In dem lateinisch-dokumentierten Amsterdamer neogotischen Reliefkasten (Widerstandsmöbel) - Antik - slawonische Eichen und Karpatenbuchen - 1944-1952 - Museales Devotiekasten






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Einzigartige Amsterdamer Neogotische Reliefkassette von Silberschmied H. Bensman (1944) – Museumsversionen Möbel & Zeitzeugnis der Hungerwinter
Mit Stolz präsentieren wir dieses äußerst seltene, museale Meisterwerk: ein reich von Hand gehauene neogotische Reliefkassette, hergestellt von dem edelgeborenen Herrn H. Bensman. Bensman, von Beruf Silberschmied (argentarius), arbeitete in seinen knappen freien Stunden (horis subsicivis) an diesem einzigartigen Möbelstück. Er begann im schwarzen Kriegsjahr 1944 und vollendete das Projekt in den frühen Fünfzigerjahren.
Die fabelhafte, fast mikroskopische Präzision des Holzschnitzwerks verrät sofort die Hand des Edelmetallgestalters; Bensman behandelte das Holz mit der Verfeinerung und dem Detailgefühl eines Gold- und Silberschmieds.
Vollständig dokumentiert durch lateinische Plakette
Was dieses Objekt für Sammler und Museen absolut einzigartig macht, ist die handgeschnittene lateinische Plakette an der Innenseite der Tür. Hier hat der Hersteller die komplette Blaupause, die verwendeten Materialien und die Ikonografie des Möbels akribisch dokumentiert.
Frei übersetzt vermerkt die Plakette, dass die Konstruktion aus hochwertiger slavonischer Eiche (robore slavonico) gefertigt ist, die Türen aus karpatischer Buche (fago carpathico) und die veredelten Reliefs aus dem kostbarsten Nussbaumholz (ex nuce exsculpta sunt).
Exklusivitätsnotiz für Bieter: > Da H. Bensman dieses Meisterwerk ausschließlich in seinen knappen freien Stunden und in der Privatsphäre der Kriegsjahre als persönliches Pröbchen und Herzensprojekt geschaffen hat, ist sein Name in kommerziellen Möbelregistern oder großangelegten Online-Datenbanken nicht zu finden. Dies unterstreicht den streng privaten, einzigartigen Charakter dieses Objekts: Sie bieten hier auf eine authentische, nie zuvor entdeckte Schatzkammer aus der Vaterländischen Geschichte, die jahrzehntelang sorgfältig im Privatbesitz bewahrt wurde.
Ikonografie & Versteckte Symbolik: Die Amsterdamer Hungerwinter
Obwohl die Kassette auf den ersten Blick eine traditionell religiöse Erscheinung hat, birgt das Möbelstück eine subversive, psychologische und politische Ladung, die direkt mit den heftigen Ereignissen in der Hauptstadt ab dem Anfangsjahr 1944 verknüpft ist:
- Die Amsterdamer Keile (heraldische Beweis): Subtil, aber unmissverständlich im Holzschnitzwerk verarbeitet, befinden sich die drei Andreaskreuze schräg übereinander – die historische heraldische Darstellung des Amsterdamer Wappens. Damit rückt der Hersteller und das Möbelstück direkt in das Brennpunktgebiet der Besetzung.
- Stille Zeugenschaft der Hungerwinter: Zwei profane Paneele zeigen Szenen extremer Knappheit, die die Bevölkerung Amsterdams damals heftig traf. Wir sehen den Fabel von „Der Fuchs und der Kranichvogel“ von Aesop (die Moral über das Neiden von Nahrung an den Nächsten – eine stille, subversive Botschaft an den Besetzer) und den Verlorenen Sohn in seinem absoluten Tiefpunkt, der vor Hunger buchstäblich mit dem Kopf in den Futtertrog neben dem Schnauzen eines Schweins hängt. Im Winter 1944 war dies die bitterste, tägliche Realität in der hungersüchtigen Stadt. Das macht das Objekt zu einem seltenen und begehrten Widerstandsmöbel.
- Klosterleben & Heilige Porträts: Eine Reihe kleiner, äußerst charaktervoller Paneele zeigt das traditionelle katholische Leben und die spezifischen Heiligen der Plakette. Sehr aussagekräftig und lebendig ist das Paneel eines Mönchs in Habitus mit Tonsur, der mit einem Lächeln ein Weinkelch oder Glas hebt – eine wunderbare Anspielung auf die monastische Weinbau- und Gottsdienst-Tradition. Daneben befinden sich die penibel geschnitzten Porträts der Heiligen Sankt Gerhard und Sankt Hermann, flankiert von einem geflügelten Engelskopf (Putto) mit Blumenkranz im Haar und einem Wächter- oder Märtyrer-Heiligen mit glattem Bart.
