C.C.S. Crone - Gymnasium en liefde - 1936





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Gymnasium und Liebe, erste Auflage von C.C.S. Crone, 1936 veröffentlicht von Vox Romana in Rotterdam, Niederländisch, 103 Seiten, weicher Einband, Abmessungen 17 × 12 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Extrem seltene 1. Auflage dieses wichtigen, aber fast vergessenen und jung gestorbenen Utrechtser Schriftstellers.
Einleitung von Van Oldenburg Ermke
Zeichnungen von Mies Crone
Veröffentlicht als In Liefde Bloeyende Egelantier Nummer 3.
Zustand: Gebundene Taschenbuchausgabe mit losem Einband. Rücken mit einigen Feuchtigkeitsflecken. Entfernte Exlibris auf dem vordersten Schutzblatt, ansonsten sehr gut.
● Cornelius Carolus Stephan Crone (Utrecht, 26. Dezember 1914 – Arnhem, 9. November 1951) war ein niederländischer Schriftsteller trauriger, meist in Utrecht angesiedelter Geschichten.
Nachdem Crone die Gymnasiumzeit hinter sich gelassen hatte, wandte er sich ganz der Literatur zu. Er hatte keine feste Anstellung, gelegentlich verdiente er sich mit einer Buchbesprechung ein geringes Einkommen. 1934 versuchte er auf Vorschlag seines Onkels Jan Engelman, seine Novelle Gymnasium, mit Erinnerungen an seine Schulzeit, veröffentlichen zu lassen, doch Engelman fand das Werk minderwertig. P. H. Ritter jr., der berühmte Literat und Buchkritiker, der dafür bekannt war, für jedermann ein gutes Wort einzulegen und der von Crone konsultiert wurde, empfahl es einer Zeitung aus Utrecht, es als Fortsetzungsgeschichte zu veröffentlichen, jedoch ohne Erfolg.
Crone schrieb daraufhin eine überarbeitete und erweiterte Fassung von Gymnasium unter dem Titel Gymnasium und Liebe und schaffte es schließlich, einen Verlag zu finden: 1936 erschien das Büchlein in der Egelantierreeks der katholischen Verlagsanstalt Vox Romana in Rotterdam. Niemand Geringerer als der in seiner Zeit bekannte Dichter und Kritiker Victor E. van Vriesland rezensierte es in der NRC, aber eher zurückhaltend; dennoch erinnerte es ihn hier und da an Nescio.
Aus der Rezension von Victor van Vriesland: "Leben, Wirklichkeit, Gestalt fehlen, aber das sind vielleicht zu gewichtige Bestrebungen in diesem Spiel, in dem der Autor sich nicht einmal die Mühe gemacht hat, es sich schwer zu machen. Es gibt keine Langweile, denn kaum ein Faden. Doch dieser seltsame, bockige, vage Ton, der lieber mit kindischen Unordentlichkeiten oder untentschiedenen Worten choquiert, als seiner sentimental Neigung zu folgen, ist durch die Kürze des Stils doch noch akzeptabel. So ist dies ein besonders sonderbares kleines Buch geworden, in den besten Teilen – aber auch nur dort – ein wenig an Nescio oder Belcampo erinnernd, und mit etwas Wehmut hinter dem Lächeln (es ist unglaublich, wie viele Menschen in diesem Hundert Seiten dem Tode begegnen). Der Humor ist Galgenhumor und trocken-komisch – mehr trocken als komisch."
Der Verkäufer stellt sich vor
Extrem seltene 1. Auflage dieses wichtigen, aber fast vergessenen und jung gestorbenen Utrechtser Schriftstellers.
Einleitung von Van Oldenburg Ermke
Zeichnungen von Mies Crone
Veröffentlicht als In Liefde Bloeyende Egelantier Nummer 3.
Zustand: Gebundene Taschenbuchausgabe mit losem Einband. Rücken mit einigen Feuchtigkeitsflecken. Entfernte Exlibris auf dem vordersten Schutzblatt, ansonsten sehr gut.
● Cornelius Carolus Stephan Crone (Utrecht, 26. Dezember 1914 – Arnhem, 9. November 1951) war ein niederländischer Schriftsteller trauriger, meist in Utrecht angesiedelter Geschichten.
Nachdem Crone die Gymnasiumzeit hinter sich gelassen hatte, wandte er sich ganz der Literatur zu. Er hatte keine feste Anstellung, gelegentlich verdiente er sich mit einer Buchbesprechung ein geringes Einkommen. 1934 versuchte er auf Vorschlag seines Onkels Jan Engelman, seine Novelle Gymnasium, mit Erinnerungen an seine Schulzeit, veröffentlichen zu lassen, doch Engelman fand das Werk minderwertig. P. H. Ritter jr., der berühmte Literat und Buchkritiker, der dafür bekannt war, für jedermann ein gutes Wort einzulegen und der von Crone konsultiert wurde, empfahl es einer Zeitung aus Utrecht, es als Fortsetzungsgeschichte zu veröffentlichen, jedoch ohne Erfolg.
Crone schrieb daraufhin eine überarbeitete und erweiterte Fassung von Gymnasium unter dem Titel Gymnasium und Liebe und schaffte es schließlich, einen Verlag zu finden: 1936 erschien das Büchlein in der Egelantierreeks der katholischen Verlagsanstalt Vox Romana in Rotterdam. Niemand Geringerer als der in seiner Zeit bekannte Dichter und Kritiker Victor E. van Vriesland rezensierte es in der NRC, aber eher zurückhaltend; dennoch erinnerte es ihn hier und da an Nescio.
Aus der Rezension von Victor van Vriesland: "Leben, Wirklichkeit, Gestalt fehlen, aber das sind vielleicht zu gewichtige Bestrebungen in diesem Spiel, in dem der Autor sich nicht einmal die Mühe gemacht hat, es sich schwer zu machen. Es gibt keine Langweile, denn kaum ein Faden. Doch dieser seltsame, bockige, vage Ton, der lieber mit kindischen Unordentlichkeiten oder untentschiedenen Worten choquiert, als seiner sentimental Neigung zu folgen, ist durch die Kürze des Stils doch noch akzeptabel. So ist dies ein besonders sonderbares kleines Buch geworden, in den besten Teilen – aber auch nur dort – ein wenig an Nescio oder Belcampo erinnernd, und mit etwas Wehmut hinter dem Lächeln (es ist unglaublich, wie viele Menschen in diesem Hundert Seiten dem Tode begegnen). Der Humor ist Galgenhumor und trocken-komisch – mehr trocken als komisch."

