Zeremonielle Maske - Dogon - Mali






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Zeremonienmaske des Dogon aus Mali, aus Holz geschnitzt, mit Sockel, Maße 1110 mm hoch auf dem Sockel und 500 x 200 x 170 mm insgesamt, Provenienz Mali, Dogon, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mali
Dogon
Bois
Höhe: 500 mm
Breite: 200 mm
Tiefe: 170 mm
Höhe auf Sockel: 1110 mm
Dieses Holzmaske stammt vom Volk der Dogon, einer Ethnie, die hauptsächlich in der Region der Klippen von Bandiagara in Mali lebt. Die Dogon-Kunst ist eng mit ihrer komplexen Kosmogonie und ihren rituellen Ahnenkulten verbunden.
Hier ist die Analyse seiner stilistischen Herkunft und seiner traditionellen Verwendung:
1. Stilistische Merkmale
Bei der Betrachtung des in den Dateien maske_dogon-CI247.jpg und masque_kwele-BP022-10.jpg gezeigten Objekts (hier unter dem Namen mask_Dogon-CI247-10.jpg referenziert) lassen sich die Merkmale der Statuen- und Maskenkunst dieser Region erkennen:
Die geometrische und rechteckige Struktur: Die Maske ist aus einem massiven Holzblock geschnitzt und nimmt eine allgemeine Form eines Parallelepipeds bzw. einer länglichen Kiste an. Das Gesicht wird von einem reliefartigen Rand eingefasst, wodurch eine konkave Struktur entsteht.
Die Behandlung von Nase und Augen: Eine vertikale, gerade Nasenlinie teilt das Gesicht. Auf beiden Seiten sind die Augenhöhlen tief ausgehöhlt als rechteckige oder quadratische Fenster, eine plastische Signatur, die bei den Dogon wiederkehrend zu finden ist.
Stirn und Mund: Die Stirn ist hoch und gewölbt, während der untere Teil mit einem schematischen, horizontal nach vorn gestellten Mund endet.
Die raue Patina: Die Holzoberfläche weist eine dunkle, dichte und unregelmäßige Patina auf. Diese Erscheinung zeugt vom Alter des Stücks und von Libationen oder rituellen Opfern (Mischungen aus Tierblut, Hirsebier und Erde), die über Generationen auf das Objekt gegossen wurden, um seine spirituelle Kraft zu aktivieren.
2. Nutzung und rituelle Bedeutung
In der traditionellen Dogon-Gesellschaft gehören Masken zur männlichen Geheimgesellschaft des Awa. Sie sind nicht dekorative Objekte, sondern zentrale rituelle Werkzeuge, die hauptsächlich bei Beerdigungszeremonien verwendet werden:
Die Dama-Zeremonien: Die Dama ist ein kollektives Trauerbefreiungsfest, das Jahre nach dem Tod Würdenträger des Dorfes abgehalten wird. Bei diesen Ritualen treten dutzende Maskentypen auf, um zu tanzen. Ziel der Dama ist es, die Seelen der Verstorbenen (nyama) aus der Welt der Lebenden zu führen, damit sie dem Reich der Vorfahren beitreten und so das durch den Tod gestörte kosmische und soziale Gleichgewicht wiederhergestellt wird.
Der Bezug zur Wildnis und zur Schöpfung: Jede Dogon-Maske repräsentiert eine spezifische Entität (ein Tier, eine soziale Figur, ein Geist oder ein kosmogonisches Konzept). Durch ihre rhythmischen Tänze auf dem Dorfplatz (tege) ahmen die Maskenträger die Entstehungsgeschichte der Welt und die Kräfte der wilden Natur (die Buschlandschaft) im Gegensatz zum geordneten Dorf nach.
Gemeinschaftlicher Schutz: Außerhalb der rituellen Auftritte werden diese Masken vor neugierigen Blicken in Felsnischen oder heiligen Höhlen in der Felswand geschützt. Sie wirken als Energiereservoirs lebenswichtiger Kräfte, die die Gemeinschaft vor Unglücken, Dürre und Krankheit schützen sollen.
