Thomas van Loon - Earase

08
Tage
19
Stunden
39
Minuten
39
Sekunden
Startgebot
€ 1
Ohne mindestpreis
Maurizio Buquicchio
Experte
Von Maurizio Buquicchio ausgewählt

Verfügt über einen Masterabschluss in Film- und visuellen Künsten; erfahrener Kurator, Autor und Forscher.

Galerieschätzung  € 3.000 - € 4.000
Es wurden keine Gebote abgegeben

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 136487 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Thomas van Loons Earase ist eine Skulptur aus Harz, Holz und Farbe, 45 × 20 × 20 cm groß, handsigniert, aus den Niederlanden, verkauft von Galerie, in gutem Zustand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Thomas van Loon (°1994)

ist ein niederländischer bildender Künstler, der in den Niederlanden lebt und arbeitet. Seine Praxis bewegt sich deutlich außerhalb der Grenzen der klassischen Bildhauerei. Obwohl seine Arbeiten oft skulptural erscheinen, entstehen sie aus einem hybriden Prozess, in dem analoge Handlungen, experimentelle Materialien und zeitgenössische Techniken zusammenkommen.

In seinem Werk untersucht Van Loon die menschliche Figur als Träger innerer Anspannung, Verletzlichkeit und Stille. Die Figur fungiert nicht als anatomischer Ausgangspunkt, sondern als konzeptuelle und physische Verdichtung von mentalen und körperlichen Zuständen. Seine Skulpturen befinden sich an der Schnittstelle von Figurativem und Abstraktem und zeichnen sich durch eine schlichte, konzentrierte Formensprache aus.

Van Loon arbeitet mit einem breiten Spektrum an Materialien und Techniken, darunter Gips, Textilien, Holz, synthetische Träger, digitale Vorbereitung und gemischte Medien. Neue Technologien und zeitgenössische Herstellungsprozesse werden nicht um ihrer selbst willen eingesetzt, sondern als Mittel, um Form zu verleihen an zerbrechliche, körperliche Präsenz. Traditionelle handwerkliche Eingriffe gehen mühelos mit zeitgenössischen Techniken einher; das Werk ist ebenso konstruiert wie geformt.

Die Haut seiner Skulpturen ist niemals glatt oder fertig. Sie trägt Spuren von Bearbeitung, Brüche, Einschnitte und Schichtung. Diese sichtbaren Eingriffe verweisen auf Zeit, Gedächtnis und körperliche Erfahrung. Die Oberfläche fungiert als Träger historischer Bezüge, in dem Kontrolle und Zufall einander abwechseln.

Im Zentrum von Van Loons Œuvre steht der Mensch als zerbrechliches und begrenztes Wesen. Figuren sind oft eingeschlossen, umhüllt oder teilweise von ihrem eigenen Körper abgetrennt. Diese Umschlungenheit ist kein Bild von Gewalt, sondern eine Metapher für innere Einschränkung, Stille und Introspektion. Sein Werk balanciert zwischen Spannung und Hingabe, zwischen Festhalten und Loslassen.

Der Kopf spielt eine wiederkehrende Rolle und wird regelmäßig erkennbar oder konzentriert ausgearbeitet, während sich der Körper in abstrakte Volumen, Konstruktionen oder textile Strukturen auflöst. Diese Spannung betont die Kluft zwischen Denken und Fühlen, zwischen Identität und Körperlichkeit, zwischen Kontrolle und Verletzlichkeit.

Van Loon arbeitet langsam und mit großer Achtsamkeit. Sein Atelier ist kein Produktionsraum, sondern ein Ort der Forschung, Wiederholung und Reflexion. Arbeiten entstehen über längere Zeit hinweg durch einen Prozess des Hinzufügens, Entfernens und erneuten Interpretierens. Zufall erhält Raum, wird aber stets erneut hinterfragt und korrigiert.

Seine Skulpturen sind nicht narrativ, sondern existent. Sie fordern Stille und eine längere Beobachtung. In einer Zeit visueller Überflutung wählt Van Loon bewusst Beschränkung, Konzentration und Ver langsamung. Die Arbeiten funktionieren nicht nur als Objekte, sondern als physische Gegenwart im Raum — fast wie stille Körper oder stille Zeugen.

Entwicklung und Anerkennung

Seit Beginn seiner professionellen Praxis erhält Thomas van Loon zunehmend Beachtung im zeitgenössischen Kunstkontext. Seine Arbeiten werden geschätzt für ihre inhaltliche Konsistenz, materielle Sensibilität und eine zeitgenössische Annäherung an skulpturale Form. Kritiker preisen seine Fähigkeit, mit minimalen Mitteln maximale physischen und emotionalen Intensität zu erzeugen.

Thomas van Loon vertieft seine Praxis weiterhin rund um die menschliche Figur und die Spannung zwischen Leib, Technologie und innerer Erfahrung. Sein Werk bildet eine stille, aber kraftvolle Gegenstimme in der zeitgenössischen Bildenden Kunst — eine Einladung zur Wachsamkeit, zum körperlichen Bewusstsein und zur Verlangsamung.

