Eine Skulptur aus Holz - Senufo - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese weibliche Senufo-Figur aus Tafiré ist bemerkenswert, weil sie mehrere Bedeutungen zusammenführt, die charakteristisch für die klassische Sénoufo-Kunst sind. Die weibliche Form stellt kein konkretes Individuum dar, sondern ein Ideal von Weiblichkeit, Fruchtbarkeit, sozialer Kontinuität und spiritueller Vermittlung. In der Sénoufo-Kunst verkörpern weibliche Figuren oft die Kräfte, die Leben erzeugen, Familien erhalten und die Verbindung zu den Ahnen aufrechterhalten. Incl stand.
Die Tatsache, dass die Figur auf einem Gefäß steht, das für Tchapalo verwendet wird, verstärkt diese Symbolik erheblich. Tchapalo ist ein Bier, das aus Hirse oder Sorghum hergestellt wird, den Grundnahrungsmitteln der Region. Das Bier repräsentiert Nahrung, Fruchtbarkeit, Gastfreundschaft und gemeinschaftlichen Zusammenhalt. Es spielt eine zentrale Rolle bei Festen, Initiationsriten, Ahnenopfern und gemeinschaftlichen Zusammenkünften. Das Gefäß ist daher nicht bloß ein Behälter, sondern eine Quelle von Wohlstand und sozialem Leben.
Die Kombination von Frau und Biergefäß kann als visuelle Verdichtung einer grundsätzlichen Sénoufo-Idee verstanden werden: Die Gemeinschaft lebt durch das Wechselspiel von Fruchtbarkeit, Nahrung und generationenübergreifenden Bindungen. Die weibliche Figur symbolisiert die Kontinuität des Lebens, während das Tchapalo-Gefäß das materielle Fundament des gemeinschaftlichen Daseins verkörpert.
Die aufrechte Haltung der Figur ist besonders auffallend. Im Gegensatz zu vielen sitzenden Figuren, die mit Poro- oder Sandogo-Traditionen assoziiert sind, wirkt sie wie eine Hüterin oder Beschützerin des Gefäßes. Sie steht über seinem Inhalt und verleiht ihm eine spirituelle Dimension. Dadurch entsteht der Eindruck, dass das Bier nicht nur ein Getränk, sondern ein Medium sozialer und ritueller Beziehungen ist.
Die Tafiré-Region liegt im südöstlichen Teil des Sénoufo-Kulturlandschaft, wo viele Skulpturen entstanden sind, die sowohl mit Poro- als auch mit Sandogo-Institutionen verbunden sind und Formen von Prestigeträchtigkeit innerhalb von Familien und Dorfgemeinschaften aufweisen. In solchen Arbeiten fließt oft die Grenze zwischen religiöser und sozialer Funktion.
Meines Erachtens ist die Kombination aus der weiblichen Figur und dem Tchapalo-Gefäß weniger wahrscheinlich als Repräsentation einer bestimmten Ahnenperson zu interpretieren, sondern als breiteres Symbol weiblicher schöpferischer Kraft, Wohlstand und sozialer Harmonie. Die Skulptur scheint auszudrücken, dass Nahrung, Bier, Fruchtbarkeit und die Kontinuität der Gemeinschaft letztlich aus derselben Quelle stammen. Diese Interpretation wird durch die zentrale Rolle weiblicher Figuren im Sénoufo-religiösen und -sozialen Denken unterstützt.
Referenzliste
Maurice Delafosse, Le peuple sénoufo, Revue des Études Ethnographiques et Sociologiques, 1908–1909.
Gilbert Bochet, The Poro of the Senufo, in Jean-Paul Barbier (Hg.), Art of Côte d’Ivoire, Genève 1993.
Anita J. Glaze, Art and Death in a Senufo Village, Indiana University Press, 1981.
Anita J. Glaze, Senufo Ornament and Decorative Arts, African Arts 12 (1978).
Anita J. Glaze, Dialectics of Gender in Senufo Masquerades, African Arts 19 (1986).
Till Förster, Die Kunst der Senufo, Museum Rietberg Zürich, 1988.
Till Förster, Senufo Masking and the Art of Poro, African Arts 26 (1993).
Susan Elizabeth Gagliardi, Senufo Unbound: Dynamics of Art and Identity in West Africa, Cleveland Museum of Art / 5 Continents, 2014.
Robert Launay, Stereotypic Vision: The ‘Moral Character’ of the Senufo, Cahiers d’Études Africaines 39 (1999).
Anja Veirman, The Art of Living: Some aspects of Senufo culture, in Forms of Wonderment, Afrika Museum Berg en Dal, 2002.
Béatrice de Gasquet / Martine Gross, Initiations féminines et masculines chez les Senufo, Journal article, 2012.
Diese Beschreibung wurde mit Hilfe unseres lokalen Informanten Bakari Bouaflé erstellt und zusätzlich mit Unterstützung von KI. Trotz sorgfältiger individueller Überprüfung der von unserem Informanten bereitgestellten Informationen können Fehler oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung durch die Nutzung künstlicher Intelligenz auftreten.
