Eine Skulptur aus Holz - Baule - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Abbildung zeigt eine sitzende weibliche Baule-Statue, platziert auf einem Ashanti-ähnlichen Stuhl und in beiden Händen einen Gefäß haltend. Diese Kombination ist von großer Bedeutung: Sie vereint die idealisierte figürliche Darstellung der Baule mit der Prestigevermittlung der Akan-Tradition. In der Region Yamoussoukro, wo sich höfische Baule-Traditionen und interne Werkstatt-Schulen überschneiden, neigen solche Skulpturen dazu, Gelassenheit, Symmetrie und beherrschte Körperpräsenz statt narrativer Aktion zu betonen.
Die sitzende Haltung auf einem Stuhl ist kein Zufall. Sie weist Status, Stabilität und Vermittlung zwischen sichtbaren und unsichtbaren Welten aus. Im Baule-Denken fungieren Stühle als verdichtete Marker von Autorität und spiritueller Legitimität, und ihre Akan-formale Ableitung verstärkt die historische kulturelle Kontinuität über den Waldbereich. Der aufrechte Oberkörper der Figur und die frontale Ausrichtung deuten eine rituelle Stille an, wie sie typisch ist für „blolo bla“ (Geistschwester/Geistergattin) oder Schutzgeister-Darstellungen, auch wenn das Objekt gleichzeitig als Prestigefigur oder Altarfigur gelesen wird.
Das in beiden Händen gehaltene Gefäß verleiht der Darstellung eine klare rituelle Funktion. Es kann als Behälter für Trankopfer, Opfergaben oder symbolische Nahrung interpretiert werden. In der visuellen Grammatik der Baule zeigen Hände, die Objekte halten oder präsentieren, oft den Austausch zwischen Welten an: dem Menschlichen und dem Spirituellen. Dadurch wird die Figur von einem rein ästhetischen Objekt zu einem aktiven Vermittler, wahrscheinlich verbunden mit häuslicher Kultpraxis oder Orakelkontexten.
Stilistisch neigen Baule-Skulpturen aus dem Yamoussoukro-Gebiet zu einer etwas monumentaleren Klarheit im Vergleich zu nördlichen Baule-Schulen wie Sakassou oder Bouaké. Die Volumen sind glatter, die Übergänge zwischen Torso, Armen und Oberschenkeln fließender, und der Gesichtsausdruck zurückhaltender. Die Frisur, typischerweise sorgfältig segmentiert oder kämenähnlich, stärkt das Ideal kultivierter Schönheit und sozialer Ordnung. Der Gesamteindruck ist eher von containierter Würde als von ausdrucksstarker Dynamik geprägt.
Die Anwesenheit der Ashanti-Stuhlform ist hier besonders bedeutsam. Sie platziert die Skulptur in einen breiteren Akan-visuellen Wortschatz, in dem Stühle nicht nur Möbel, sondern spirituelle Archive von Abstammung und Macht sind. In der Baule-Neudeutung wird dies weniger genealogisch und mehr metaphysisch, wodurch das Objekt mit unsichtbaren Gattinnen, schützenden Kräften oder Ahnen-Mediationen je nach Kontext in Einklang gebracht wird.
Zusammenfassend passt dieses Stück in eine klassische zentrale Baule-Synthese: Akan-abgeleitete Regalia (Stuhl), Baule-idealisierte Figuration (ruhiger, symmetrischer weiblicher Körper) und rituelle Funktionalität (Gefäß als Opfer- oder Behältnisobjekt). Die Yamoussoukro-Zuordnung verortet es in einer verfeinerten, höfisch beeinflussten Produktionszone, in der skulpturale Zurückhaltung und symbolische Klarheit besonders ausgeprägt sind.
Quellenliste (Auswahl)
Christie’s, “Statue Baoulé, Côte d’Ivoire,” catalogue essays on Baule figural typology and Asie usu function, 19th–20th century corpus studies
The Metropolitan Museum of Art, Baule Peoples collection entries, spirit spouse (blolo bla / blolo bian) interpretation frameworks
Musée du quai Branly – Jacques Chirac, Côte d’Ivoire collections, Baule sculpture and Akan cultural intersections
Phillips Collection, African Art catalogues, central Côte d’Ivoire stylistic schools
Bernard de Grunne, studies on Baule statuary and atelier attribution in central Côte d’Ivoire
Philip Ravenhill, essays on Baule aesthetics and ritual sculpture functions
Diese Beschreibung wurde mit Hilfe unseres lokalen Informanten Bakari Bouaflé erstellt und zusätzlich mit Unterstützung von KI. Trotz sorgfältiger individueller Verifikation der von unserem Informanten übermittelten Informationen können in der Beschreibung aufgrund der Verwendung künstlicher Intelligenz Fehler oder Ungenauigkeiten auftreten.
