Georgisches Taschensiegel aus Sardonyx und bronziertem Bronze, mit Quecksilber vergoldet, von Hand - Rollsiegel - Exklusiv






Er verfügt über 18 Jahre Erfahrung, war Junior-Spezialist bei Sotheby’s und Manager bei Kunsthandel Jacques Fijnaut.
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Unisex Georgisches Taschensiegel aus Sardonit und Bronze mit Quecksilbervergoldung, Datierung späte 18. Jahrhunderts, guter Zustand, Gewicht 14,28 g.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Raro Georgischer Sigello aus dem Taschenuhr- bzw. Chatelaine-Design in Sardischer Sarda-Sardonyx und Goldbronze – Ende des XVIII. Jahrhunderts / Anfang des XIX. Jahrhunderts (spätes 18. Jahrhundert)
BESCHREIBUNG DES OBJEKTS
Willkommen im Reiz der Schrift vergangener Zeiten. Dieser prachtvolle Miniatur-Taschensiegel oder Chatelaine ist ein echtes Meisterwerk der Mikrokunst- und Glittik-Einlegearbeiten aus dem späten XVIII. Jahrhundert bzw. zu Beginn des XIX. Jahrhunderts (voll Georgische Periode). Ein seltenes, intaktes und nie restauriertes Stück, das die raffiniertesten und faszinierendsten technischen Herstellungstechniken des 18. Jahrhunderts vereint.
Die Zustandseranalyse und die Zeichen der Zeit
Das Objekt präsentiert sich in einem außergewöhnlich guten Erhaltungszustand für mehr als zwei Jahrhunderte Geschichte und bewahrt seine vollständige Integrität:
Der Edelstein (Sarda): Der ovale Fassungen aus hochwertiger Sarda-Calzedonio-Varietät (ein Stein von tiefrotem, braunem und magnetischem Farbton) ist strukturell einwandfrei. Keine Absplitterungen, Risse oder Filzungen auf der Vorderseite.
Der Schnitz (manuell ausgeführt): Das Monogramm mit den verschlungen kalligrafischen Buchstaben (mit einer prachtvollen dominierenden "P" oder "R") wurde vollkommen freihand mit außergewöhnlicher Miniaturkunst eingraviert. In den tieferen Furten sind noch mikroskopisch kleine historische Rückstände altverschlossener Wachsreste zu sehen: die greifbare Signatur seiner tatsächlichen Nutzung über die Jahrhunderte.
Die Struktur und die Patina: Die Lochfassung in Form einer Lyra bewahrt die ursprüngliche Merkurvergoldung (aufgemahltes Gold) und glänzt unglaublich hell auf der kreisförmigen Basis. In den Vertiefungen des Griffs hat sich eine prachtvolle dunkle Patina abgelagert, die erfahrene Sammler sorgfältig vermeiden, um die antike Seele und die Authentizität des Stücks nicht zu verlieren.
Drei historische Kuriositäten über dieses Stück:
Der Betrug der "Geschlossenen Kiste" (Closed-Back): Rückseite des Steins vollständig vom Metall versiegelt; eine Konstruktionsmethode, die im 18. Jahrhundert entstand und in der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Zur Lampenzeit legten die Handwerker eine hauchdünne Schicht aus versilbertem oder spiegelpoliertem Kupfer direkt hinter dem Edelstein ein, bevor er geschlossen wurde. Diese bildete einen künstlichen Spiegel: Wenn man das Objekt im Kerzenlicht bewegte, erstrahlte das dunkle Braun des Steins plötzlich in einem intensiven, durchscheinenden Blutfarbton.
Der Stein der Adligen und Schriftsteller: Im 18. Jahrhundert war die Wahl der Sardischer Sarda (statt der gewöhnlichen orangen Karneol) nicht nur eine Frage schlichter Eleganz. Graveure verehrten ihn, weil seine außergewöhnliche molekulare Kompaktheit dazu führte, dass das Wachs har nicht daran haftete, so dass das Siegel sauber und ohne Verschmierung ablösbar war und eine tadellose Unterschrift auf dem Dokument hinterließ.
Die "Sozialen Medien" des 18. Jahrhunderts: Dieses Siegel gehörte zum täglichen Leben eines Gentleman der Oberschicht. An der Kette der Taschenuhr oder an einer Chatelaine am Gürtel hängend, wurde es stolz gezeigt und ausschließlich für formelle Korrespondenz oder offizielle Angelegenheiten verwendet, während für private Liebesbotschaften austauschbare Siegel mit Motiven oder geheimen Symbolen bevorzugt wurden.
Technische Spezifikationen:
Materialien: Calcedonio-Sarda-Varietät und Bronze mit originaler epochaler Mercurierung (Gold gemahlen).