- Die Kreuzigung & Die Heilige Treppe (Scalam Sanctam): Ein zentrales Reliefpaneel zeigt die eindringliche Szene der Kreuzigung Christi mit Maria und Johannes zu Fuße des Kreuzes, situiert bei der Heiligen Treppe.
- Der Glaube (Fides): Ein wunderschönes, zurückhaltendes Paneel zeigt die Vorstellung des standhaften Glaubens (Fides), symbolisiert durch eine betende Gestalt am Altar.
- Die Ankündigung & Das Lamm Gottes: An den Flanken befinden sich prächtig detaillierte Paneele der Verkündigung (der Erzengel Gabriel kündigt Maria die Geburt Christi an, die Salutationem Angelicam) und des Lamm Gottes (Agnus Dei) mit dem Kreuzzahn.
- Adam und Eva (Die Ur-Einheit): Am Fries (unter dem Rand des Oberblattes) findet sich eine äußerst kühne und ungewöhnliche künstlerische Wahl: Adam und Eva werden nicht gezeigt, wie sie sich beschämt bedeckt halten, sondern ihre Geschlechtsmerkmale sind physisch miteinander verbunden. Dies deutet auf die esoterische/theologische Tradition der ‚androgynen Ur-Einheit‘ vor dem Sündenfall (das wörtlich „ein Fleisch“ sein).
- Religiöse Hauptvorstellungen: Die Türen zeigen eine tief ausgearbeitete gotische Kathedrale (cathedralem) und werden von schönen, hingebungsvolles, freistehende Darstellungen der Heiligen Jungfrau Maria und Jesu Christi in spitzbogigen Nischen flankiert.
Ingenieurtechnische Konstruktion & ultimativer handwerklicher Meisterschaft
Die Kassette besticht durch verborgene, raffinierte Möbelbaukunst, die von einem sehr durchdachten Design Zeugnis gibt:
- Komplett mit originalen Türklipsen. Die dazugehörige authentische Griffe- und Schlossmechanik funktioniert noch einwandfrei; eine Tür schließt nicht in der Klobigkeit.
- Einzigartige Passform für die Heiligenstatuen: Die freistehenden Figuren von Maria und Jesus sind abnehmbar und werden auf einem Metallstift platziert. Dank einer einzigartigen, handgefertigten Ausparung in der Bodenstruktur passt jede Figur nur an genau eine Stelle und Position. Ein durchdachtes System, das einen Verschlusswechsel ausschließt.
- Demontierbare Oberseite: Die massige Oberkante ist vollständig demontierbar entworfen, was auf eine sehr hochwertige, traditionelle Bauweise hinweist.
- Vier einzigartige Beine: Als Beweis für reines Meisterhandwerk hat der Hersteller jedem Bein ein vollständig einzigartiges Schnitzwerk gegeben. Kein Bein ist gleich; die Stile reichen von geometrischen, rautenförmigen gotischen Spuren (Vierpas) bis hin zu spezifischen architektonischen Motiven.
Spezifikationen & Technische Details
- Hersteller: H. Bensman (Silberschmied)
- Datierung: Gestartet 1944, Fertigstellung ca. 1950-1955
- Herkunft: Amsterdam, Niederlande
- Hölzer: Massiv slavonische Eiche (Basis), Karpatenbuche (Türen) und Nussbaumholz (Reliefs)
- Besonderheiten: Inklusive Originalschlüsseln, funktionsfähiges authentisches Schlosswerk, Metallstift-System für Statuen, abnehmbare Oberseite, 4 einzigartige Beine, heraldische Amsterdamer Kreuze
Breite: 100 cm
Tiefe: 55 cm
Höhe: 95 cm
Gewicht: ca. 75 kg (äußerst schwer, solide Spitzenqualität)
Zustand
Die Kassette befindet sich in einem wunderschönen, authentischen Zustand mit einem herrlichen Patina, der das Alter und die Schichten der verschiedenen Holzarten perfekt betont. Die technische Konstruktion, die Schlösser (einschließlich Schlüssel), die Stifte/Ausparungen und die demontierbare Platte funktionieren einwandfrei. Das Holzschnitzwerk befindet sich in hervorragendem Zustand.
Hinweis für den Käufer: Angesichts des erheblichen Gewichts von 75 kg muss der Transport oder die Abholung sorgfältig organisiert werden.
Versand: Aufgrund des Gewichts und der Abmessungen wird er von Tür zu Tür auf einer Palette sorgfältig verpackt mit Luftpolsterfolie, Karton und Schaum geliefert. Und er wird versichert verschickt.
