Statue der Mami-Wata - Gouro - Elfenbeinküste






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Holzstatue Mami-Wata aus der Côte d'Ivoire, vom Volk der Gouro, in gutem Zustand, ohne Ständer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Côte d'Ivoire
Gouro
Bois
Höhe: 345 mm + Sockel 3 mm
Breite: 165 mm
Tiefe: 80 mm
Diese Holzstatue repräsentiert Mami Wata (oder Mamy Wata), eine kraftvolle und hochverehrte Wasser-/Wesenseinheit, deren Kult besonders lebendig an der Westküste Afrikas ist (insbesondere in Benin, Togo, Ghana und Nigeria) und sich später durch die Diaspora in die Karibik und nach Südamerika verbreitete.
Im Folgenden die Details zu ihrer Herkunft, Ikonografie und Verwendung:
Herkunft und Ikonografie
Die klassische Ikonografie von Mami Wata, wie sie auf diesen Bildern zu sehen ist, basiert faszinierenderweise auf einem deutschen Chromolithografie-Poster des späten 19. Jahrhunderts, das eine indische Schlangenbeschwörerin zeigt. Dieses Bild zirkulierte an den afrikanischen Küsten und wurde von lokalen Künstlern neu interpretiert, um den Wassergeist darzustellen.
Die hier sichtbaren Merkmale sind typisch:
• Die Schlange: Symbol für Neuerung, Fruchtbarkeit und das Zwischenreich zwischen der irdischen Welt und der Wasser- bzw. spirituellen Welt.
• Die Merkmale und die Polychromie: Die leuchtenden Farben (Rot, Grün, Weiß, Blau) und die stilisierten Züge sind charakteristisch für rituelle Produktionen und Altäre des 20. Jahrhunderts, häufig von Künstlern der Ethnien Fon, Ewe oder Yoruba gefertigt.
Ritualeusage und Funktion
Diese Statuen sind nicht bloß dekorative Objekte; sie haben eine klare votive und spirituelle Funktion:
• Kultobjekt für den Altar: Diese Skulptur ist dazu bestimmt, auf einem häuslichen Altar oder einem dem Gottheiten gewidmeten Schrein platziert zu werden. Priester, Priesterinnen (Mami Vodoun) oder Gläubige legen dort Opfergaben nieder, um sich ihre Gunst zu sichern.
• Art der Opfergaben: Da Mami Wata mit Moderne, Reichtum und dem Ozean assoziiert wird, erhalten ihre Altäre oft importierte oder „luxuriöse“ Objekte: Parfums, Spiegel, Talkumpuder, Limonaden, Zigaretten oder Schmuckstücke.
• Zugewiesene Kräfte: Man ruft Mami Wata an, um materiellen Reichtum, geschäftlichen Erfolg, die Heilung von Erkrankungen (insbesondere psychischer Natur oder im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit) zu erlangen, aber auch um Schutz. Es ist eine ambivalente Gottheit: Sie kann enormes Vermögen gewähren, verlangt aber im Gegenzug absolute Treue von ihren Eingeweihten.
Die Sendungen werden von Montag bis Samstag mit Versichertes und Sendungsverfolgung verschickt. Lieferung 1 bis 3 Tage in Frankreich mit Chronopost, 2 bis 5 Tagen in der gesamten Europäischen Union.
Lieferung in den Resten Europas und weltweit per internationalem Colissimo.
We speak english
Afrikanische Maskenkunst Maskenkunst Afrikas arte de máscaras africanas arte delle maschere africane
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Máscara de estatua de galería de arte africano
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Im Folgenden die Details zu ihrer Herkunft, Ikonografie und Verwendung:
Herkunft und Ikonografie
Die klassische Ikonografie von Mami Wata, wie sie auf diesen Bildern zu sehen ist, basiert faszinierenderweise auf einem deutschen Chromolithografie-Poster des späten 19. Jahrhunderts, das eine indische Schlangenbeschwörerin zeigt. Dieses Bild zirkulierte an den afrikanischen Küsten und wurde von lokalen Künstlern neu interpretiert, um den Wassergeist darzustellen.
Die hier sichtbaren Merkmale sind typisch:
• Die Schlange: Symbol für Neuerung, Fruchtbarkeit und das Zwischenreich zwischen der irdischen Welt und der Wasser- bzw. spirituellen Welt.
• Die Merkmale und die Polychromie: Die leuchtenden Farben (Rot, Grün, Weiß, Blau) und die stilisierten Züge sind charakteristisch für rituelle Produktionen und Altäre des 20. Jahrhunderts, häufig von Künstlern der Ethnien Fon, Ewe oder Yoruba gefertigt.
Ritualeusage und Funktion
Diese Statuen sind nicht bloß dekorative Objekte; sie haben eine klare votive und spirituelle Funktion:
• Kultobjekt für den Altar: Diese Skulptur ist dazu bestimmt, auf einem häuslichen Altar oder einem dem Gottheiten gewidmeten Schrein platziert zu werden. Priester, Priesterinnen (Mami Vodoun) oder Gläubige legen dort Opfergaben nieder, um sich ihre Gunst zu sichern.
• Art der Opfergaben: Da Mami Wata mit Moderne, Reichtum und dem Ozean assoziiert wird, erhalten ihre Altäre oft importierte oder „luxuriöse“ Objekte: Parfums, Spiegel, Talkumpuder, Limonaden, Zigaretten oder Schmuckstücke.
• Zugewiesene Kräfte: Man ruft Mami Wata an, um materiellen Reichtum, geschäftlichen Erfolg, die Heilung von Erkrankungen (insbesondere psychischer Natur oder im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit) zu erlangen, aber auch um Schutz. Es ist eine ambivalente Gottheit: Sie kann enormes Vermögen gewähren, verlangt aber im Gegenzug absolute Treue von ihren Eingeweihten.
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