Antiker Römer Silber Hochprofilierte Legionärsfibula - 5.6 cm

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Antike römische silberne hoch profilierte Legionärsfibula, 56 mm, 2. Jahrhundert n. Chr., guter Zustand.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Antike Römer-Silber-Fibula der hochprofilierten Legionärsfibula

Kultur / Periode: Antikes Rom
Datum / Periode: 2. Jahrhundert n. Chr.
Material: Silber
Abmessungen: 56 mm
Zustand: Guter Zustand

Versand außerhalb der Europäischen Union nicht möglich. Aufgrund komplexer Exportvorschriften im Hinblick auf Kulturgüter kann dieser Artikel nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass sich eine Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union befindet, bevor Sie ein Gebot abgeben.

Provenienzangaben:
Objektregistrierungs-ID: 135

Der aktuelle Eigentümer kaufte diese antike Römer-Silber-Fibula der hochprofilierten Legionärsfibula von einem privaten Sammler, S.B., in Groningen, Niederlande.

Der Vorbesitzer, ein privater Sammler aus Groningen, gab an, dass die Fibula seit 1990 Teil seiner Sammlung gewesen sei.

Nach Angaben des Vorbesitzers hatte sich das Objekt zuvor in einer privaten Sammlung in den Niederlanden befunden. Weitere Informationen zur bisherigen Eigentumsgeschichte des Objekts lagen nicht vor.

Hintergrundinformationen:
Fibeln gehörten zu den wichtigsten persönlichen Kleidungsstücken in der römischen Welt. Diese Metallbroschen wurden verwendet, um Tücher, Tuniken und andere Gewänder zu befestigen und dienten in einer Zeit vor dem allgemeinen Einsatz von Knöpfen einem praktischen Zweck. Zugleich spiegelten Fibeln oft persönlichen Geschmack, sozialen Status und regionale Traditionen wider, was sie sowohl als funktionale Gegenstände als auch als Ausdruck von Identität bedeutsam machte.

Dieses Exemplar gehört zu der Gruppe der als hochprofilierte Fibeln bekannten Typen, die durch ihren ausgeprägten gekrümmten Bogen und eine markante Silhouette gekennzeichnet sind. Solche Broschen wurden in der römischen Kaiserzeit weit verbreitet verwendet und zeigten die fortgeschrittenen Metallbearbeitungskünste römischer Handwerker. Die Herstellung von Silbereinbands-Fibeln erforderte größere Ressourcen als die Anfertigung gewöhnlicher Bronzeexemplare, und die Wahl von Silber könnte auf einen Prestigeträger hindeuten, der über einen gewissen Wohlstand oder Status verfügte.

Hochprofilierte Fibeln werden häufig mit dem römischen Militär in Verbindung gebracht. Legionäre und Hilfstruppen trugen typischerweise Broschen dieser Art, um den Sagum, den militärischen Mantel, zu befestigen, der Teil der standardmäßigen militärischen Kleidung war. Zahlreiche Exemplare wurden aus Legionärsfestungen, Grenzaußenposten und militärischen Siedlungen im gesamten Reich geborgen, insbesondere entlang des Limes, der ausgedehnten Grenzzone, die die nördlichen Grenzen Roms markierte.

Das römische Heer spielte eine zentrale Rolle bei der Verbreitung materialer Kultur über Europa. Militärpersonal bewegte sich zwischen Provinzen und brachte persönliche Gegenstände und regionale Moden mit. Als Folge finden sich Fibeln ähnlicher Formen über eine weite geografische Fläche hinweg, von Britannien und Gallien bis zur germanischen frontier und den Provinzen am Niederrhein. Solche Objekte wurden über große Entfernungen gehandelt und erreichten Regionen wie das heutige Deutschland und die Niederlande.

Für Archäologen sind Fibeln wertvolle Datierungshilfen, weil sich ihre Formen im Laufe der Zeit entsprechend verändernder Moden und Herstellungstraditionen entwickelten. Ihre Untersuchung liefert wichtige Belege für römische Militäraktivität, Handelsnetzwerke und kulturellen Austausch im gesamten Reich.

Datiert auf das 2. Jahrhundert n. Chr. und damit in die Hochphase der römischen Kaiserzeit, repräsentiert diese Silbersfibula eine gut etablierte Tradition persönlicher Schmücke und praktischer Kleidung. Sie bildet eine greifbare Verbindung zur Antike, in der Gegenstände dieser Art eine praktische Rolle im täglichen Gebrauch spielten, zugleich aber auch den Status und die Identität ihrer Besitzer widerspiegelten.

