Silvio Mattioli (1929-2011) - Ohne Titel






Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
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Silvio Mattioli (1929–2011), Originalausgabe, Ohne Titel, eine 1988 entstandene Mischtechnik-Arbeit auf Papier in Blau, Weiß und Rot, 67 × 52 cm, 2 kg, verkauft mit Rahmen, Schweizer Herkunft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dipinto von Silvio Mattioli (1929–2011) war einer der wichtigsten und einflussreichsten plastischen Künstler der Schweizer Zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bekannt vor allem als Meister der Eisen- und Stahls sculpture. Sein biografischer Weg verbindet eine tiefe handwerkliche Beherrschung der Metalle mit einer raffinierten Sensibilität für abstrakte Kunst und geometrische Zerlegung. Ursprung und AusbildungDie Schmiede-Dynastie: Silvio Mattioli wurde am 2. Februar 1929 in Winterthur-Töss, Schweiz, geboren. Seine Familie verfügt über eine lange und verwurzelte italienische Tradition im Schmieden und Metallbau. Dieser häusliche Kontext ermöglicht es ihm, von Kindesbeinen an mit dem Warmformen schwerer Materialien vertraut zu werden.Die künstlerischen Studien: Zwischen 1945 und 1946 absolviert er eine formale Lehre als Steinmetz in Winterthur. Anschließend tritt er der renommierten Kunstgewerbeschule Zürich (Kunstgewerbeschule) bei, wo er unter der Leitung von Otto Teucher Skulptur studiert und die Kunstgeschichte bei Edwin Gradmann vertieft.
Scheda descrittiva e formale
Soggetto: Vertikale antropomorphe Komposition. Das Werk zeigt drei stilisierte Gesichter, die übereinander angeordnet sind, in einer Profil- oder Dreiviertel-Pose eingefangen. Die vertikale Anordnung erzeugt einen aufsteigenden Rhythmus, in dem jedes Gesicht zu dem danebenliegenden zu erscheinen scheint oder darin eingefügt wird.Stil und visuale Sprache: Die Sprache ist abstrakt-figurativen Ursprung, stark beeinflusst vom Kubismus und Konstruktivismus. Die Gesichtszüge sind auf geometrische Wesensformen reduziert: Die Augen werden mit ovale Formen aus Schnitten durch Linien dargestellt, die Nasen sind spitze Prismen und die Münder sind entschlossene Segmente. Diese geometrische Zerlegung spiegelt die plastische und skulpturale Sensibilität des Autors wider.Technique und Farbauftrag: Es handelt sich um ein auf Papier ausgeführtes Werk in Mischtechnik. Schwarze, markante Linien in Tinte (oder feinem Kohle) definieren die strukturelle Struktur der Gesichter. Darauf liegen fließende, transparente Lasuren von Aquarell oder verdünnter Tempera. Die Pinselstriche sind dynamisch, frei und nicht durch Konturen eingeschlossen, wodurch weite Teile des neutralen Papierhintergrundes Raum geben.Sättigung/Chroma: Die Farbpalette ist streng und reduziert. Vorherrschen kühle Blau- und Staubblau-Töne, die Volumen und die umliegende Atmosphäre definieren. Dieses monochrome Setup wird durch warme, lebendige Akzente von leuchtendem Rot und Orange gebrochen, strategisch positioniert an den Lippen und an den Konturen, um visuelle Kontrastpunkte von starker Wirkung zu schaffen.Signatur und Inschriften: Unten links, mit Bleistift in flüssiger Kurrentschrift versehene, handschriftliche Signatur des Künstlers Silvio Mattioli, gefolgt von der numerischen Datierung 1988.Zustand der Erhaltung und Präsentation: Das Blatt befindet sich in ausgezeichnetem Erhaltungszustand, eingerahmt in einer hellen Museums-Matte mit abfasendem Rand. Das Werk ist hinter Glas geschützt und von einer bronzierten Metallfassung mit reduziertem Profil eingerahmt, typisch für die Ausstellungsentscheidungen zeitgenössischer Galerien der späten 1980er Jahre.