Thomas van Loon (°1994)

ist ein niederländischer bildender Künstler, der in den Niederlanden lebt und arbeitet. Seine Praxis bewegt sich deutlich außerhalb der Grenzen der klassischen Bildhauerei. Obwohl seine Arbeiten oft skulptural erscheinen, entstehen sie aus einem hybriden Prozess, in dem analoge Handlungen, experimentelle Materialien und zeitgenössische Techniken zusammenkommen.

In seinem Werk untersucht Van Loon die menschliche Figur als Träger innerer Anspannung, Verletzlichkeit und Stille. Die Figur fungiert nicht als anatomischer Ausgangspunkt, sondern als konzeptuelle und physische Verdichtung von mentalen und körperlichen Zuständen. Seine Skulpturen befinden sich an der Schnittstelle von Figurativem und Abstraktem und zeichnen sich durch eine schlichte, konzentrierte Formensprache aus.

Van Loon arbeitet mit einem breiten Spektrum an Materialien und Techniken, darunter Gips, Textilien, Holz, synthetische Träger, digitale Vorbereitung und gemischte Medien. Neue Technologien und zeitgenössische Herstellungsprozesse werden nicht um ihrer selbst willen eingesetzt, sondern als Mittel, um Form zu verleihen an zerbrechliche, körperliche Präsenz. Traditionelle handwerkliche Eingriffe gehen mühelos mit zeitgenössischen Techniken einher; das Werk ist ebenso konstruiert wie geformt.

Die Haut seiner Skulpturen ist niemals glatt oder fertig. Sie trägt Spuren von Bearbeitung, Brüche, Einschnitte und Schichtung. Diese sichtbaren Eingriffe verweisen auf Zeit, Gedächtnis und körperliche Erfahrung. Die Oberfläche fungiert als Träger historischer Bezüge, in dem Kontrolle und Zufall einander abwechseln.

Im Zentrum von Van Loons Œuvre steht der Mensch als zerbrechliches und begrenztes Wesen. Figuren sind oft eingeschlossen, umhüllt oder teilweise von ihrem eigenen Körper abgetrennt. Diese Umschlungenheit ist kein Bild von Gewalt, sondern eine Metapher für innere Einschränkung, Stille und Introspektion. Sein Werk balanciert zwischen Spannung und Hingabe, zwischen Festhalten und Loslassen.

Der Kopf spielt eine wiederkehrende Rolle und wird regelmäßig erkennbar oder konzentriert ausgearbeitet, während sich der Körper in abstrakte Volumen, Konstruktionen oder textile Strukturen auflöst. Diese Spannung betont die Kluft zwischen Denken und Fühlen, zwischen Identität und Körperlichkeit, zwischen Kontrolle und Verletzlichkeit.

Van Loon arbeitet langsam und mit großer Achtsamkeit. Sein Atelier ist kein Produktionsraum, sondern ein Ort der Forschung, Wiederholung und Reflexion. Arbeiten entstehen über längere Zeit hinweg durch einen Prozess des Hinzufügens, Entfernens und erneuten Interpretierens. Zufall erhält Raum, wird aber stets erneut hinterfragt und korrigiert.

Seine Skulpturen sind nicht narrativ, sondern existent. Sie fordern Stille und eine längere Beobachtung. In einer Zeit visueller Überflutung wählt Van Loon bewusst Beschränkung, Konzentration und Ver langsamung. Die Arbeiten funktionieren nicht nur als Objekte, sondern als physische Gegenwart im Raum — fast wie stille Körper oder stille Zeugen.

Entwicklung und Anerkennung

Seit Beginn seiner professionellen Praxis erhält Thomas van Loon zunehmend Beachtung im zeitgenössischen Kunstkontext. Seine Arbeiten werden geschätzt für ihre inhaltliche Konsistenz, materielle Sensibilität und eine zeitgenössische Annäherung an skulpturale Form. Kritiker preisen seine Fähigkeit, mit minimalen Mitteln maximale physischen und emotionalen Intensität zu erzeugen.

Thomas van Loon vertieft seine Praxis weiterhin rund um die menschliche Figur und die Spannung zwischen Leib, Technologie und innerer Erfahrung. Sein Werk bildet eine stille, aber kraftvolle Gegenstimme in der zeitgenössischen Bildenden Kunst — eine Einladung zur Wachsamkeit, zum körperlichen Bewusstsein und zur Verlangsamung.

Details

Epoche
Nach 2000
Verkauft von
Galerie
Herkunftsland
Niederlande
Stil
Zeitgenössisch
Material
Paint, Harz, Holz
Künstler
Thomas van Loon
Titel des Kunstwerks
Earase
Signatur
Handsigniert
Zustand
Guter Zustand
Höhe
45 cm
Breite
20 cm
Tiefe
20 cm
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
3019
Verkaufte Objekte
95,15 %
pro

Ähnliche Objekte

Für Sie aus der Kategorie

Moderne und zeitgenössische Kunst