93g Coral Fossil Skull (versteinerte Sternblüten) – Medusas Erbe 5,1 x 3,9 x 3,3cm Schädel- 93 g





4 € | ||
|---|---|---|
3 € | ||
2 € |
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 136997 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Korallenfossil Schädel, aus Sulawesi, Indonesien, Maße 5,1 × 3,9 × 3,3 cm, Gewicht 93 g.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
In der griechischen Mythologie trug Perseus das abgeschlagene Haupt der Medusa über das Meer und legte es kurz auf einem Bett aus Seetang ab, während er Andromeda rettete. Das Blut der Gorgone tropfte ins Wasser, durchdrang die Algen – und ließ sie zu rotem Stein erstarren. So erklärten sich die Griechen die Entstehung von Korallen und nannten sie Gorgeia, nach der Gorgone selbst. Ein Skull aus versteinerter Koralle trägt diesen Mythos also doppelt in sich: als Schädelform und als Materialgeschichte.
Was hier vor rund 20 Millionen Jahren, im Miozän, als lebendes Korallenriff begann, wurde durch Silifizierung – das langsame Ersetzen des ursprünglichen Kalziumkarbonat-Skeletts durch kieselsäurereiches Wasser – vollständig in Chalcedon und Quarz umgewandelt. Erhalten blieb dabei die innere Architektur der einzelnen Polypen: Die sternförmig strahlenden Muster, die sich über die gesamte Oberfläche ziehen, sind die fossilen Septen – die radialen Kalkleisten, mit denen jeder einzelne Korallenpolyp sein Kelchskelett stützte. Jedes „Blütenmuster" ist buchstäblich der Steinabdruck eines einzelnen, längst vergangenen Lebewesens.
Im Kieferbereich tritt klar durchscheinender Quarz hervor – hier war die zentrale Kelchhöhle eines Polypen groß genug, dass sich nach der Silifizierung noch freier Kristall bilden konnte, ähnlich einer Miniaturdruse. Feine rostfarbene Eisenoxid-Schlieren durchziehen die ansonsten cremeweiße Oberfläche und zeichnen die alten Wachstumsgrenzen des Riffs nach.
Die Schnitzarbeit ist ruhig und klar gehalten, sodass die fossile Struktur selbst im Vordergrund bleibt – ein Sammlerstück, das geologische Zeit und antiken Mythos in einer Form vereint.
Mineral / Handelsname: Fossile Koralle, agatisiert/silifiziert (Chalcedon-Quarz-Pseudomorphose)
Herkunft: Indonesien, Sulawesi, Miozän
Maße: 5,1 × 3,9 × 3,3 cm
Gewicht: 93 g
Besonderheiten: Deutlich erhaltene Septenstruktur einzelner Korallenpolypen; transparente Quarzfüllung im Kieferbereich (ehemalige Kelchhöhle); Eisenoxid-Schlieren; ca. 20 Mio. Jahre alt
Der Verkäufer stellt sich vor
In der griechischen Mythologie trug Perseus das abgeschlagene Haupt der Medusa über das Meer und legte es kurz auf einem Bett aus Seetang ab, während er Andromeda rettete. Das Blut der Gorgone tropfte ins Wasser, durchdrang die Algen – und ließ sie zu rotem Stein erstarren. So erklärten sich die Griechen die Entstehung von Korallen und nannten sie Gorgeia, nach der Gorgone selbst. Ein Skull aus versteinerter Koralle trägt diesen Mythos also doppelt in sich: als Schädelform und als Materialgeschichte.
Was hier vor rund 20 Millionen Jahren, im Miozän, als lebendes Korallenriff begann, wurde durch Silifizierung – das langsame Ersetzen des ursprünglichen Kalziumkarbonat-Skeletts durch kieselsäurereiches Wasser – vollständig in Chalcedon und Quarz umgewandelt. Erhalten blieb dabei die innere Architektur der einzelnen Polypen: Die sternförmig strahlenden Muster, die sich über die gesamte Oberfläche ziehen, sind die fossilen Septen – die radialen Kalkleisten, mit denen jeder einzelne Korallenpolyp sein Kelchskelett stützte. Jedes „Blütenmuster" ist buchstäblich der Steinabdruck eines einzelnen, längst vergangenen Lebewesens.
Im Kieferbereich tritt klar durchscheinender Quarz hervor – hier war die zentrale Kelchhöhle eines Polypen groß genug, dass sich nach der Silifizierung noch freier Kristall bilden konnte, ähnlich einer Miniaturdruse. Feine rostfarbene Eisenoxid-Schlieren durchziehen die ansonsten cremeweiße Oberfläche und zeichnen die alten Wachstumsgrenzen des Riffs nach.
Die Schnitzarbeit ist ruhig und klar gehalten, sodass die fossile Struktur selbst im Vordergrund bleibt – ein Sammlerstück, das geologische Zeit und antiken Mythos in einer Form vereint.
Mineral / Handelsname: Fossile Koralle, agatisiert/silifiziert (Chalcedon-Quarz-Pseudomorphose)
Herkunft: Indonesien, Sulawesi, Miozän
Maße: 5,1 × 3,9 × 3,3 cm
Gewicht: 93 g
Besonderheiten: Deutlich erhaltene Septenstruktur einzelner Korallenpolypen; transparente Quarzfüllung im Kieferbereich (ehemalige Kelchhöhle); Eisenoxid-Schlieren; ca. 20 Mio. Jahre alt

