Servierschüssel - Keramik - Ceramica Kashan






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Große persische Kashan Keramik Servierplatte aus dem 12.–14. Jahrhundert, mit erhöhtem Fußring und unglasiertem Mittelbereich, Durchmesser 32 cm, Tiefe 9 cm, in schlechtem Zustand mit großen Rissen und Absplitterungen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Große Servierplatte oder Parade-Schüssel, aus dem Nahen Osten oder der Seidenstraße stammend, mit starken stilistischen und strukturellen Ähnlichkeiten zu Kashan-Keramiken (Persien) oder Zentralasien aus dem 12. bis 14. Jahrhundert. Der erhöhte ringförmige Fuß und der zentrale Teil des Bodens sind ohne türkise Glasur, wodurch die siliziumhaltige oder tonige Keramikmasse freigelegt bleibt. Diese technische Wahl verhinderte, dass sich das Objekt während der hohen Temperaturen mit den Ofenauflagen verband oder daran haftete. Entlang des äußeren kreisförmigen Bandes sind unregelmäßige Überzüge der azurblau-türkisen Glasur zu sehen. Diese ungleiche Dicke und der transluzente Effekt sind typisch für die manuelle Applikation durch Tauchen oder Gießen, wie sie in islamischen mittelalterlichen Keramikwerkstätten verwendet wurde. Die drei, ohne Glasur bleibenden Punkte, in Dreiecksanordnung, deuten auf den Einsatz von „Hahnenfüßen“ (feuerfeste Dreibeine) hin. Sie dienten dazu, die Teller im Ofen zu stapeln, ohne dass sie während der Schmelzung der Glasur aneinander hafteten. Das scharfe Profil, obwohl es durch Absplitterungen und Glasurverlust beeinträchtigt ist, zeigt eine unruhige Randführung, die mit Modellen von Parade- oder Tafelkerauszeugnissen übereinstimmt.
Der Verkäufer stellt sich vor
Große Servierplatte oder Parade-Schüssel, aus dem Nahen Osten oder der Seidenstraße stammend, mit starken stilistischen und strukturellen Ähnlichkeiten zu Kashan-Keramiken (Persien) oder Zentralasien aus dem 12. bis 14. Jahrhundert. Der erhöhte ringförmige Fuß und der zentrale Teil des Bodens sind ohne türkise Glasur, wodurch die siliziumhaltige oder tonige Keramikmasse freigelegt bleibt. Diese technische Wahl verhinderte, dass sich das Objekt während der hohen Temperaturen mit den Ofenauflagen verband oder daran haftete. Entlang des äußeren kreisförmigen Bandes sind unregelmäßige Überzüge der azurblau-türkisen Glasur zu sehen. Diese ungleiche Dicke und der transluzente Effekt sind typisch für die manuelle Applikation durch Tauchen oder Gießen, wie sie in islamischen mittelalterlichen Keramikwerkstätten verwendet wurde. Die drei, ohne Glasur bleibenden Punkte, in Dreiecksanordnung, deuten auf den Einsatz von „Hahnenfüßen“ (feuerfeste Dreibeine) hin. Sie dienten dazu, die Teller im Ofen zu stapeln, ohne dass sie während der Schmelzung der Glasur aneinander hafteten. Das scharfe Profil, obwohl es durch Absplitterungen und Glasurverlust beeinträchtigt ist, zeigt eine unruhige Randführung, die mit Modellen von Parade- oder Tafelkerauszeugnissen übereinstimmt.
