Escuela Francesa (s. XIX) - Kandelaber Altos - 53 cm (2) - Vergoldete Bronze - Mythologische Nymphen






Er verfügt über 18 Jahre Erfahrung, war Junior-Spezialist bei Sotheby’s und Manager bei Kunsthandel Jacques Fijnaut.
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Zwei bronzene Kerzenleuchter, goldverziert, im französischen Empire-Stil aus ca. 1850–1900, mit einem hohen dunklen Schaft und drei Satyrensfüßen, jeweils ca. 53 cm hoch.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Es handelt sich um zwei kaiserliche Candelabros aus dem 19. Jahrhundert, die die Feierlichkeit, den Luxus und die theatralische Note der französischen Schule in ihrer reifsten Epoche bündeln. Es sind Stücke aus vergoldetem Bronze, poliert und patiniert, aus einem alten Palast stammend, und diese Herkunft spürt man in der Wucht des Metalls, in der Qualität der Modellierung und in der fast architektonischen Präsenz, die sie entfalten.
Die Struktur ist typisch imperial: ein hoher, dunkler, eleganter Schaustock, der sich zeremoniell nach oben schiebt. Darauf erheben sich die Ningen, jene klassischen Frauenfiguren, die das Stück krönen und die Lichtarme tragen. Die Ningen, mit akademischer Andacht modelliert, verleihen eine mythische und edle Atmosphäre, als würden sie Priesterinnen oder Musen sein, die die Flamme bewachen. Ihre aufrechte Haltung und ihr ruhiger Ausdruck verstärken die ästhetische Imperialsität, in der Antike mit strenger Würde neu interpretiert wurde.
Im Sockel setzt sich ein prächtiger Kontrast fort: drei Füße aus Satyrn, kraftvoll und angespannt, mit hybriden Zügen zwischen Mensch und Tier. Die Satyrn, Figuren, die mit der dionysischen Welt assoziiert werden, setzen einen dynamischen und symbolischen Kontrapunkt. Ihre geschwungenen Körper tragen das Gesamtwerk mit einer fast skulpturalen Kraft und schaffen einen Dialog zwischen dem apollinischen der Ningen und dem dionysischen der Füße. Dieses Spiel der Gegensätze ist dem französischen Empire eigen, das gern Würde und mythologische Fantasie miteinander vermischte.
Der Goldüberzug, der mit Meisterschaft aufgetragen wurde, betont jede Relieffläche: die diskreten Flügel, die Falten der Tunikas, die Texturen des patinierten Bronzegusses. Die dunkle Patina des zentralen Schaustocks verleiht Tiefe und lässt den Glanz des Goldes noch stärker hervortreten, wodurch ein Stück mit großer visueller Präsenz entsteht.
Insgesamt sind diese Candelabros ein außergewöhnliches Beispiel des französischen Empire des XIX. Jahrhunderts: Gleichgewicht, Mythologie, symbolische Macht und makellane Handwerkskunst.
Versand mit Nachweis und gute Verpackung.
Der Verkäufer stellt sich vor
Es handelt sich um zwei kaiserliche Candelabros aus dem 19. Jahrhundert, die die Feierlichkeit, den Luxus und die theatralische Note der französischen Schule in ihrer reifsten Epoche bündeln. Es sind Stücke aus vergoldetem Bronze, poliert und patiniert, aus einem alten Palast stammend, und diese Herkunft spürt man in der Wucht des Metalls, in der Qualität der Modellierung und in der fast architektonischen Präsenz, die sie entfalten.
Die Struktur ist typisch imperial: ein hoher, dunkler, eleganter Schaustock, der sich zeremoniell nach oben schiebt. Darauf erheben sich die Ningen, jene klassischen Frauenfiguren, die das Stück krönen und die Lichtarme tragen. Die Ningen, mit akademischer Andacht modelliert, verleihen eine mythische und edle Atmosphäre, als würden sie Priesterinnen oder Musen sein, die die Flamme bewachen. Ihre aufrechte Haltung und ihr ruhiger Ausdruck verstärken die ästhetische Imperialsität, in der Antike mit strenger Würde neu interpretiert wurde.
Im Sockel setzt sich ein prächtiger Kontrast fort: drei Füße aus Satyrn, kraftvoll und angespannt, mit hybriden Zügen zwischen Mensch und Tier. Die Satyrn, Figuren, die mit der dionysischen Welt assoziiert werden, setzen einen dynamischen und symbolischen Kontrapunkt. Ihre geschwungenen Körper tragen das Gesamtwerk mit einer fast skulpturalen Kraft und schaffen einen Dialog zwischen dem apollinischen der Ningen und dem dionysischen der Füße. Dieses Spiel der Gegensätze ist dem französischen Empire eigen, das gern Würde und mythologische Fantasie miteinander vermischte.
Der Goldüberzug, der mit Meisterschaft aufgetragen wurde, betont jede Relieffläche: die diskreten Flügel, die Falten der Tunikas, die Texturen des patinierten Bronzegusses. Die dunkle Patina des zentralen Schaustocks verleiht Tiefe und lässt den Glanz des Goldes noch stärker hervortreten, wodurch ein Stück mit großer visueller Präsenz entsteht.
Insgesamt sind diese Candelabros ein außergewöhnliches Beispiel des französischen Empire des XIX. Jahrhunderts: Gleichgewicht, Mythologie, symbolische Macht und makellane Handwerkskunst.
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