Tijs Dragtsma (1992) - Remembered in Bloom






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Remembered in Bloom, eine originale signierte zeitgenössische Porträtarbeit von dem niederländischen Künstler Tijs Dragtsma aus 2026, in Schwarz-Weiß, 51 × 51 cm, Mixed Media, verkauft mit Rahmen und direkt vom Künstler.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Remembered in Bloom ist ein zeitgenössisches Kunstwerk über Erinnerung, Zärtlichkeit und die Zerbrechlichkeit dessen, was Bestand hat. Das Bild taucht aus absoluter Dunkelheit auf, zarte Äste tragen weiche Blüten, die am Rand des Sichtbaren zu existieren scheinen.
Vincent van Gogh malte Mandelblüten im Jahr 1890, um die Geburt seines Neffen willkommen zu heißen. Es war ein Akt der Liebe, der in Richtung Zukunft griff, zu einem Moment, in dem sein eigener Weg unsicher war. Jene Zweige vor einem hellen, offenen Himmel wurden zu einer der ruhig hoffnungsvollsten Gesten, die er je machte. Hier kehrt dasselbe Motiv nicht gegen das Licht zurück, sondern aus der Dunkelheit heraus, aufblühend wie eine Erinnerung, die plötzlich auftaucht.
Keine Farbe. Keine Drucktechnik. Keine Tinte. Das Bild wird durch kontrollierte Oberflächenbeschädigungen auf Acrylglas aufgebaut. Die Blüten erscheinen nicht, weil dort etwas platziert wurde. Sie erscheinen, weil das Material markiert, verändert, geöffnet wurde. Sichtbares ist durch Entfernen befreit worden, nicht durch Hinzufügen.
Licht macht den Rest. Wenn es sich über die Oberfläche des Acrylglases bewegt, wechseln die Zweige zwischen Klarheit und nahezu Verschwinden. Die Blüten sind einen Moment lang präsent und im nächsten fast verschwunden. Diese Instabilität ist kein Zufall. Sie ist das Werk. Erinnerung bleibt auch nicht still.
Aus der Ferne gelesen wirkt das Stück wie ein vollständiges Bild, filmisch und still, leuchtend vor dem Dunkel. Näher heran rückt das Bild in ein Feld kontrollierter Kratzer, von jedem wie er das Licht in seinem eigenen Winkel einfängt. Die Blüten existieren nur in dem, wozu die Beschädigung sich aufhäuft. Im Muster. In der Gesamtheit der Spuren.
Remembered in Bloom setzt die Reihe Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck konstruiert werden. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung nicht Zerstörung ist, sondern Struktur.
„Was wir erinnern, muss nicht sichtbar sein, um real zu sein.“
Über Art with Scratch
Art with Scratch ist eine Bilderserie, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigegeben wird. Von Hand Zeile um Zeile in eine tiefe schwarze Oberfläche gehauen, entsteht jedes Werk durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht einfangen und Form aus der Dunkelheit holen.
Aus der Ferne wirkt das Bild fast fotografisch. Kraftvoll, erkennbar und voller Präsenz. Und doch löst sich das Werk aus der Nähe in tausende einzelner Spuren auf. Fein, zerbrechlich und beinahe schwerelos. Was fest erschien, entpuppt sich als zartes Netz aus Linien, jede eine absichtliche Geste, jede essentiell für das Ganze.
Licht verleiht diesem Werk sein Leben. Die schwarze Oberfläche absorbiert, während die gekratsten Linien reflektieren. Wenn sich das Licht über die Oberfläche bewegt, atmet das Bild. Aus einem Winkel steht die Figur klar und definiert da. Aus einem anderen wird sie weicher, tritt zurück, verschwindet fast in der Dunkelheit, aus der sie kam. Unter einer fokussierten Beleuchtung vertiefen sich der Kontrast und das Bild nehmen eine skulpturale, fast leuchtende Qualität an.
Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine ruhige Spannung. Der Akt des Kratzens ist direkt und unumkehrbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Und doch ist das Ergebnis nicht hart. Es ist intim, atmosphärisch und lebt von Bewegung. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zu Schöpfung. Abwesenheit wird Gegenwart.
