Wunderschöner Kopf, Wächter des Reliquiars - Reißzahn - Gabun (Ohne mindestpreis)





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Gleichwohl: Eine Fang-Byeri-Wächterfigur eines Reliquiars aus Gabun, Holz, 35 × 15 × 15 cm, Reproduktion, in gutem Zustand, ohne Ständer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Bei den Fang ist der Byeri dem Ahnenkult verbunden und genauer gesagt den Reliquaren, die ihm gewidmet sind.
Laut Perrois befanden sich die Reliquiare, Holz-Efigien und auch die persönlichen Reliquien diskret hinter dem Bett des Familienoberhaupts.
Er weist auch darauf hin, dass wichtige Verstorbenen des Stammbaums auch im selben Zimmer des Familienoberhaupts beigesetzt werden konnten, um die Überreste zu schützen!
Diese Reliquiare bestehen aus zwei Teilen:
- die Holzkofferschachtel aus Rinde, die knöcherne Reliquien enthält, die von den Fang nsekh o byeri genannt wird, der Bauch,
- und die senkrechte Figur, die die Schachtel überragt: eyema o byeri, was »der Kopf« bedeutet.
Zum Inhalt der Schachteln sagt Perrois, dass die Fang-Reliquien aus Schädeln, langen Knochen, ja sogar einfachen Knochensplittern, Zähnen bestanden.
Die Familienreliquien wurden sorgfältig identifiziert und einige Monate nach dem Tod des Würdenträgers entnommen, gereinigt, getrocknet und manchmal mit metallischen Inkrustationen, Kupfer...
Anschließend wurden sie periodisch aus den Rindenkisten entnommen und durch das Auftragen einer roten Paste geehrt (Puder aus Padouk-Holz gemischt mit Öl).
Der Familienvater rief dann die Ahnen an, um Wünsche von Glück, Reichtum, Fruchtbarkeit zu fördern.
Die Byeri-Statuetten konnten auch als Marionetten bei den Melan-Riten verwendet werden.
Auf der genähten Rinde des Kastens findet man die Holz-Efigien, die wir kennen.
Entweder Köpfe allein, deren Stiel in den Deckel gerammt war, oder Statuetten in Ton in Sitzposition am Rand platziert.
Seltener konnten einige Statuetten gelegentlich diskrete Inklusionen mit magischen Kräften bergen, hinter Augen, in denen Kupfer oder Spiegel eingefasst ist, unter den Ohren oder an der Stirnmitte.
Dort wurden auch Knochenfragmente oder meist menschliche Backenzähne hinzugefügt
Bei den Fang ist der Byeri dem Ahnenkult verbunden und genauer gesagt den Reliquaren, die ihm gewidmet sind.
Laut Perrois befanden sich die Reliquiare, Holz-Efigien und auch die persönlichen Reliquien diskret hinter dem Bett des Familienoberhaupts.
Er weist auch darauf hin, dass wichtige Verstorbenen des Stammbaums auch im selben Zimmer des Familienoberhaupts beigesetzt werden konnten, um die Überreste zu schützen!
Diese Reliquiare bestehen aus zwei Teilen:
- die Holzkofferschachtel aus Rinde, die knöcherne Reliquien enthält, die von den Fang nsekh o byeri genannt wird, der Bauch,
- und die senkrechte Figur, die die Schachtel überragt: eyema o byeri, was »der Kopf« bedeutet.
Zum Inhalt der Schachteln sagt Perrois, dass die Fang-Reliquien aus Schädeln, langen Knochen, ja sogar einfachen Knochensplittern, Zähnen bestanden.
Die Familienreliquien wurden sorgfältig identifiziert und einige Monate nach dem Tod des Würdenträgers entnommen, gereinigt, getrocknet und manchmal mit metallischen Inkrustationen, Kupfer...
Anschließend wurden sie periodisch aus den Rindenkisten entnommen und durch das Auftragen einer roten Paste geehrt (Puder aus Padouk-Holz gemischt mit Öl).
Der Familienvater rief dann die Ahnen an, um Wünsche von Glück, Reichtum, Fruchtbarkeit zu fördern.
Die Byeri-Statuetten konnten auch als Marionetten bei den Melan-Riten verwendet werden.
Auf der genähten Rinde des Kastens findet man die Holz-Efigien, die wir kennen.
Entweder Köpfe allein, deren Stiel in den Deckel gerammt war, oder Statuetten in Ton in Sitzposition am Rand platziert.
Seltener konnten einige Statuetten gelegentlich diskrete Inklusionen mit magischen Kräften bergen, hinter Augen, in denen Kupfer oder Spiegel eingefasst ist, unter den Ohren oder an der Stirnmitte.
Dort wurden auch Knochenfragmente oder meist menschliche Backenzähne hinzugefügt