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Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass der Gegenstand legal erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in seinem Wohnsitzland geltenden Gesetze und Vorschriften einhalten muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Herkunftsinformationen zum Objekt übermitteln. Der Verkäufer stellt sicher, dass alle notwendigen Genehmigungen erteilt bzw. arrangiert werden. Der Verkäufer wird den Käufer umgehend über etwaige Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese weibliche Senufo-Figur aus Tafiré ist bemerkenswert, weil sie mehrere Bedeutungen zusammenführt, die charakteristisch für die klassische Sénoufo-Kunst sind. Die weibliche Form stellt kein konkretes Individuum dar, sondern ein Ideal von Weiblichkeit, Fruchtbarkeit, sozialer Kontinuität und spiritueller Vermittlung. In der Sénoufo-Kunst verkörpern weibliche Figuren oft die Kräfte, die Leben erzeugen, Familien erhalten und die Verbindung zu den Ahnen aufrechterhalten. Incl stand.
Die Tatsache, dass die Figur auf einem Gefäß steht, das für Tchapalo verwendet wird, verstärkt diese Symbolik erheblich. Tchapalo ist ein Bier, das aus Hirse oder Sorghum hergestellt wird, den Grundnahrungsmitteln der Region. Das Bier repräsentiert Nahrung, Fruchtbarkeit, Gastfreundschaft und gemeinschaftlichen Zusammenhalt. Es spielt eine zentrale Rolle bei Festen, Initiationsriten, Ahnenopfern und gemeinschaftlichen Zusammenkünften. Das Gefäß ist daher nicht bloß ein Behälter, sondern eine Quelle von Wohlstand und sozialem Leben.
Die Kombination von Frau und Biergefäß kann als visuelle Verdichtung einer grundsätzlichen Sénoufo-Idee verstanden werden: Die Gemeinschaft lebt durch das Wechselspiel von Fruchtbarkeit, Nahrung und generationenübergreifenden Bindungen. Die weibliche Figur symbolisiert die Kontinuität des Lebens, während das Tchapalo-Gefäß das materielle Fundament des gemeinschaftlichen Daseins verkörpert.
Die aufrechte Haltung der Figur ist besonders auffallend. Im Gegensatz zu vielen sitzenden Figuren, die mit Poro- oder Sandogo-Traditionen assoziiert sind, wirkt sie wie eine Hüterin oder Beschützerin des Gefäßes. Sie steht über seinem Inhalt und verleiht ihm eine spirituelle Dimension. Dadurch entsteht der Eindruck, dass das Bier nicht nur ein Getränk, sondern ein Medium sozialer und ritueller Beziehungen ist.
Die Tafiré-Region liegt im südöstlichen Teil des Sénoufo-Kulturlandschaft, wo viele Skulpturen entstanden sind, die sowohl mit Poro- als auch mit Sandogo-Institutionen verbunden sind und Formen von Prestigeträchtigkeit innerhalb von Familien und Dorfgemeinschaften aufweisen. In solchen Arbeiten fließt oft die Grenze zwischen religiöser und sozialer Funktion.
Meines Erachtens ist die Kombination aus der weiblichen Figur und dem Tchapalo-Gefäß weniger wahrscheinlich als Repräsentation einer bestimmten Ahnenperson zu interpretieren, sondern als breiteres Symbol weiblicher schöpferischer Kraft, Wohlstand und sozialer Harmonie. Die Skulptur scheint auszudrücken, dass Nahrung, Bier, Fruchtbarkeit und die Kontinuität der Gemeinschaft letztlich aus derselben Quelle stammen. Diese Interpretation wird durch die zentrale Rolle weiblicher Figuren im Sénoufo-religiösen und -sozialen Denken unterstützt.
Referenzliste
Maurice Delafosse, Le peuple sénoufo, Revue des Études Ethnographiques et Sociologiques, 1908–1909.
Gilbert Bochet, The Poro of the Senufo, in Jean-Paul Barbier (Hg.), Art of Côte d’Ivoire, Genève 1993.
Anita J. Glaze, Art and Death in a Senufo Village, Indiana University Press, 1981.
Anita J. Glaze, Senufo Ornament and Decorative Arts, African Arts 12 (1978).
Anita J. Glaze, Dialectics of Gender in Senufo Masquerades, African Arts 19 (1986).
Till Förster, Die Kunst der Senufo, Museum Rietberg Zürich, 1988.
Till Förster, Senufo Masking and the Art of Poro, African Arts 26 (1993).
Susan Elizabeth Gagliardi, Senufo Unbound: Dynamics of Art and Identity in West Africa, Cleveland Museum of Art / 5 Continents, 2014.
Robert Launay, Stereotypic Vision: The ‘Moral Character’ of the Senufo, Cahiers d’Études Africaines 39 (1999).
Anja Veirman, The Art of Living: Some aspects of Senufo culture, in Forms of Wonderment, Afrika Museum Berg en Dal, 2002.
Béatrice de Gasquet / Martine Gross, Initiations féminines et masculines chez les Senufo, Journal article, 2012.
Diese Beschreibung wurde mit Hilfe unseres lokalen Informanten Bakari Bouaflé erstellt und zusätzlich mit Unterstützung von KI. Trotz sorgfältiger individueller Überprüfung der von unserem Informanten bereitgestellten Informationen können Fehler oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung durch die Nutzung künstlicher Intelligenz auftreten.
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
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