücks nicht wesentlich. Die Holzkiste weist deutliche Verfärbungen und Verunreinigungen auf.
Zusätzliche Informationen
Topf: Gentaku-yaki (玄琢焼), Takagamine, Kyoto
Periode: Meiji–Taisho (spätes 19. – frühes 20. Jahrhundert)
Herkunft: Begleitet von originaler Holzkiste (Tomobako) mit Pinselinschrift, die die Arbeit Otani Sonyu zuschreibt
Marken: Zwei eingeschnittene quadratische Siegel auf der Basis
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Der Verkäufer stellt sich vor
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Diese flache Keramikschale ist ein Werk von 大谷尊由 Otani Sonyu (1886–1939), hergestellt am Gentaku-yaki-Topf (玄琢焼) im Takagamine-Viertel von Kyoto. Gentaku-yaki war ein kurzlebiger privater Brennofen, der mit der kultivierten Ästhetikerkultur der Meiji- und Taisho-Perioden assoziiert war. Er zog Inspiration aus klassischer japanischer Keramik wie Raku, Shino und Karatsu, fügte aber eine deutlich persönliche, moderne Sinnlichkeit hinzu.
Otani Sonyu war ein Mann von bemerkenswerter Breite. In Kyoto geboren als fünfter Sohn von Otani Koson, dem 21. Obersten Abt des Jodo Shinshu Honganji-ha (Nishi Honganji), war er buddhistischer Mönch, Reformer der Institutionen und Staatsmann, der als Minister für Kolonialangelegenheiten in dem ersten Konoe-Kabinett (1937) diente und später als erster Präsident der North China Development Corporation. Er war auch ein hingebungsvoller Kunstliebhaber, studierte japanische Malerei bei Iguchi Kashu, und seine keramische Arbeit am Gentaku-yaki-Topf zeugt von einer echten künstlerischen Sensibilität statt bloßem Hobbismus.
Die Schale ist von Hand geformt mit einem frei geformten, unregelmäßigen Rand und einer facettierten Außenfläche, die durch das Entfernen von Ton geformt wird – eine Technik, die dem Stück eine kühne, skulpturale Präsenz verleiht. Der Körper ist mit einem tief rotdunklen Tonüberzug bedeckt, darüber wurde eine kontrastierende weiße Glasur in breiten, schwungvollen Strichen aufgetragen, um einen Flaschenkürbis (Hyotan)-Rebe mit Früchten und Blättern darzustellen. Das Kürbismotiv trägt in der japanischen Kultur traditionelle Assoziationen mit Gesundheit und Wohlstand. Die Pinselstriche sind sicher und expansiv, mit einer kalligraphischen Qualität, die Sonyus Ausbildung in der japanischen Malerei widerspiegelt. Die Innen-Glasurfläche zeigt ein reiches Zusammenspiel aus tiefem Rot, dunklem Braun und irisierenden Tönen, wo der Brand subtile Variationen hervorgebracht hat.
Auf der Unterseite finden sich zwei eingeschnittene quadratische Siegel, sichtbar auf den Nahaufnahmen, die als Herstellermarken für dieses Stück dienen. Die begleitende Holzkiste (Tomobako) ist mit dem Pinsel handschriftlich beschriftet: „大谷尊由師手造 瓢絵鉢“ — „Kürbis gemalte Schale, handgefertigt von Meister Otani Sonyu“ — und bestätigt damit die Zuschreibung direkt.
Stücke aus dem Gentaku-yaki-Topf sind auf dem Markt selten, und Arbeiten, die von Otani Sonyu selbst handbemalt wurden, sind besonders selten. Diese Schale ist eine eindrucksvolle Schnittstelle moderner japanischer politischer und kultureller Geschichte mit der intimen Welt der Teezeremonie.
Größe
Höhe: 6,3 cm
Breite: 22,7 cm
Zustand
Der Gesamtzustand ist dem Alter entsprechend gut. Es gibt eine kleine Absplitterung (hotsu) am Rand, deutlich sichtbar in den Detailaufnahmen mit dem Pfeil-Indikator. Ein weiterer Bereich leichter Oberflächenverlust befindet sich an der Außenwand, ebenfalls in Nahaufnahme gezeigt. Die Innen-Glasur ist intakt. Diese Merkmale entsprechen dem Alter und der Handhabung und beeinträchtigen die Präsenz des Stücks nicht wesentlich. Die Holzkiste weist deutliche Verfärbungen und Verunreinigungen auf.
Zusätzliche Informationen
Topf: Gentaku-yaki (玄琢焼), Takagamine, Kyoto
Periode: Meiji–Taisho (spätes 19. – frühes 20. Jahrhundert)
Herkunft: Begleitet von originaler Holzkiste (Tomobako) mit Pinselinschrift, die die Arbeit Otani Sonyu zuschreibt
Marken: Zwei eingeschnittene quadratische Siegel auf der Basis
Hinweis:
Der Los wird sorgfältig verpackt und je nach Situation per Japan Post, DHL oder FedEx versendet.
Es dauert in der Regel etwa 3 Wochen, bis er ankommt.
Zoll, Steuern und Gebühren sind nicht im Preis des Artikels oder der Versandkosten enthalten.
Diese Gebühren gehen zu Lasten des Käufers.
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