Dipinto von Silvio Mattioli (1929–2011) war einer der wichtigsten und einflussreichsten plastischen Künstler der Schweizer Zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bekannt vor allem als Meister der Eisen- und Stahls sculpture. Sein biografischer Weg verbindet eine tiefe handwerkliche Beherrschung der Metalle mit einer raffinierten Sensibilität für abstrakte Kunst und geometrische Zerlegung. Ursprung und AusbildungDie Schmiede-Dynastie: Silvio Mattioli wurde am 2. Februar 1929 in Winterthur-Töss, Schweiz, geboren. Seine Familie verfügt über eine lange und verwurzelte italienische Tradition im Schmieden und Metallbau. Dieser häusliche Kontext ermöglicht es ihm, von Kindesbeinen an mit dem Warmformen schwerer Materialien vertraut zu werden.Die künstlerischen Studien: Zwischen 1945 und 1946 absolviert er eine formale Lehre als Steinmetz in Winterthur. Anschließend tritt er der renommierten Kunstgewerbeschule Zürich (Kunstgewerbeschule) bei, wo er unter der Leitung von Otto Teucher Skulptur studiert und die Kunstgeschichte bei Edwin Gradmann vertieft.
Scheda descrittiva e formale
Soggetto: Vertikale antropomorphe Komposition. Das Werk zeigt drei stilisierte Gesichter, die übereinander angeordnet sind, in einer Profil- oder Dreiviertel-Pose eingefangen. Die vertikale Anordnung erzeugt einen aufsteigenden Rhythmus, in dem jedes Gesicht zu dem danebenliegenden zu erscheinen scheint oder darin eingefügt wird.Stil und visuale Sprache: Die Sprache ist abstrakt-figurativen Ursprung, stark beeinflusst vom Kubismus und Konstruktivismus. Die Gesichtszüge sind auf geometrische Wesensformen reduziert: Die Augen werden mit ovale Formen aus Schnitten durch Linien dargestellt, die Nasen sind spitze Prismen und die Münder sind entschlossene Segmente. Diese geometrische Zerlegung spiegelt die plastische und skulpturale Sensibilität des Autors wider.Technique und Farbauftrag: Es handelt sich um ein auf Papier ausgeführtes Werk in Mischtechnik. Schwarze, markante Linien in Tinte (oder feinem Kohle) definieren die strukturelle Struktur der Gesichter. Darauf liegen fließende, transparente Lasuren von Aquarell oder verdünnter Tempera. Die Pinselstriche sind dynamisch, frei und nicht durch Konturen eingeschlossen, wodurch weite Teile des neutralen Papierhintergrundes Raum geben.Sättigung/Chroma: Die Farbpalette ist streng und reduziert. Vorherrschen kühle Blau- und Staubblau-Töne, die Volumen und die umliegende Atmosphäre definieren. Dieses monochrome Setup wird durch warme, lebendige Akzente von leuchtendem Rot und Orange gebrochen, strategisch positioniert an den Lippen und an den Konturen, um visuelle Kontrastpunkte von starker Wirkung zu schaffen.Signatur und Inschriften: Unten links, mit Bleistift in flüssiger Kurrentschrift versehene, handschriftliche Signatur des Künstlers Silvio Mattioli, gefolgt von der numerischen Datierung 1988.Zustand der Erhaltung und Präsentation: Das Blatt befindet sich in ausgezeichnetem Erhaltungszustand, eingerahmt in einer hellen Museums-Matte mit abfasendem Rand. Das Werk ist hinter Glas geschützt und von einer bronzierten Metallfassung mit reduziertem Profil eingerahmt, typisch für die Ausstellungsentscheidungen zeitgenössischer Galerien der späten 1980er Jahre.
