Slasky - WELCOME BACK TO MARS






Verfügt über einen Masterabschluss in Film- und visuellen Künsten; erfahrener Kurator, Autor und Forscher.
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Slasky, WELCOME BACK TO MARS, 2016, Mischtechnik auf Papier (Collage), Originalausgabe, 16,5 cm hoch × 11,5 cm breit, handschriftlich signiert, Italien.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
WILLKOMMEN ZURÜCK AUF MARS
Martians Access (Leben auf dem Mars)
Collage analogico su carta, formato cartolina, 2016
Slasky
Ein beliebiger Körper — Blazer gelb, gepunktetes Hemd, feminine Hände mit lackierten Nägeln — hält einen Kopf, der keinen Kopf mehr ist: ein Gerät, ein Helmuhr-Kopfttelevisor, orange vor grün-saurem Hintergrund.
Auf dem Bildschirm, eingefasst wie eine Reliquie in den schwarzen Rahmen eines Kathodenröhrenfernsehers, das Gesicht von Bowie-Aladdin Sane, Blitz gemalt auf die Wange, geschlossene Augen.
Er schaut nicht: Er wird gesehen, übertragen, doppelt dargestellt — zuerst vom Fotografen, der ihn ablichten ließ, dann von dem, der ihn in dieses domestische, siebziger-Jahre-Gerät eingeschlossen hat.
Um den Hals hängt ein Ausweis: *Martians Access. Scan me.
Ein echter QR-Code, funktionsfähig, klebte auf die Jacke wie ein Passierschein.
Wenn man ihn mit einem Telefon abfotografiert, öffnet sich der Code nicht auf einem einfachen Link, sondern auf ein temporäres Portal: das Originalvideo von *Life on Mars?*, der Mann, der von einer Welt singt, die durch eine andere ersetzt wurde, vermittelt, minderwertig.
Wer scannt, schaut keinen Inhalt — durchquert eine Schwelle, die ihn in eine Ära zurückführt, in der mediatisierte Bilder noch eine Ausnahme und nicht die Regel waren. So antizipiert das Collagewerk seine Rezeption: Das analog geschnittene Kunstwerk, per Hand ausgeschnitten, enthält bereits den digitalen Durchgang, der es im Smartphone des Betrachters vervollständigen wird, ein Durchgang, der zurück statt nach vorn führt.
Das menschliche Gesicht — jenes wahre, Bowie in den Siebzigerjahren, bereits geschminkt, bereits verhüllt, bereits „marzianisch“ — erreicht uns durch drei Schichten von Bildschirm: das Cover eines Albums, das Fernseh-Helm-Collage, das Display des scannden Telefons, und jenseits jener drei Schichten die Zeit selbst.
Es ist der Kern der Arbeit von Slasky: Die Emotion verschwindet nicht, sie vervielfacht sich in Technologien, die sie versprechen und wieder entfernen — bis eine dieser Technologien sie für einen Moment unversehrt zurückbringt.
*Provenienza: Trygve Lie Gallery, New York — Twitter Art Exhibit, 2016.*
« Die Kunst besteht nicht darin, neue Dinge darzustellen, sondern sie mit Neuheit darzustellen »
Slasky (geboren 1972, Italien) ist ein autodidaktischer Künstler, der in Artena, Rom, arbeitet. Seine Praxis entstand außerhalb des institutionellen Kunstsystems — ein Hintergrund in manueller Arbeit, der sowohl die Materialität seiner Arbeiten als auch die Präzision ihres konzeptionellen Rahmens prägt. Aktiv seit 2015 hat er sich eine eigenständige Marktplatz-Präsenz in Europa und Asien aufgebaut, bevor er eine entschlossene Wandlung hin zu einer institutionellen Forschungspraktik unternahm.
Ausgewählte Ausstellungen (2015 — 2026)
Institutioneller Höhepunkt: Long Live Rembrandt, Rijksmuseum, Amsterdam, 2026. Arbeiten vom Museumsausschuss aus Tausenden internationaler Einsendungen für die Ausstellung im permanenten Ausstellungsraum ausgewählt. 15. Juli — 15. September 2019.
