Punu Okuyi - Punu (oder Bapounou) - Gabun (Ohne mindestpreis)





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese ästhetisch meisterhafte Maske verkörpert den klassischen Stil der Punu-Kultur aus dem Süden Gabuns. Sie repräsentiert ein idealisiertes weibliches Ahnenantlitz und wurde traditionell bei den rituellen Okuyi- (oder Mukudj-) Tänzen eingesetzt, bei denen die Tänzer auf hohen Stelzen agierten.
Das Gesicht zeichnet sich durch die charakteristische weiße Bemalung aus Kaolin (weiße Tonerde) aus, welche traditionell die Verbindung zur Geisterwelt, Reinheit und Frieden symbolisiert. In starkem, harmonischem Kontrast dazu steht die kunstvoll aufgetürmte, tiefschwarz patinierte und fein gerillte Prachtfrisur, die in einem zentralen Schopf mündet. Auf der Stirn prangt das ikonische, neunteilige Rauten-Skarifikationsmerkmal (siem oder pende), welches sowohl für weibliche Schönheit als auch für ethnische Identität steht und hier in einem tiefen Rotton gehalten ist. Die mandelförmigen, fast geschlossenen Schlitzaugen verleihen der Maske einen Zustand zeitloser, meditativer Ruhe, der durch die sanft geschwungenen, geschwärzten Augenbrauen und die voll ausgeformten, rötlich akzentuierten Lippen perfekt ausbalanciert wird.
Experten-Notiz zur Provenienz: Ein absolutes Highlight für Sammler ist die hervorragende Provenienz. Die Maske wurde im Jahr 1982 direkt in einer Galerie in Lagos, Nigeria, erworben und befindet sich seither in einer anspruchsvollen deutschen Privatsammlung. Die Rückseite zeigt die traditionelle, händische Aushöhlung des Holzblocks mit klaren Werkzeugspuren und dokumentiert die Qualität dieses Sammlungsstücks.
This aesthetically masterful mask embodies the classic style of the Punu culture from southern Gabon. Representing an idealized female ancestral face, these masks were traditionally used during the ritual Okuyi (or Mukudj) dances, performed by dancers on high stilts.
The face features the characteristic white Kaolin pigment (white clay), which traditionally symbolizes the connection to the spirit world, purity, and peace. It stands in stark, harmonious contrast to the elaborately carved, deep black patinated, and finely striated coiffure rising into a central crest. On the forehead sits the iconic nine-part diamond scarification mark (siem or pende), executed in a rich reddish-brown tone, representing both female beauty and ethnic identity. The almond-shaped, nearly closed slit eyes give the mask an expression of timeless, meditative serenity, perfectly balanced by the gently arched blackened eyebrows and the full, distinct lips.
Provenance details: This object boasts an exceptional, unbroken provenance. Acquired in 1982 from a gallery in Lagos, Nigeria, it has been preserved ever since in a sophisticated private African art collection in Germany. The back of the mask shows classic hand-carved adze marks and an authentic dark patina, documenting its excellent preservation and collectable status.
Diese ästhetisch meisterhafte Maske verkörpert den klassischen Stil der Punu-Kultur aus dem Süden Gabuns. Sie repräsentiert ein idealisiertes weibliches Ahnenantlitz und wurde traditionell bei den rituellen Okuyi- (oder Mukudj-) Tänzen eingesetzt, bei denen die Tänzer auf hohen Stelzen agierten.
Das Gesicht zeichnet sich durch die charakteristische weiße Bemalung aus Kaolin (weiße Tonerde) aus, welche traditionell die Verbindung zur Geisterwelt, Reinheit und Frieden symbolisiert. In starkem, harmonischem Kontrast dazu steht die kunstvoll aufgetürmte, tiefschwarz patinierte und fein gerillte Prachtfrisur, die in einem zentralen Schopf mündet. Auf der Stirn prangt das ikonische, neunteilige Rauten-Skarifikationsmerkmal (siem oder pende), welches sowohl für weibliche Schönheit als auch für ethnische Identität steht und hier in einem tiefen Rotton gehalten ist. Die mandelförmigen, fast geschlossenen Schlitzaugen verleihen der Maske einen Zustand zeitloser, meditativer Ruhe, der durch die sanft geschwungenen, geschwärzten Augenbrauen und die voll ausgeformten, rötlich akzentuierten Lippen perfekt ausbalanciert wird.
Experten-Notiz zur Provenienz: Ein absolutes Highlight für Sammler ist die hervorragende Provenienz. Die Maske wurde im Jahr 1982 direkt in einer Galerie in Lagos, Nigeria, erworben und befindet sich seither in einer anspruchsvollen deutschen Privatsammlung. Die Rückseite zeigt die traditionelle, händische Aushöhlung des Holzblocks mit klaren Werkzeugspuren und dokumentiert die Qualität dieses Sammlungsstücks.
This aesthetically masterful mask embodies the classic style of the Punu culture from southern Gabon. Representing an idealized female ancestral face, these masks were traditionally used during the ritual Okuyi (or Mukudj) dances, performed by dancers on high stilts.
The face features the characteristic white Kaolin pigment (white clay), which traditionally symbolizes the connection to the spirit world, purity, and peace. It stands in stark, harmonious contrast to the elaborately carved, deep black patinated, and finely striated coiffure rising into a central crest. On the forehead sits the iconic nine-part diamond scarification mark (siem or pende), executed in a rich reddish-brown tone, representing both female beauty and ethnic identity. The almond-shaped, nearly closed slit eyes give the mask an expression of timeless, meditative serenity, perfectly balanced by the gently arched blackened eyebrows and the full, distinct lips.
Provenance details: This object boasts an exceptional, unbroken provenance. Acquired in 1982 from a gallery in Lagos, Nigeria, it has been preserved ever since in a sophisticated private African art collection in Germany. The back of the mask shows classic hand-carved adze marks and an authentic dark patina, documenting its excellent preservation and collectable status.