Herstellung: Europäische Fertigung mit geschlossener Kassette (closed-back), manuel geschnitzt.
Höhe: ca. 2,5 – 3 cm (Miniatur-Taschensegel / Fob-Siegel).
Der Verkäufer stellt sich vor
Raro Georgischer Sigello aus dem Taschenuhr- bzw. Chatelaine-Design in Sardischer Sarda-Sardonyx und Goldbronze – Ende des XVIII. Jahrhunderts / Anfang des XIX. Jahrhunderts (spätes 18. Jahrhundert)
BESCHREIBUNG DES OBJEKTS
Willkommen im Reiz der Schrift vergangener Zeiten. Dieser prachtvolle Miniatur-Taschensiegel oder Chatelaine ist ein echtes Meisterwerk der Mikrokunst- und Glittik-Einlegearbeiten aus dem späten XVIII. Jahrhundert bzw. zu Beginn des XIX. Jahrhunderts (voll Georgische Periode). Ein seltenes, intaktes und nie restauriertes Stück, das die raffiniertesten und faszinierendsten technischen Herstellungstechniken des 18. Jahrhunderts vereint.
Die Zustandseranalyse und die Zeichen der Zeit
Das Objekt präsentiert sich in einem außergewöhnlich guten Erhaltungszustand für mehr als zwei Jahrhunderte Geschichte und bewahrt seine vollständige Integrität:
Der Edelstein (Sarda): Der ovale Fassungen aus hochwertiger Sarda-Calzedonio-Varietät (ein Stein von tiefrotem, braunem und magnetischem Farbton) ist strukturell einwandfrei. Keine Absplitterungen, Risse oder Filzungen auf der Vorderseite.
Der Schnitz (manuell ausgeführt): Das Monogramm mit den verschlungen kalligrafischen Buchstaben (mit einer prachtvollen dominierenden "P" oder "R") wurde vollkommen freihand mit außergewöhnlicher Miniaturkunst eingraviert. In den tieferen Furten sind noch mikroskopisch kleine historische Rückstände altverschlossener Wachsreste zu sehen: die greifbare Signatur seiner tatsächlichen Nutzung über die Jahrhunderte.
Die Struktur und die Patina: Die Lochfassung in Form einer Lyra bewahrt die ursprüngliche Merkurvergoldung (aufgemahltes Gold) und glänzt unglaublich hell auf der kreisförmigen Basis. In den Vertiefungen des Griffs hat sich eine prachtvolle dunkle Patina abgelagert, die erfahrene Sammler sorgfältig vermeiden, um die antike Seele und die Authentizität des Stücks nicht zu verlieren.
Drei historische Kuriositäten über dieses Stück:
Der Betrug der "Geschlossenen Kiste" (Closed-Back): Rückseite des Steins vollständig vom Metall versiegelt; eine Konstruktionsmethode, die im 18. Jahrhundert entstand und in der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Zur Lampenzeit legten die Handwerker eine hauchdünne Schicht aus versilbertem oder spiegelpoliertem Kupfer direkt hinter dem Edelstein ein, bevor er geschlossen wurde. Diese bildete einen künstlichen Spiegel: Wenn man das Objekt im Kerzenlicht bewegte, erstrahlte das dunkle Braun des Steins plötzlich in einem intensiven, durchscheinenden Blutfarbton.
Der Stein der Adligen und Schriftsteller: Im 18. Jahrhundert war die Wahl der Sardischer Sarda (statt der gewöhnlichen orangen Karneol) nicht nur eine Frage schlichter Eleganz. Graveure verehrten ihn, weil seine außergewöhnliche molekulare Kompaktheit dazu führte, dass das Wachs har nicht daran haftete, so dass das Siegel sauber und ohne Verschmierung ablösbar war und eine tadellose Unterschrift auf dem Dokument hinterließ.
Die "Sozialen Medien" des 18. Jahrhunderts: Dieses Siegel gehörte zum täglichen Leben eines Gentleman der Oberschicht. An der Kette der Taschenuhr oder an einer Chatelaine am Gürtel hängend, wurde es stolz gezeigt und ausschließlich für formelle Korrespondenz oder offizielle Angelegenheiten verwendet, während für private Liebesbotschaften austauschbare Siegel mit Motiven oder geheimen Symbolen bevorzugt wurden.
Technische Spezifikationen:
Materialien: Calcedonio-Sarda-Varietät und Bronze mit originaler epochaler Mercurierung (Gold gemahlen).
Herstellung: Europäische Fertigung mit geschlossener Kassette (closed-back), manuel geschnitzt.
Höhe: ca. 2,5 – 3 cm (Miniatur-Taschensegel / Fob-Siegel).