Der Verkäufer stellt sich vor
Einzigartige Amsterdamer Neogotische Reliefkassette von Silberschmied H. Bensman (1944) – Museumsversionen Möbel & Zeitzeugnis der Hungerwinter
Mit Stolz präsentieren wir dieses äußerst seltene, museale Meisterwerk: ein reich von Hand gehauene neogotische Reliefkassette, hergestellt von dem edelgeborenen Herrn H. Bensman. Bensman, von Beruf Silberschmied (argentarius), arbeitete in seinen knappen freien Stunden (horis subsicivis) an diesem einzigartigen Möbelstück. Er begann im schwarzen Kriegsjahr 1944 und vollendete das Projekt in den frühen Fünfzigerjahren.
Die fabelhafte, fast mikroskopische Präzision des Holzschnitzwerks verrät sofort die Hand des Edelmetallgestalters; Bensman behandelte das Holz mit der Verfeinerung und dem Detailgefühl eines Gold- und Silberschmieds.
Vollständig dokumentiert durch lateinische Plakette
Was dieses Objekt für Sammler und Museen absolut einzigartig macht, ist die handgeschnittene lateinische Plakette an der Innenseite der Tür. Hier hat der Hersteller die komplette Blaupause, die verwendeten Materialien und die Ikonografie des Möbels akribisch dokumentiert.
Frei übersetzt vermerkt die Plakette, dass die Konstruktion aus hochwertiger slavonischer Eiche (robore slavonico) gefertigt ist, die Türen aus karpatischer Buche (fago carpathico) und die veredelten Reliefs aus dem kostbarsten Nussbaumholz (ex nuce exsculpta sunt).
Exklusivitätsnotiz für Bieter: > Da H. Bensman dieses Meisterwerk ausschließlich in seinen knappen freien Stunden und in der Privatsphäre der Kriegsjahre als persönliches Pröbchen und Herzensprojekt geschaffen hat, ist sein Name in kommerziellen Möbelregistern oder großangelegten Online-Datenbanken nicht zu finden. Dies unterstreicht den streng privaten, einzigartigen Charakter dieses Objekts: Sie bieten hier auf eine authentische, nie zuvor entdeckte Schatzkammer aus der Vaterländischen Geschichte, die jahrzehntelang sorgfältig im Privatbesitz bewahrt wurde.
Ikonografie & Versteckte Symbolik: Die Amsterdamer Hungerwinter
Obwohl die Kassette auf den ersten Blick eine traditionell religiöse Erscheinung hat, birgt das Möbelstück eine subversive, psychologische und politische Ladung, die direkt mit den heftigen Ereignissen in der Hauptstadt ab dem Anfangsjahr 1944 verknüpft ist:
- Die Amsterdamer Keile (heraldische Beweis): Subtil, aber unmissverständlich im Holzschnitzwerk verarbeitet, befinden sich die drei Andreaskreuze schräg übereinander – die historische heraldische Darstellung des Amsterdamer Wappens. Damit rückt der Hersteller und das Möbelstück direkt in das Brennpunktgebiet der Besetzung.
- Stille Zeugenschaft der Hungerwinter: Zwei profane Paneele zeigen Szenen extremer Knappheit, die die Bevölkerung Amsterdams damals heftig traf. Wir sehen den Fabel von „Der Fuchs und der Kranichvogel“ von Aesop (die Moral über das Neiden von Nahrung an den Nächsten – eine stille, subversive Botschaft an den Besetzer) und den Verlorenen Sohn in seinem absoluten Tiefpunkt, der vor Hunger buchstäblich mit dem Kopf in den Futtertrog neben dem Schnauzen eines Schweins hängt. Im Winter 1944 war dies die bitterste, tägliche Realität in der hungersüchtigen Stadt. Das macht das Objekt zu einem seltenen und begehrten Widerstandsmöbel.
- Klosterleben & Heilige Porträts: Eine Reihe kleiner, äußerst charaktervoller Paneele zeigt das traditionelle katholische Leben und die spezifischen Heiligen der Plakette. Sehr aussagekräftig und lebendig ist das Paneel eines Mönchs in Habitus mit Tonsur, der mit einem Lächeln ein Weinkelch oder Glas hebt – eine wunderbare Anspielung auf die monastische Weinbau- und Gottsdienst-Tradition. Daneben befinden sich die penibel geschnitzten Porträts der Heiligen Sankt Gerhard und Sankt Hermann, flankiert von einem geflügelten Engelskopf (Putto) mit Blumenkranz im Haar und einem Wächter- oder Märtyrer-Heiligen mit glattem Bart.
