Fruchtbarkeitsfetisch - Mossi - Burkina Faso






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Burkina Faso
Mossi
Holz
Höhe: 160 mm
Breite: 35 mm
Tiefe: 35 mm
In der Kultur der Mossi‑Ethnie zeugt diese Art von geschnitzter Holzstatuette von einer spirituellen und künstlerischen Tradition, die fest im Alltag und in den familiären Ritualen verankert ist.
1. Geografische und kulturelle Herkunft
Das Volk der Mossi: Die Mossi bilden die ethnische Mehrheitsgruppe Burkina Fasos. Ihre Geschichte hat sich um zentrale Königreiche formiert, die aus der Verschmelzung der berittenen Eroberer (den Nakomse) und den autochthonen Bauernpopulationen (den Tengabisi) entstanden.
Die Meister der Erde: Hauptsächlich dieser zweiten Gruppe, Trägerinnen der agrarischen Kulte und der Geheimnisse der Buschlandschaft, fällt die Nutzung und Aufbewahrung der rituellen Objekte und der anthropomorphen Statuetten zu.
2. Ritualnutzung und spirituelle Funktion
Diese stark reduzierte Figuren tragen traditionell den Namen Kiga (oder Biiga, wenn sie als Puppen verwendet werden) und erfüllen mehrere wesentliche Rollen:
Der Kult der Fruchtbarkeit und Mutterschaft: Ihre primäre Funktion ist eng mit der Fruchtbarkeit der Frauen und der Kontinuität der Linie verbunden. Diese Statuetten werden jungen Mädchen oder zukünftigen Bräuten gegeben. Sie pflegen sie sorgfältig, salben sie mit Öl, um den Segen der Ahnen auf deren künftige Nachkommenschaft herbeizuführen.
Der Schutz der Familie: In der Hütte des Familienoberhaupts oder der Ältesten der Siedlung aufbewahrt, verkörpert die Statue den Geist einer Schutzvorfahrin. Sie wacht über die Gesundheit der Kinder des Haushalts und schützt den Clan vor bösartigen Kräften.
Objekt des Altars: In kritischen Momenten (Krankheit, Dürren, Unfruchtbarkeit) wird sie zum Träger von Opfern und rituellen Libationen, um die Verbindung zwischen der Welt der Lebenden und der der Ahnen wieder zu aktivieren.
3. Stilistische Merkmale
Die Skulptur zeichnet sich durch eine minimalistische und geometrische Ästhetik aus, typisch für die Nordregion des Mossi-Gebiets:
Die Kopfbedeckung mit einer Kammkrone: Der Scheitel des Kopfes wird von einer großen, abgeflachten sagittalen Krone dominiert. Diese Form stilisiert das Gyongo, die traditionelle und komplexe Frisur, die von Frauen von hohem Rang getragen wurde.
Die säulenartige Form: Der Körper ist auf seine einfachste Ausdrucksform reduziert. Torso und Unterkörper verschmelzen zu einem starren, abstrakten Zylinder, ohne Unterscheidung der Beine, der auf einer breiter werdenden kreisförmigen Basis ruht.
Die Schnitzereien und die Patina: Die geometrischen Einschnitte in das Holz reproduzieren die traditionellen Mossi‑Körpermarkierungen. Die glatte, dunkle und satinierte Oberfläche resultiert aus der regelmäßigen Anwendung ritueller Öle und den vielen Handhabungen des Objekts über Generationen hinweg.
Die Pakete werden von Montag bis Samstag schnell versandt, mit Sendungsverfolgung.
Lieferung per Chronopost zwischen 1 und 3 Tagen in Frankreich und 2 bis 5 Tagen in der gesamten Europäischen Union. Lieferung für den Rest Europas und weltweit über Colissimo International.
Wir sprechen Englisch.
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Höhe: 160 mm
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In der Kultur der Mossi‑Ethnie zeugt diese Art von geschnitzter Holzstatuette von einer spirituellen und künstlerischen Tradition, die fest im Alltag und in den familiären Ritualen verankert ist.
1. Geografische und kulturelle Herkunft
Das Volk der Mossi: Die Mossi bilden die ethnische Mehrheitsgruppe Burkina Fasos. Ihre Geschichte hat sich um zentrale Königreiche formiert, die aus der Verschmelzung der berittenen Eroberer (den Nakomse) und den autochthonen Bauernpopulationen (den Tengabisi) entstanden.
Die Meister der Erde: Hauptsächlich dieser zweiten Gruppe, Trägerinnen der agrarischen Kulte und der Geheimnisse der Buschlandschaft, fällt die Nutzung und Aufbewahrung der rituellen Objekte und der anthropomorphen Statuetten zu.
2. Ritualnutzung und spirituelle Funktion
Diese stark reduzierte Figuren tragen traditionell den Namen Kiga (oder Biiga, wenn sie als Puppen verwendet werden) und erfüllen mehrere wesentliche Rollen:
Der Kult der Fruchtbarkeit und Mutterschaft: Ihre primäre Funktion ist eng mit der Fruchtbarkeit der Frauen und der Kontinuität der Linie verbunden. Diese Statuetten werden jungen Mädchen oder zukünftigen Bräuten gegeben. Sie pflegen sie sorgfältig, salben sie mit Öl, um den Segen der Ahnen auf deren künftige Nachkommenschaft herbeizuführen.
Der Schutz der Familie: In der Hütte des Familienoberhaupts oder der Ältesten der Siedlung aufbewahrt, verkörpert die Statue den Geist einer Schutzvorfahrin. Sie wacht über die Gesundheit der Kinder des Haushalts und schützt den Clan vor bösartigen Kräften.
Objekt des Altars: In kritischen Momenten (Krankheit, Dürren, Unfruchtbarkeit) wird sie zum Träger von Opfern und rituellen Libationen, um die Verbindung zwischen der Welt der Lebenden und der der Ahnen wieder zu aktivieren.
3. Stilistische Merkmale
Die Skulptur zeichnet sich durch eine minimalistische und geometrische Ästhetik aus, typisch für die Nordregion des Mossi-Gebiets:
Die Kopfbedeckung mit einer Kammkrone: Der Scheitel des Kopfes wird von einer großen, abgeflachten sagittalen Krone dominiert. Diese Form stilisiert das Gyongo, die traditionelle und komplexe Frisur, die von Frauen von hohem Rang getragen wurde.
Die säulenartige Form: Der Körper ist auf seine einfachste Ausdrucksform reduziert. Torso und Unterkörper verschmelzen zu einem starren, abstrakten Zylinder, ohne Unterscheidung der Beine, der auf einer breiter werdenden kreisförmigen Basis ruht.
Die Schnitzereien und die Patina: Die geometrischen Einschnitte in das Holz reproduzieren die traditionellen Mossi‑Körpermarkierungen. Die glatte, dunkle und satinierte Oberfläche resultiert aus der regelmäßigen Anwendung ritueller Öle und den vielen Handhabungen des Objekts über Generationen hinweg.
Die Pakete werden von Montag bis Samstag schnell versandt, mit Sendungsverfolgung.
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