102g Moss Achat (moorgrün mit Azurblitzen) – Skull der fruchtbaren Erde 5,1 x 3,9 x 3,3cm Schädel- 102 g





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Grüner Moosachat-Schädel, ein 102 g Chalcedon-Schnitzwerk mit Chlorit- und Hornblende-Inclusions, aus Indien, Maße 5,1 × 3,9 × 3,3 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
In vielen Agrarkulturen des Nahen Ostens und Südeuropas vergrub man Moos-Achat in den Feldern oder hängte ihn in die Zweige der Obstbäume – im Glauben, der Stein könne Wachstum und reiche Ernte fördern. Man nannte ihn den "Gärtnerstein". Der Aberglaube war kein Zufall: Kein anderes Mineral trägt ein Naturbild so unmittelbar in sich wie dieses, und dieser Schädel liefert den Beweis in besonders dichter Form.
Moos-Achat ist mineralogisch gesehen kein echter gebänderter Achat, sondern farbloser bis milchiger Chalcedon (mikrokristalliner Quarz), in den während der Entstehung dendritische Einschlüsse von Chlorit und Hornblende eingelagert wurden – Minerale mit hohem Eisen- und Magnesiumanteil, die sich in feinen, verästelten Mustern durch das Kieselgel zogen, bevor dieses vollständig zu Chalcedon auskristallisierte. Bei den meisten Moos-Achaten bleiben diese Einschlüsse vereinzelt, schwebend in klarem Grund. An diesem Schädel jedoch durchdringt das Chlorit-Hornblende-Gewebe nahezu die gesamte Oberfläche – ein dicht gewachsenes, sattes Moosgrün, das dem Stück seinen ungewöhnlich lebendigen, fast pflanzenhaften Charakter verleiht.
Die blauen Aufhellungen, die an Stirn, Schläfe und Hinterkopf hervortreten, sind reiner, einschlussfreier Chalcedon – dieselbe submikroskopische Quarzstruktur, die über Rayleigh-Streuung kurzwelliges Licht stärker ablenkt als langwelliges und dadurch ihr charakteristisches Blaugrau erzeugt. Es handelt sich also nicht um ein drittes Mineral, sondern um denselben Chalcedon-Grund, nur ohne die grünen Einschlüsse.
Die rostroten Züge um Nasenwurzel und Kiefer stammen von einer dritten Quelle: Eisenoxid (Hämatit), das nachträglich entlang feiner Risse in das Gestein einsickerte und dort auskristallisierte. Diese Verfärbung ist typisch für Moos-Achat-Vorkommen, wenn nach der eigentlichen Chalcedon-Bildung eisenhaltige Lösungen durch das bereits erstarrte Gestein zirkulieren.
Die Schnitzarbeit ist anatomisch klar und sorgfältig ausgeführt; die changierende Farbdichte zwischen Moosgrün, Chalcedon-Blau und Eisenrot verleiht dem Gesicht eine Lebendigkeit, die an ein Moor oder einen bewachsenen Flussstein erinnert – ein Landschaftsbild in Mineralform.
Mineral / Handelsname: Green Moss Achat (Chalcedon mit Chlorit-/Hornblende-Einschlüssen)
Herkunft: Indien
Maße: 5,1 × 3,9 × 3,3 cm
Gewicht: 102 g
Besonderheiten: Ungewöhnlich dichte, flächendeckende Chlorit-Hornblende-Einlagerung; einschlussfreie Chalcedon-Zonen mit Rayleigh-Blau; Eisenoxid-Verfärbung um Nasenwurzel und Kiefer
Der Verkäufer stellt sich vor
In vielen Agrarkulturen des Nahen Ostens und Südeuropas vergrub man Moos-Achat in den Feldern oder hängte ihn in die Zweige der Obstbäume – im Glauben, der Stein könne Wachstum und reiche Ernte fördern. Man nannte ihn den "Gärtnerstein". Der Aberglaube war kein Zufall: Kein anderes Mineral trägt ein Naturbild so unmittelbar in sich wie dieses, und dieser Schädel liefert den Beweis in besonders dichter Form.
Moos-Achat ist mineralogisch gesehen kein echter gebänderter Achat, sondern farbloser bis milchiger Chalcedon (mikrokristalliner Quarz), in den während der Entstehung dendritische Einschlüsse von Chlorit und Hornblende eingelagert wurden – Minerale mit hohem Eisen- und Magnesiumanteil, die sich in feinen, verästelten Mustern durch das Kieselgel zogen, bevor dieses vollständig zu Chalcedon auskristallisierte. Bei den meisten Moos-Achaten bleiben diese Einschlüsse vereinzelt, schwebend in klarem Grund. An diesem Schädel jedoch durchdringt das Chlorit-Hornblende-Gewebe nahezu die gesamte Oberfläche – ein dicht gewachsenes, sattes Moosgrün, das dem Stück seinen ungewöhnlich lebendigen, fast pflanzenhaften Charakter verleiht.
Die blauen Aufhellungen, die an Stirn, Schläfe und Hinterkopf hervortreten, sind reiner, einschlussfreier Chalcedon – dieselbe submikroskopische Quarzstruktur, die über Rayleigh-Streuung kurzwelliges Licht stärker ablenkt als langwelliges und dadurch ihr charakteristisches Blaugrau erzeugt. Es handelt sich also nicht um ein drittes Mineral, sondern um denselben Chalcedon-Grund, nur ohne die grünen Einschlüsse.
Die rostroten Züge um Nasenwurzel und Kiefer stammen von einer dritten Quelle: Eisenoxid (Hämatit), das nachträglich entlang feiner Risse in das Gestein einsickerte und dort auskristallisierte. Diese Verfärbung ist typisch für Moos-Achat-Vorkommen, wenn nach der eigentlichen Chalcedon-Bildung eisenhaltige Lösungen durch das bereits erstarrte Gestein zirkulieren.
Die Schnitzarbeit ist anatomisch klar und sorgfältig ausgeführt; die changierende Farbdichte zwischen Moosgrün, Chalcedon-Blau und Eisenrot verleiht dem Gesicht eine Lebendigkeit, die an ein Moor oder einen bewachsenen Flussstein erinnert – ein Landschaftsbild in Mineralform.
Mineral / Handelsname: Green Moss Achat (Chalcedon mit Chlorit-/Hornblende-Einschlüssen)
Herkunft: Indien
Maße: 5,1 × 3,9 × 3,3 cm
Gewicht: 102 g
Besonderheiten: Ungewöhnlich dichte, flächendeckende Chlorit-Hornblende-Einlagerung; einschlussfreie Chalcedon-Zonen mit Rayleigh-Blau; Eisenoxid-Verfärbung um Nasenwurzel und Kiefer