In Werken wie diesem Porträt ist die Figur niemals vollständig fixiert. Durch das Zusammenspiel von Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. In bestimmten Momenten scheint das Subjekt aus dem Schwarz nach vorne zu treten. In anderen Zeiten zieht es sich zurück und lässt nur ein Flüstern von Form zurück. In genau dieser Bewegung, zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden, erwacht das Werk zum Leben.
Wie allen Materialien, die Zeit berührt, trägt die Oberfläche ihr eigenes ruhiges Leben. Jede Kratzer hält einen Moment, einen Atemzug, eine Geste. Zusammen bilden sie nicht nur ein Bild, sondern eine Gegenwart, die sich mit jeder Lichtveränderung weiter offenbart.
Über den Künstler
Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer von TD Fine Art Studio.
Als Künstler werde ich von einem ständigen Wunsch getrieben, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Kunst sehe ich nicht als festen Stil, sondern als sich entwickelndes Forschungsfeld, in dem Material, Struktur, Licht und Gefühl zusammenkommen.
Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann ein Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion schaffen. Diese Suche liegt im Herzen dessen, was ich kreiere.
Innerhalb von TD Fine Art Studio wird jede Werksserie als eigene Welt mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität angegangen. Einige Werke entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Was sie verbindet, ist ein gemeinsames Engagement für Originalität, Klarheit und emotionale Präsenz.
Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem Offenlassen für Interpretation. Mein Ziel ist nicht einfach, ein Bild zu erzeugen, sondern ein Werk zu schaffen, das Aufmerksamkeit hält, zum Nachdenken einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter offenbart.
TD Fine Art Studio ist der Raum, in dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, geformt von Neugier, Präzision und dem Anspruch, Arbeiten zu schaffen, die sich unverwechselbar, absichtlich und lebendig anfühlen.
Remembered in Bloom ist ein zeitgenössisches Kunstwerk über Erinnerung, Zärtlichkeit und die Zerbrechlichkeit dessen, was Bestand hat. Das Bild taucht aus absoluter Dunkelheit auf, zarte Äste tragen weiche Blüten, die am Rand des Sichtbaren zu existieren scheinen.
Vincent van Gogh malte Mandelblüten im Jahr 1890, um die Geburt seines Neffen willkommen zu heißen. Es war ein Akt der Liebe, der in Richtung Zukunft griff, zu einem Moment, in dem sein eigener Weg unsicher war. Jene Zweige vor einem hellen, offenen Himmel wurden zu einer der ruhig hoffnungsvollsten Gesten, die er je machte. Hier kehrt dasselbe Motiv nicht gegen das Licht zurück, sondern aus der Dunkelheit heraus, aufblühend wie eine Erinnerung, die plötzlich auftaucht.
Keine Farbe. Keine Drucktechnik. Keine Tinte. Das Bild wird durch kontrollierte Oberflächenbeschädigungen auf Acrylglas aufgebaut. Die Blüten erscheinen nicht, weil dort etwas platziert wurde. Sie erscheinen, weil das Material markiert, verändert, geöffnet wurde. Sichtbares ist durch Entfernen befreit worden, nicht durch Hinzufügen.
Licht macht den Rest. Wenn es sich über die Oberfläche des Acrylglases bewegt, wechseln die Zweige zwischen Klarheit und nahezu Verschwinden. Die Blüten sind einen Moment lang präsent und im nächsten fast verschwunden. Diese Instabilität ist kein Zufall. Sie ist das Werk. Erinnerung bleibt auch nicht still.
Aus der Ferne gelesen wirkt das Stück wie ein vollständiges Bild, filmisch und still, leuchtend vor dem Dunkel. Näher heran rückt das Bild in ein Feld kontrollierter Kratzer, von jedem wie er das Licht in seinem eigenen Winkel einfängt. Die Blüten existieren nur in dem, wozu die Beschädigung sich aufhäuft. Im Muster. In der Gesamtheit der Spuren.
Remembered in Bloom setzt die Reihe Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck konstruiert werden. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung nicht Zerstörung ist, sondern Struktur.
