Polen - Schlacht von Wien 1683 / Sobieski; Anonymous - Wien - 1681-1700

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Zwei Kupferstiche auf einer Karte mit dem Titel Wien, anonym veröffentlicht in Polen, Darstellung der Schlacht von Wien 1683 unter König Jan III Sobieski, ca. 1690, in exzellentem Zustand mit späterer Handfärbung.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

1690 ca., feiner Kupferstich. Ansicht der Schlacht von Wien, bei der die christlichen Truppen unter Führung des polnischen Königs Johann III. Sobieski standen; verbunden mit einem Porträt aus derselben Ausgabe von Kaiser Leopold.

In perfektem Zustand, mit großen Rändern, gedruckt auf einem Blatt von 33 x 20 cm

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Die Schlacht von Wien im Jahr 1683 war ein bedeutender Konflikt, in dem eine Koalition christlicher Truppen unter Führung des polnischen Königs Johann III. Sobieski das Osmanische Reich besiegte und damit den Beginn des Niedergangs der osmanischen Macht in Europa markierte. Die Schlacht fand am 12. September 1683 statt, nach einer zwei Monate andauernden Belagerung Wiens.

Niederlage der Osmanen in Wien

Die Niederlage der Osmanen in Wien im Jahr 1683 markierte einen Wendepunkt in der europäischen Geschichte, da sie den Niedergang der osmanischen Macht in der Region signalisierte. An der Blütezeit unter Suleiman dem Prächtigen war das Osmanische Reich eine beachtliche Macht, doch gegen Ende des 17. Jahrhunderts trugen innere Streitigkeiten, logistische Herausforderungen und militärische Überdehnung zu seiner Schwächung bei. Dieser Konflikt entstand, als der ehrgeizige Großwesir Kara Mustafa Pascha Wien, die Hauptstadt des Habsburgerreichs, belagerte, vor dem Hintergrund wachsender Unzufriedenheit unter ungarischen Nationalisten. Die Belagerung erlebte eine heftige Verteidigung unter Führung von Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg, der fortschrittliche Festungsbautechniken einsetzte, um die Stadt zu schützen.

Als die Lage für die Verteidiger verzweifelter wurde, formierte sich eine Koalition von Kräften, darunter ein bedeutender Teil polnischer Kavallerie unter König Johann III. Sobieski, um die Belagerung zu beenden. Die anschließende Schlacht am Kahlenberg am 12. September führte zu einer entscheidenden Niederlage der Osmanen, was ihren Rückzug nach sich zog und eine Reihe militärischer Rückschläge für das Reich einleitete. Die Folgen dieser Niederlage schwächten nicht nur den osmanischen Einfluss in Europa, sondern ermöglichten auch Österreich, zu einer zentralen Macht in der Region zu werden, was im Vertrag von Karlowitz 1699 seinen formellen Ausdruck fand, der österreichische Territorialgewinne anerkennt. Diese Schlacht hat nicht nur die politische Landschaft Mitteleuropas neu geformt, sondern auch den Beginn eines langen Niedergangs des Osmanischen Reiches als dominierende Kraft markiert.

1690 ca., feiner Kupferstich. Ansicht der Schlacht von Wien, bei der die christlichen Truppen unter Führung des polnischen Königs Johann III. Sobieski standen; verbunden mit einem Porträt aus derselben Ausgabe von Kaiser Leopold.

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Die Schlacht von Wien im Jahr 1683 war ein bedeutender Konflikt, in dem eine Koalition christlicher Truppen unter Führung des polnischen Königs Johann III. Sobieski das Osmanische Reich besiegte und damit den Beginn des Niedergangs der osmanischen Macht in Europa markierte. Die Schlacht fand am 12. September 1683 statt, nach einer zwei Monate andauernden Belagerung Wiens.

Niederlage der Osmanen in Wien

Die Niederlage der Osmanen in Wien im Jahr 1683 markierte einen Wendepunkt in der europäischen Geschichte, da sie den Niedergang der osmanischen Macht in der Region signalisierte. An der Blütezeit unter Suleiman dem Prächtigen war das Osmanische Reich eine beachtliche Macht, doch gegen Ende des 17. Jahrhunderts trugen innere Streitigkeiten, logistische Herausforderungen und militärische Überdehnung zu seiner Schwächung bei. Dieser Konflikt entstand, als der ehrgeizige Großwesir Kara Mustafa Pascha Wien, die Hauptstadt des Habsburgerreichs, belagerte, vor dem Hintergrund wachsender Unzufriedenheit unter ungarischen Nationalisten. Die Belagerung erlebte eine heftige Verteidigung unter Führung von Graf Ernst Rüdiger von Starhemberg, der fortschrittliche Festungsbautechniken einsetzte, um die Stadt zu schützen.

Als die Lage für die Verteidiger verzweifelter wurde, formierte sich eine Koalition von Kräften, darunter ein bedeutender Teil polnischer Kavallerie unter König Johann III. Sobieski, um die Belagerung zu beenden. Die anschließende Schlacht am Kahlenberg am 12. September führte zu einer entscheidenden Niederlage der Osmanen, was ihren Rückzug nach sich zog und eine Reihe militärischer Rückschläge für das Reich einleitete. Die Folgen dieser Niederlage schwächten nicht nur den osmanischen Einfluss in Europa, sondern ermöglichten auch Österreich, zu einer zentralen Macht in der Region zu werden, was im Vertrag von Karlowitz 1699 seinen formellen Ausdruck fand, der österreichische Territorialgewinne anerkennt. Diese Schlacht hat nicht nur die politische Landschaft Mitteleuropas neu geformt, sondern auch den Beginn eines langen Niedergangs des Osmanischen Reiches als dominierende Kraft markiert.

Details

Epoche
1400-1900
Stückzahl
2
Geografische Herkunft
Polen
Geografische Angabe
Battle of Vienna 1683 / Sobieski
Kartograf/ Verlag
Anonymous
Titel der Karte/ des Buchs
Wien
Periode
1681-1700
Zustand
Hervorragend
Technik
Kupferstich
Zusätzliche Info
1690 ca., fine copperengr. View of the Battle of Vienna, the Christian forces led by the Polish King
Kartenfarbe
Moderne Fingerfarben
Höhe
110 mm
Breite
135 mm
Verkauft von
GriechenlandVerifiziert
4
Verkaufte Objekte
Privat

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