- Die Kreuzigung & Die Heilige Treppe (Scalam Sanctam): Ein zentrales Reliefpaneel zeigt die eindringliche Szene der Kreuzigung Christi mit Maria und Johannes zu Fuße des Kreuzes, situiert bei der Heiligen Treppe.
- Der Glaube (Fides): Ein wunderschönes, zurückhaltendes Paneel zeigt die Vorstellung des standhaften Glaubens (Fides), symbolisiert durch eine betende Gestalt am Altar.
- Die Ankündigung & Das Lamm Gottes: An den Flanken befinden sich prächtig detaillierte Paneele der Verkündigung (der Erzengel Gabriel kündigt Maria die Geburt Christi an, die Salutationem Angelicam) und des Lamm Gottes (Agnus Dei) mit dem Kreuzzahn.
- Adam und Eva (Die Ur-Einheit): Am Fries (unter dem Rand des Oberblattes) findet sich eine äußerst kühne und ungewöhnliche künstlerische Wahl: Adam und Eva werden nicht gezeigt, wie sie sich beschämt bedeckt halten, sondern ihre Geschlechtsmerkmale sind physisch miteinander verbunden. Dies deutet auf die esoterische/theologische Tradition der ‚androgynen Ur-Einheit‘ vor dem Sündenfall (das wörtlich „ein Fleisch“ sein).
- Religiöse Hauptvorstellungen: Die Türen zeigen eine tief ausgearbeitete gotische Kathedrale (cathedralem) und werden von schönen, hingebungsvolles, freistehende Darstellungen der Heiligen Jungfrau Maria und Jesu Christi in spitzbogigen Nischen flankiert.
Ingenieurtechnische Konstruktion & ultimativer handwerklicher Meisterschaft
Die Kassette besticht durch verborgene, raffinierte Möbelbaukunst, die von einem sehr durchdachten Design Zeugnis gibt:
- Komplett mit originalen Türklipsen. Die dazugehörige authentische Griffe- und Schlossmechanik funktioniert noch einwandfrei; eine Tür schließt nicht in der Klobigkeit.
- Einzigartige Passform für die Heiligenstatuen: Die freistehenden Figuren von Maria und Jesus sind abnehmbar und werden auf einem Metallstift platziert. Dank einer einzigartigen, handgefertigten Ausparung in der Bodenstruktur passt jede Figur nur an genau eine Stelle und Position. Ein durchdachtes System, das einen Verschlusswechsel ausschließt.
- Demontierbare Oberseite: Die massige Oberkante ist vollständig demontierbar entworfen, was auf eine sehr hochwertige, traditionelle Bauweise hinweist.
- Vier einzigartige Beine: Als Beweis für reines Meisterhandwerk hat der Hersteller jedem Bein ein vollständig einzigartiges Schnitzwerk gegeben. Kein Bein ist gleich; die Stile reichen von geometrischen, rautenförmigen gotischen Spuren (Vierpas) bis hin zu spezifischen architektonischen Motiven.
Spezifikationen & Technische Details
- Hersteller: H. Bensman (Silberschmied)
- Datierung: Gestartet 1944, Fertigstellung ca. 1950-1955
- Herkunft: Amsterdam, Niederlande
- Hölzer: Massiv slavonische Eiche (Basis), Karpatenbuche (Türen) und Nussbaumholz (Reliefs)
- Besonderheiten: Inklusive Originalschlüsseln, funktionsfähiges authentisches Schlosswerk, Metallstift-System für Statuen, abnehmbare Oberseite, 4 einzigartige Beine, heraldische Amsterdamer Kreuze
Breite: 100 cm
Tiefe: 55 cm
Höhe: 95 cm
Gewicht: ca. 75 kg (äußerst schwer, solide Spitzenqualität)
Zustand
Die Kassette befindet sich in einem wunderschönen, authentischen Zustand mit einem herrlichen Patina, der das Alter und die Schichten der verschiedenen Holzarten perfekt betont. Die technische Konstruktion, die Schlösser (einschließlich Schlüssel), die Stifte/Ausparungen und die demontierbare Platte funktionieren einwandfrei. Das Holzschnitzwerk befindet sich in hervorragendem Zustand.
Hinweis für den Käufer: Angesichts des erheblichen Gewichts von 75 kg muss der Transport oder die Abholung sorgfältig organisiert werden.
Versand: Aufgrund des Gewichts und der Abmessungen wird er von Tür zu Tür auf einer Palette sorgfältig verpackt mit Luftpolsterfolie, Karton und Schaum geliefert. Und er wird versichert verschickt.