Antike Römer-Silber-Fibula der hochprofilierten Legionärsfibula

Kultur / Periode: Antikes Rom
Datum / Periode: 2. Jahrhundert n. Chr.
Material: Silber
Abmessungen: 56 mm
Zustand: Guter Zustand

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Objektregistrierungs-ID: 135

Der aktuelle Eigentümer kaufte diese antike Römer-Silber-Fibula der hochprofilierten Legionärsfibula von einem privaten Sammler, S.B., in Groningen, Niederlande.

Der Vorbesitzer, ein privater Sammler aus Groningen, gab an, dass die Fibula seit 1990 Teil seiner Sammlung gewesen sei.

Nach Angaben des Vorbesitzers hatte sich das Objekt zuvor in einer privaten Sammlung in den Niederlanden befunden. Weitere Informationen zur bisherigen Eigentumsgeschichte des Objekts lagen nicht vor.

Hintergrundinformationen:
Fibeln gehörten zu den wichtigsten persönlichen Kleidungsstücken in der römischen Welt. Diese Metallbroschen wurden verwendet, um Tücher, Tuniken und andere Gewänder zu befestigen und dienten in einer Zeit vor dem allgemeinen Einsatz von Knöpfen einem praktischen Zweck. Zugleich spiegelten Fibeln oft persönlichen Geschmack, sozialen Status und regionale Traditionen wider, was sie sowohl als funktionale Gegenstände als auch als Ausdruck von Identität bedeutsam machte.

Dieses Exemplar gehört zu der Gruppe der als hochprofilierte Fibeln bekannten Typen, die durch ihren ausgeprägten gekrümmten Bogen und eine markante Silhouette gekennzeichnet sind. Solche Broschen wurden in der römischen Kaiserzeit weit verbreitet verwendet und zeigten die fortgeschrittenen Metallbearbeitungskünste römischer Handwerker. Die Herstellung von Silbereinbands-Fibeln erforderte größere Ressourcen als die Anfertigung gewöhnlicher Bronzeexemplare, und die Wahl von Silber könnte auf einen Prestigeträger hindeuten, der über einen gewissen Wohlstand oder Status verfügte.

Hochprofilierte Fibeln werden häufig mit dem römischen Militär in Verbindung gebracht. Legionäre und Hilfstruppen trugen typischerweise Broschen dieser Art, um den Sagum, den militärischen Mantel, zu befestigen, der Teil der standardmäßigen militärischen Kleidung war. Zahlreiche Exemplare wurden aus Legionärsfestungen, Grenzaußenposten und militärischen Siedlungen im gesamten Reich geborgen, insbesondere entlang des Limes, der ausgedehnten Grenzzone, die die nördlichen Grenzen Roms markierte.

Das römische Heer spielte eine zentrale Rolle bei der Verbreitung materialer Kultur über Europa. Militärpersonal bewegte sich zwischen Provinzen und brachte persönliche Gegenstände und regionale Moden mit. Als Folge finden sich Fibeln ähnlicher Formen über eine weite geografische Fläche hinweg, von Britannien und Gallien bis zur germanischen frontier und den Provinzen am Niederrhein. Solche Objekte wurden über große Entfernungen gehandelt und erreichten Regionen wie das heutige Deutschland und die Niederlande.

Für Archäologen sind Fibeln wertvolle Datierungshilfen, weil sich ihre Formen im Laufe der Zeit entsprechend verändernder Moden und Herstellungstraditionen entwickelten. Ihre Untersuchung liefert wichtige Belege für römische Militäraktivität, Handelsnetzwerke und kulturellen Austausch im gesamten Reich.

Datiert auf das 2. Jahrhundert n. Chr. und damit in die Hochphase der römischen Kaiserzeit, repräsentiert diese Silbersfibula eine gut etablierte Tradition persönlicher Schmücke und praktischer Kleidung. Sie bildet eine greifbare Verbindung zur Antike, in der Gegenstände dieser Art eine praktische Rolle im täglichen Gebrauch spielten, zugleich aber auch den Status und die Identität ihrer Besitzer widerspiegelten.

Details

Kultur
Ancient Roman
Jahrhundert/ Zeitraum
2nd century A.D.
Name of object
Highly Profiled Legionary Fibula
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
2026
Material
silver
Erwerbsland
Niederlande
Zustand
Gut
Vorbesitzer erworben von
Privatsammlung
Height
5,6 cm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1990
Vorbesitzer – Erwerbsland
Niederlande
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Ja
Authentizität
Original/offiziell
NiederlandeVerifiziert
178
Verkaufte Objekte
98,11 %
Privattop

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