M*A*Z*1*3*5*7*1*
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt rechtmäßig erworben wurde. Der Verkäufer wurde von Catawiki darüber informiert, dass er die in seinem Aufenthaltsland geltenden Gesetze und Vorschriften erforderliche Dokumentation vorlegen musste. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Herkunftsinformationen über das Objekt zur Verfügung stellen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen arrangiert werden bzw. werden. Der Verkäufer wird den Käufer umgehend über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Abbildung zeigt eine sitzende weibliche Baule-Statue, platziert auf einem Ashanti-ähnlichen Stuhl und in beiden Händen einen Gefäß haltend. Diese Kombination ist von großer Bedeutung: Sie vereint die idealisierte figürliche Darstellung der Baule mit der Prestigevermittlung der Akan-Tradition. In der Region Yamoussoukro, wo sich höfische Baule-Traditionen und interne Werkstatt-Schulen überschneiden, neigen solche Skulpturen dazu, Gelassenheit, Symmetrie und beherrschte Körperpräsenz statt narrativer Aktion zu betonen.
Die sitzende Haltung auf einem Stuhl ist kein Zufall. Sie weist Status, Stabilität und Vermittlung zwischen sichtbaren und unsichtbaren Welten aus. Im Baule-Denken fungieren Stühle als verdichtete Marker von Autorität und spiritueller Legitimität, und ihre Akan-formale Ableitung verstärkt die historische kulturelle Kontinuität über den Waldbereich. Der aufrechte Oberkörper der Figur und die frontale Ausrichtung deuten eine rituelle Stille an, wie sie typisch ist für „blolo bla“ (Geistschwester/Geistergattin) oder Schutzgeister-Darstellungen, auch wenn das Objekt gleichzeitig als Prestigefigur oder Altarfigur gelesen wird.
Das in beiden Händen gehaltene Gefäß verleiht der Darstellung eine klare rituelle Funktion. Es kann als Behälter für Trankopfer, Opfergaben oder symbolische Nahrung interpretiert werden. In der visuellen Grammatik der Baule zeigen Hände, die Objekte halten oder präsentieren, oft den Austausch zwischen Welten an: dem Menschlichen und dem Spirituellen. Dadurch wird die Figur von einem rein ästhetischen Objekt zu einem aktiven Vermittler, wahrscheinlich verbunden mit häuslicher Kultpraxis oder Orakelkontexten.
Stilistisch neigen Baule-Skulpturen aus dem Yamoussoukro-Gebiet zu einer etwas monumentaleren Klarheit im Vergleich zu nördlichen Baule-Schulen wie Sakassou oder Bouaké. Die Volumen sind glatter, die Übergänge zwischen Torso, Armen und Oberschenkeln fließender, und der Gesichtsausdruck zurückhaltender. Die Frisur, typischerweise sorgfältig segmentiert oder kämenähnlich, stärkt das Ideal kultivierter Schönheit und sozialer Ordnung. Der Gesamteindruck ist eher von containierter Würde als von ausdrucksstarker Dynamik geprägt.
Die Anwesenheit der Ashanti-Stuhlform ist hier besonders bedeutsam. Sie platziert die Skulptur in einen breiteren Akan-visuellen Wortschatz, in dem Stühle nicht nur Möbel, sondern spirituelle Archive von Abstammung und Macht sind. In der Baule-Neudeutung wird dies weniger genealogisch und mehr metaphysisch, wodurch das Objekt mit unsichtbaren Gattinnen, schützenden Kräften oder Ahnen-Mediationen je nach Kontext in Einklang gebracht wird.
Zusammenfassend passt dieses Stück in eine klassische zentrale Baule-Synthese: Akan-abgeleitete Regalia (Stuhl), Baule-idealisierte Figuration (ruhiger, symmetrischer weiblicher Körper) und rituelle Funktionalität (Gefäß als Opfer- oder Behältnisobjekt). Die Yamoussoukro-Zuordnung verortet es in einer verfeinerten, höfisch beeinflussten Produktionszone, in der skulpturale Zurückhaltung und symbolische Klarheit besonders ausgeprägt sind.
Quellenliste (Auswahl)
Christie’s, “Statue Baoulé, Côte d’Ivoire,” catalogue essays on Baule figural typology and Asie usu function, 19th–20th century corpus studies
The Metropolitan Museum of Art, Baule Peoples collection entries, spirit spouse (blolo bla / blolo bian) interpretation frameworks
Musée du quai Branly – Jacques Chirac, Côte d’Ivoire collections, Baule sculpture and Akan cultural intersections
Phillips Collection, African Art catalogues, central Côte d’Ivoire stylistic schools
Bernard de Grunne, studies on Baule statuary and atelier attribution in central Côte d’Ivoire
Philip Ravenhill, essays on Baule aesthetics and ritual sculpture functions
Diese Beschreibung wurde mit Hilfe unseres lokalen Informanten Bakari Bouaflé erstellt und zusätzlich mit Unterstützung von KI. Trotz sorgfältiger individueller Verifikation der von unserem Informanten übermittelten Informationen können in der Beschreibung aufgrund der Verwendung künstlicher Intelligenz Fehler oder Ungenauigkeiten auftreten.
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Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt rechtmäßig erworben wurde. Der Verkäufer wurde von Catawiki darüber informiert, dass er die in seinem Aufenthaltsland geltenden Gesetze und Vorschriften erforderliche Dokumentation vorlegen musste. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Herkunftsinformationen über das Objekt zur Verfügung stellen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen arrangiert werden bzw. werden. Der Verkäufer wird den Käufer umgehend über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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