Schneller und sicherer Versand. Die Pakete werden versichert und mit Sendungsverfolgung verschickt.
Lieferung mit Chronopost in Frankreich 1–3 Tage, in der Europäischen Union 2–5 Tage. Lieferung in den Resten Europas, weltweit und auf Inseln per Colissimo International.
We speak english.
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Der Verkäufer stellt sich vor
Mali
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Bois
Höhe: 500 mm
Breite: 200 mm
Tiefe: 170 mm
Höhe auf Sockel: 1110 mm
Dieses Holzmaske stammt vom Volk der Dogon, einer Ethnie, die hauptsächlich in der Region der Klippen von Bandiagara in Mali lebt. Die Dogon-Kunst ist eng mit ihrer komplexen Kosmogonie und ihren rituellen Ahnenkulten verbunden.
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1. Stilistische Merkmale
Bei der Betrachtung des in den Dateien maske_dogon-CI247.jpg und masque_kwele-BP022-10.jpg gezeigten Objekts (hier unter dem Namen mask_Dogon-CI247-10.jpg referenziert) lassen sich die Merkmale der Statuen- und Maskenkunst dieser Region erkennen:
Die geometrische und rechteckige Struktur: Die Maske ist aus einem massiven Holzblock geschnitzt und nimmt eine allgemeine Form eines Parallelepipeds bzw. einer länglichen Kiste an. Das Gesicht wird von einem reliefartigen Rand eingefasst, wodurch eine konkave Struktur entsteht.
Die Behandlung von Nase und Augen: Eine vertikale, gerade Nasenlinie teilt das Gesicht. Auf beiden Seiten sind die Augenhöhlen tief ausgehöhlt als rechteckige oder quadratische Fenster, eine plastische Signatur, die bei den Dogon wiederkehrend zu finden ist.
Stirn und Mund: Die Stirn ist hoch und gewölbt, während der untere Teil mit einem schematischen, horizontal nach vorn gestellten Mund endet.
Die raue Patina: Die Holzoberfläche weist eine dunkle, dichte und unregelmäßige Patina auf. Diese Erscheinung zeugt vom Alter des Stücks und von Libationen oder rituellen Opfern (Mischungen aus Tierblut, Hirsebier und Erde), die über Generationen auf das Objekt gegossen wurden, um seine spirituelle Kraft zu aktivieren.
2. Nutzung und rituelle Bedeutung
In der traditionellen Dogon-Gesellschaft gehören Masken zur männlichen Geheimgesellschaft des Awa. Sie sind nicht dekorative Objekte, sondern zentrale rituelle Werkzeuge, die hauptsächlich bei Beerdigungszeremonien verwendet werden:
Die Dama-Zeremonien: Die Dama ist ein kollektives Trauerbefreiungsfest, das Jahre nach dem Tod Würdenträger des Dorfes abgehalten wird. Bei diesen Ritualen treten dutzende Maskentypen auf, um zu tanzen. Ziel der Dama ist es, die Seelen der Verstorbenen (nyama) aus der Welt der Lebenden zu führen, damit sie dem Reich der Vorfahren beitreten und so das durch den Tod gestörte kosmische und soziale Gleichgewicht wiederhergestellt wird.
Der Bezug zur Wildnis und zur Schöpfung: Jede Dogon-Maske repräsentiert eine spezifische Entität (ein Tier, eine soziale Figur, ein Geist oder ein kosmogonisches Konzept). Durch ihre rhythmischen Tänze auf dem Dorfplatz (tege) ahmen die Maskenträger die Entstehungsgeschichte der Welt und die Kräfte der wilden Natur (die Buschlandschaft) im Gegensatz zum geordneten Dorf nach.
Gemeinschaftlicher Schutz: Außerhalb der rituellen Auftritte werden diese Masken vor neugierigen Blicken in Felsnischen oder heiligen Höhlen in der Felswand geschützt. Sie wirken als Energiereservoirs lebenswichtiger Kräfte, die die Gemeinschaft vor Unglücken, Dürre und Krankheit schützen sollen.
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