Ohne mindestpreis - Pfeife - Holz

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Sebastian Schulze
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Seltene und prachtvolle Zeremonial-Pfeife aus der Grasslands-Region im Westen Kameruns, entstanden in der traditionellen Kunst der Bamoun- bzw. Bamiléké-Königreiche.

Der Pfeifenkopf ist meisterhaft aus Ton geformt und zeigt eine schöne dunkle, glatte und glänzende Patina. Er stellt eine sitzende anthropomorphe Figur dar, im Stil des klassischen Expressionismus jener Region. Man findet die typischen ikonografischen Merkmale: ausdrucksvolle, kugelige Augen, eine platte Stupsnase und runde, volle Wangen (oft als „aufgeblähte Wangen“ oder Pausbacke bezeichnet). Der Unterkörper und die Basis des Brennraums sind mit geometrischen Mustern in Diamanten graviert, die die Textur von Scarifications oder königlichen Textilien symbolisieren.

Das Atemrohr zeugt von bemerkenswerter Handwerkskunst. Es besteht aus einem zentralen Element aus Tierknochen, fein ziseliert mit horizontalen Bändern und rhythmischen geometrischen Motiven. Die Einschnitte sind mit dunklem Pigment hervorgehoben, um den visuellen Kontrast zu verstärken. Das Röhrchen wird von seinem ursprünglichen Einsteckstiel aus grobem Holz gekrönt.

Kultureller und symbolischer KontextIn den Häuptlingstümern (Fondoms) der Grasslands Kameruns hatte der Tabak eine heilige und soziale Bedeutung. Die reich verzierten Pfeifen waren keine Alltagsgegenstände, sondern echte Zeichen von Prestige und Macht. Sie gehörten ausschließlich dem König (Fon), den Königinnen, Würdenträgern oder Mitgliedern geheimer Gesellschaften bei Beratungen, Urteilen oder Ahnenritualen. Die Raffinesse der Verzierung dieser Pfeife spiegelte direkt den sozialen Rang ihres Besitzers wider.

Ein unverzichtbares Sammlungsstück für Liebhaber afrikanischer Kunst des frühen Verständnisses und für Kuriositäten im Zusammenhang mit der Geschichte des Tabaks.

Seltene und prachtvolle Zeremonial-Pfeife aus der Grasslands-Region im Westen Kameruns, entstanden in der traditionellen Kunst der Bamoun- bzw. Bamiléké-Königreiche.

Der Pfeifenkopf ist meisterhaft aus Ton geformt und zeigt eine schöne dunkle, glatte und glänzende Patina. Er stellt eine sitzende anthropomorphe Figur dar, im Stil des klassischen Expressionismus jener Region. Man findet die typischen ikonografischen Merkmale: ausdrucksvolle, kugelige Augen, eine platte Stupsnase und runde, volle Wangen (oft als „aufgeblähte Wangen“ oder Pausbacke bezeichnet). Der Unterkörper und die Basis des Brennraums sind mit geometrischen Mustern in Diamanten graviert, die die Textur von Scarifications oder königlichen Textilien symbolisieren.

Das Atemrohr zeugt von bemerkenswerter Handwerkskunst. Es besteht aus einem zentralen Element aus Tierknochen, fein ziseliert mit horizontalen Bändern und rhythmischen geometrischen Motiven. Die Einschnitte sind mit dunklem Pigment hervorgehoben, um den visuellen Kontrast zu verstärken. Das Röhrchen wird von seinem ursprünglichen Einsteckstiel aus grobem Holz gekrönt.

Kultureller und symbolischer KontextIn den Häuptlingstümern (Fondoms) der Grasslands Kameruns hatte der Tabak eine heilige und soziale Bedeutung. Die reich verzierten Pfeifen waren keine Alltagsgegenstände, sondern echte Zeichen von Prestige und Macht. Sie gehörten ausschließlich dem König (Fon), den Königinnen, Würdenträgern oder Mitgliedern geheimer Gesellschaften bei Beratungen, Urteilen oder Ahnenritualen. Die Raffinesse der Verzierung dieser Pfeife spiegelte direkt den sozialen Rang ihres Besitzers wider.

Ein unverzichtbares Sammlungsstück für Liebhaber afrikanischer Kunst des frühen Verständnisses und für Kuriositäten im Zusammenhang mit der Geschichte des Tabaks.

Details

Epoche
1900-2000
Material
Holz
Herkunftsland
Afrika
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
In funktionstüchtigem Zustand
Ja
Periode
1950-1960
Verkauft von
BelgienVerifiziert
Privat

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