2026
* CI-AO
30. April - 28. Mai 2026
Via Del Vantaggio 28, Rom
Piazza del Popolo
* FACE2FACE
Laundry Studios · 5 – 9 März 2026
⸻
2025
* Tokyo Open Art | Art on Loop Exhibition
Tokyo · 12 – 16 September 2025
* Art Parallax
London · 15 – 16 Februar 2025
⸻
2024
* Waterloo — Solo Exhibition
Limassol · 10 – 20 Dezember 2024
* ARTLAB 2024
München · 13 – 22 Juni 2024
* Must Be — Solo Exhibition
Anemi, Limassol · 3 – 10 Februar 2024
* Contemporary Venice 2024 — 13th Edition — Solo Exhibition
Venedig · 12 – 15 Januar 2024
⸻
2023
* Time Is An Illusion / Le temps est une illusion
Kramfors · 2 – 23 Oktober 2023
⸻
2022
* (UN)FAIR — (UN)DISCOVERED ART
Superstudio Maxi, Mailand · 8 – 10 April 2022
⸻
2021
* MIA Fair 2021
Superstudio Maxi, Mailand · 7 – 10 Oktober 2021
* Lausanne Art Fair
Lausanne · 30. September – 3. Oktober 2021
* Lille Art Up!
Lille Grand Palais · 24 – 27 Juni 2021
* Works on Paper
Antibes · 18. März – 21. April 2021
⸻
2020
* StreetArt // UrbanArt
Tozzo Atelier · 8 – 30 Oktober 2020
* Work on Paper
Stockholm · 18. März – 21. April 2020
⸻
2019
* Long Live Rembrandt ★ — Jury Selection
Rijksmuseum, Amsterdam · 15 Juli – 15 September 2019
* Wopart Art Fair
Lugano · 19 – 22 September 2019
* Andy Warhol Exhibition — Group Show
· 14 April – 23 September 2019
⸻
2018
* Neo Urban Classic — Solo Exhibition
MGallery by Sofitel, Kaluga · 16 März 2018
* Anti Donald Trump
Creative Debuts, London · 12 – 18 Juli 2018
⸻
2016
* Arte Firenze — Sandro Botticelli International Contemporary Art Prize
Florenz · 18 – 20 November 2016
* Twitter Art Exhibition
Trygve Lie Gallery · 31 März – 21 April 2016
⸻
2015
* HUMAN RIGHTS? — La Casa della Pace
Fondazione Opera Campana dei Caduti, Rovereto · 31 Mai – 30 August 2015
WILLKOMMEN ZURÜCK AUF MARS
Martians Access (Leben auf dem Mars)
Collage analogico su carta, formato cartolina, 2016
Slasky
Ein beliebiger Körper — Blazer gelb, gepunktetes Hemd, feminine Hände mit lackierten Nägeln — hält einen Kopf, der keinen Kopf mehr ist: ein Gerät, ein Helmuhr-Kopfttelevisor, orange vor grün-saurem Hintergrund.
Auf dem Bildschirm, eingefasst wie eine Reliquie in den schwarzen Rahmen eines Kathodenröhrenfernsehers, das Gesicht von Bowie-Aladdin Sane, Blitz gemalt auf die Wange, geschlossene Augen.
Er schaut nicht: Er wird gesehen, übertragen, doppelt dargestellt — zuerst vom Fotografen, der ihn ablichten ließ, dann von dem, der ihn in dieses domestische, siebziger-Jahre-Gerät eingeschlossen hat.
Um den Hals hängt ein Ausweis: *Martians Access. Scan me.
Ein echter QR-Code, funktionsfähig, klebte auf die Jacke wie ein Passierschein.
Wenn man ihn mit einem Telefon abfotografiert, öffnet sich der Code nicht auf einem einfachen Link, sondern auf ein temporäres Portal: das Originalvideo von *Life on Mars?*, der Mann, der von einer Welt singt, die durch eine andere ersetzt wurde, vermittelt, minderwertig.
Wer scannt, schaut keinen Inhalt — durchquert eine Schwelle, die ihn in eine Ära zurückführt, in der mediatisierte Bilder noch eine Ausnahme und nicht die Regel waren. So antizipiert das Collagewerk seine Rezeption: Das analog geschnittene Kunstwerk, per Hand ausgeschnitten, enthält bereits den digitalen Durchgang, der es im Smartphone des Betrachters vervollständigen wird, ein Durchgang, der zurück statt nach vorn führt.
