Bamoun, Bamileke - Pfeife - Bronze





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Antike Bronzentabakpfeife aus Kamerun, vermutlich Bamoun/Bamileke, Provenienz: ab 1950 deutsche Privatsammlung, ab 2025 Sammlung Dr. Kay M.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
KAMERUN, wohl Bamoun / Bamileke
Antike Bronze-Tabakpfeife mit Vogelmotiven
Außergewöhnliche historische Tabakpfeife aus Bronze beziehungsweise einer kupferhaltigen Metalllegierung, wohl aus dem kamerunischen Grasland. Vergleichbare Arbeiten werden häufig den Bamoun- oder Bamileke-Kulturen zugeordnet, die für ihre kunstvollen Metallarbeiten, höfischen Prestigeobjekte und symbolisch aufgeladenen Gebrauchsgegenstände bekannt sind. Gewicht: 1000 Gramm.
Die Pfeife besitzt eine eindrucksvolle, langgestreckte Form mit konischem Mundstück, kräftigem Schaft und einem angesetzten, becherförmigen Pfeifenkopf. Besonders bemerkenswert ist die reiche plastische Gestaltung: Am Pfeifenkopf und am Schaft befinden sich fein modellierte zoomorphe Motive, darunter deutlich erkennbare Vogelgestalten. Hinzu kommen gravierte Ornamentzonen, umlaufende Rillen, kleine Ösen und plastische Zierelemente, die dem Objekt eine ausgesprochen repräsentative Wirkung verleihen.
Solche Pfeifen waren nicht nur Gebrauchsgegenstände, sondern konnten zugleich als Status- und Prestigeobjekte dienen. In den höfisch geprägten Gesellschaften des kamerunischen Graslandes standen kunstvoll gearbeitete Metallobjekte häufig in Verbindung mit Rang, Würde, sozialer Stellung und ritueller Repräsentation. Die Verwendung von Bronze oder Messing unterstreicht diesen Charakter zusätzlich.
Von besonderem Interesse ist die Vogelsymbolik. Vögel erscheinen in der Kunst vieler west- und zentralafrikanischer Kulturen als Wesen zwischen den Sphären: Sie bewegen sich am Boden, im Geäst und in der Luft und können daher als Vermittler zwischen der sichtbaren Welt und einer geistigen oder herrschaftlichen Ebene verstanden werden. Im Kontext kamerunischer Hofkunst können Vogelmotive auf Wachsamkeit, Überblick, Würde, Botschaft und Autorität verweisen. Ihre Darstellung an einer Pfeife dieser Art verstärkt den Charakter des Objekts als Zeichen von Rang und kultivierter Repräsentation.
Die Pfeife dürfte im traditionellen Gussverfahren hergestellt worden sein, sehr wahrscheinlich im Verfahren der verlorenen Form. Die Oberfläche zeigt eine schöne, gewachsene Alterspatina mit dunklen Oxidationsspuren, beriebenen Partien und warm kupferbraunen bis bronzenen Tönen. Gerade diese lebendige Oberfläche verleiht dem Stück seine authentische, museale Ausstrahlung.
Ein faszinierendes Sammlerstück afrikanischer Metallkunst — dekorativ, ethnographisch interessant und von starker skulpturaler Präsenz.
Objektangaben
Objekt: historische Tabakpfeife
Kultur / Herkunft: Kamerun, wohl Bamoun oder Bamileke
Region: kamerunisches Grasland
Material: Bronze / kupferhaltige Metalllegierung
Technik: vermutlich Guss in verlorener Form, nachbearbeitet und graviert
Dekor: zoomorphe Vogelmotive, gravierte Ornamente, plastische Applikationen
Funktion: Tabakpfeife / Prestigeobjekt
Zustand: altersgemäßer Zustand mit Patina, Bereibungen, Oxidationsspuren und Gebrauchsspuren
Der Versand erfolgt sorgfältig verpackt, versichert und mit Sendungsverfolgung.