„Was wir erinnern, muss nicht sichtbar sein, um real zu sein.“
Über Art with Scratch
Art with Scratch ist eine Bilderserie, in der das Bild nicht gezeichnet, sondern freigegeben wird. Von Hand Zeile um Zeile in eine tiefe schwarze Oberfläche gehauen, entsteht jedes Werk durch unzählige präzise Kratzer, die das Licht einfangen und Form aus der Dunkelheit holen.
Aus der Ferne wirkt das Bild fast fotografisch. Kraftvoll, erkennbar und voller Präsenz. Und doch löst sich das Werk aus der Nähe in tausende einzelner Spuren auf. Fein, zerbrechlich und beinahe schwerelos. Was fest erschien, entpuppt sich als zartes Netz aus Linien, jede eine absichtliche Geste, jede essentiell für das Ganze.
Licht verleiht diesem Werk sein Leben. Die schwarze Oberfläche absorbiert, während die gekratsten Linien reflektieren. Wenn sich das Licht über die Oberfläche bewegt, atmet das Bild. Aus einem Winkel steht die Figur klar und definiert da. Aus einem anderen wird sie weicher, tritt zurück, verschwindet fast in der Dunkelheit, aus der sie kam. Unter einer fokussierten Beleuchtung vertiefen sich der Kontrast und das Bild nehmen eine skulpturale, fast leuchtende Qualität an.
Was dieses Medium so fesselnd macht, ist seine ruhige Spannung. Der Akt des Kratzens ist direkt und unumkehrbar. Jede Linie ist eine Entscheidung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Und doch ist das Ergebnis nicht hart. Es ist intim, atmosphärisch und lebt von Bewegung. Härte wird zu Weichheit. Zerstörung wird zu Schöpfung. Abwesenheit wird Gegenwart.
In Werken wie diesem Porträt ist die Figur niemals vollständig fixiert. Durch das Zusammenspiel von Linie, Licht und Schatten verschiebt sich das Bild mit Perspektive und Atmosphäre. In bestimmten Momenten scheint das Subjekt aus dem Schwarz nach vorne zu treten. In anderen Zeiten zieht es sich zurück und lässt nur ein Flüstern von Form zurück. In genau dieser Bewegung, zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden, erwacht das Werk zum Leben.
Wie allen Materialien, die Zeit berührt, trägt die Oberfläche ihr eigenes ruhiges Leben. Jede Kratzer hält einen Moment, einen Atemzug, eine Geste. Zusammen bilden sie nicht nur ein Bild, sondern eine Gegenwart, die sich mit jeder Lichtveränderung weiter offenbart.
Über den Künstler
Mein Name ist Tijs Dragtsma, Gründer von TD Fine Art Studio.
Als Künstler werde ich von einem ständigen Wunsch getrieben, neue visuelle Sprachen zu erforschen. Kunst sehe ich nicht als festen Stil, sondern als sich entwickelndes Forschungsfeld, in dem Material, Struktur, Licht und Gefühl zusammenkommen.
Meine Arbeit beginnt oft mit einer einfachen Frage. Wie kann ein Material auf neue Weise sprechen. Wie kann Härte Intimität werden. Wie kann Präzision Emotion schaffen. Diese Suche liegt im Herzen dessen, was ich kreiere.
Innerhalb von TD Fine Art Studio wird jede Werksserie als eigene Welt mit eigener Logik, Atmosphäre und visueller Identität angegangen. Einige Werke entstehen durch Rhythmus, Wiederholung und Struktur. Andere entstehen durch Abwesenheit, Schatten, Reflexion oder Spannung. Was sie verbindet, ist ein gemeinsames Engagement für Originalität, Klarheit und emotionale Präsenz.
Ich bin fasziniert von Kontrast. Zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Zwischen Kontrolle und Gefühl. Zwischen dem Sichtbaren und dem Offenlassen für Interpretation. Mein Ziel ist nicht einfach, ein Bild zu erzeugen, sondern ein Werk zu schaffen, das Aufmerksamkeit hält, zum Nachdenken einlädt und sich im Laufe der Zeit weiter offenbart.
TD Fine Art Studio ist der Raum, in dem diese Erkundungen zusammenkommen. Es ist nicht nur ein Studio, sondern ein sich entwickelndes künstlerisches Universum, geformt von Neugier, Präzision und dem Anspruch, Arbeiten zu schaffen, die sich unverwechselbar, absichtlich und lebendig anfühlen.