Das menschliche Gesicht — jenes wahre, Bowie in den Siebzigerjahren, bereits geschminkt, bereits verhüllt, bereits „marzianisch“ — erreicht uns durch drei Schichten von Bildschirm: das Cover eines Albums, das Fernseh-Helm-Collage, das Display des scannden Telefons, und jenseits jener drei Schichten die Zeit selbst.
Es ist der Kern der Arbeit von Slasky: Die Emotion verschwindet nicht, sie vervielfacht sich in Technologien, die sie versprechen und wieder entfernen — bis eine dieser Technologien sie für einen Moment unversehrt zurückbringt.
*Provenienza: Trygve Lie Gallery, New York — Twitter Art Exhibit, 2016.*
« Die Kunst besteht nicht darin, neue Dinge darzustellen, sondern sie mit Neuheit darzustellen »
Slasky (geboren 1972, Italien) ist ein autodidaktischer Künstler, der in Artena, Rom, arbeitet. Seine Praxis entstand außerhalb des institutionellen Kunstsystems — ein Hintergrund in manueller Arbeit, der sowohl die Materialität seiner Arbeiten als auch die Präzision ihres konzeptionellen Rahmens prägt. Aktiv seit 2015 hat er sich eine eigenständige Marktplatz-Präsenz in Europa und Asien aufgebaut, bevor er eine entschlossene Wandlung hin zu einer institutionellen Forschungspraktik unternahm.
Ausgewählte Ausstellungen (2015 — 2026)
Institutioneller Höhepunkt: Long Live Rembrandt, Rijksmuseum, Amsterdam, 2026. Arbeiten vom Museumsausschuss aus Tausenden internationaler Einsendungen für die Ausstellung im permanenten Ausstellungsraum ausgewählt. 15. Juli — 15. September 2019.
2026
* CI-AO
30. April - 28. Mai 2026
Via Del Vantaggio 28, Rom
Piazza del Popolo
* FACE2FACE
Laundry Studios · 5 – 9 März 2026
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2025
* Tokyo Open Art | Art on Loop Exhibition
Tokyo · 12 – 16 September 2025
* Art Parallax
London · 15 – 16 Februar 2025
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2024
* Waterloo — Solo Exhibition
Limassol · 10 – 20 Dezember 2024
* ARTLAB 2024
München · 13 – 22 Juni 2024
* Must Be — Solo Exhibition
Anemi, Limassol · 3 – 10 Februar 2024
* Contemporary Venice 2024 — 13th Edition — Solo Exhibition
Venedig · 12 – 15 Januar 2024
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2023
* Time Is An Illusion / Le temps est une illusion
Kramfors · 2 – 23 Oktober 2023
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2022
* (UN)FAIR — (UN)DISCOVERED ART
Superstudio Maxi, Mailand · 8 – 10 April 2022
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2021
* MIA Fair 2021
Superstudio Maxi, Mailand · 7 – 10 Oktober 2021
* Lausanne Art Fair
Lausanne · 30. September – 3. Oktober 2021
* Lille Art Up!
Lille Grand Palais · 24 – 27 Juni 2021
* Works on Paper
Antibes · 18. März – 21. April 2021
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2020
* StreetArt // UrbanArt
Tozzo Atelier · 8 – 30 Oktober 2020
* Work on Paper
Stockholm · 18. März – 21. April 2020
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2019
* Long Live Rembrandt ★ — Jury Selection
Rijksmuseum, Amsterdam · 15 Juli – 15 September 2019
* Wopart Art Fair
Lugano · 19 – 22 September 2019
* Andy Warhol Exhibition — Group Show
· 14 April – 23 September 2019
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2018
* Neo Urban Classic — Solo Exhibition
MGallery by Sofitel, Kaluga · 16 März 2018
* Anti Donald Trump
Creative Debuts, London · 12 – 18 Juli 2018
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2016
* Arte Firenze — Sandro Botticelli International Contemporary Art Prize
Florenz · 18 – 20 November 2016
* Twitter Art Exhibition
Trygve Lie Gallery · 31 März – 21 April 2016
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2015
* HUMAN RIGHTS? — La Casa della Pace
Fondazione Opera Campana dei Caduti, Rovereto · 31 Mai – 30 August 2015