Provenienz: ab 1950 deutsche Privatsammlung, ab 2025 Sammlung Dr. Kay M.
KAMERUN, wohl Bamoun / Bamileke
Antike Bronze-Tabakpfeife mit Vogelmotiven
Außergewöhnliche historische Tabakpfeife aus Bronze beziehungsweise einer kupferhaltigen Metalllegierung, wohl aus dem kamerunischen Grasland. Vergleichbare Arbeiten werden häufig den Bamoun- oder Bamileke-Kulturen zugeordnet, die für ihre kunstvollen Metallarbeiten, höfischen Prestigeobjekte und symbolisch aufgeladenen Gebrauchsgegenstände bekannt sind. Gewicht: 1000 Gramm.
Die Pfeife besitzt eine eindrucksvolle, langgestreckte Form mit konischem Mundstück, kräftigem Schaft und einem angesetzten, becherförmigen Pfeifenkopf. Besonders bemerkenswert ist die reiche plastische Gestaltung: Am Pfeifenkopf und am Schaft befinden sich fein modellierte zoomorphe Motive, darunter deutlich erkennbare Vogelgestalten. Hinzu kommen gravierte Ornamentzonen, umlaufende Rillen, kleine Ösen und plastische Zierelemente, die dem Objekt eine ausgesprochen repräsentative Wirkung verleihen.
Solche Pfeifen waren nicht nur Gebrauchsgegenstände, sondern konnten zugleich als Status- und Prestigeobjekte dienen. In den höfisch geprägten Gesellschaften des kamerunischen Graslandes standen kunstvoll gearbeitete Metallobjekte häufig in Verbindung mit Rang, Würde, sozialer Stellung und ritueller Repräsentation. Die Verwendung von Bronze oder Messing unterstreicht diesen Charakter zusätzlich.
Von besonderem Interesse ist die Vogelsymbolik. Vögel erscheinen in der Kunst vieler west- und zentralafrikanischer Kulturen als Wesen zwischen den Sphären: Sie bewegen sich am Boden, im Geäst und in der Luft und können daher als Vermittler zwischen der sichtbaren Welt und einer geistigen oder herrschaftlichen Ebene verstanden werden. Im Kontext kamerunischer Hofkunst können Vogelmotive auf Wachsamkeit, Überblick, Würde, Botschaft und Autorität verweisen. Ihre Darstellung an einer Pfeife dieser Art verstärkt den Charakter des Objekts als Zeichen von Rang und kultivierter Repräsentation.
Die Pfeife dürfte im traditionellen Gussverfahren hergestellt worden sein, sehr wahrscheinlich im Verfahren der verlorenen Form. Die Oberfläche zeigt eine schöne, gewachsene Alterspatina mit dunklen Oxidationsspuren, beriebenen Partien und warm kupferbraunen bis bronzenen Tönen. Gerade diese lebendige Oberfläche verleiht dem Stück seine authentische, museale Ausstrahlung.
Ein faszinierendes Sammlerstück afrikanischer Metallkunst — dekorativ, ethnographisch interessant und von starker skulpturaler Präsenz.
Objektangaben
Objekt: historische Tabakpfeife
Kultur / Herkunft: Kamerun, wohl Bamoun oder Bamileke
Region: kamerunisches Grasland
Material: Bronze / kupferhaltige Metalllegierung
Technik: vermutlich Guss in verlorener Form, nachbearbeitet und graviert
Dekor: zoomorphe Vogelmotive, gravierte Ornamente, plastische Applikationen
Funktion: Tabakpfeife / Prestigeobjekt
Zustand: altersgemäßer Zustand mit Patina, Bereibungen, Oxidationsspuren und Gebrauchsspuren
Der Versand erfolgt sorgfältig verpackt, versichert und mit Sendungsverfolgung.
Provenienz: ab 1950 deutsche Privatsammlung, ab 2025 Sammlung Dr. Kay M.

