Djenné Terrakotta-Kopf - Djenné - Djenné - Mali






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Zwischen 1100 n. Chr. und 1700 n. Chr. wurden im Inneren Delta des Nigerflusses, im heutigen Mali, Terrakotta-Statuen geschaffen. Sie sind als Djenné-Jeno-Terrakotten bekannt, wegen ihrer geographischen Nähe zu einer antiken Stadt gleichen Namens. Einige dieser Statuen tragen Oberflächen‑Exkreszenzen, die Archäologen, Kunsthistoriker, Kuratoren und andere schon lange vor Rätsel gestellt haben. Diese Studie dieser Oberflächenexkreszenzen verwendete klinische, diagnostische und epidemiologische Methodiken, um ihre mögliche Bedeutungen zu erläutern. Es war nicht möglich, diese Exkreszenzen auf eine einzige Ursache zu beziehen. Jedoch erlaubte die Untersuchung des gesamten Beweismaterials die Berücksichtigung mehrerer Möglichkeiten. Dazu gehören Krankheiten wie Pocken, Onchocerciasis (Flussblindheit) und die sekundäre Phase der venerealen Syphilis. An bestimmten Statuen könnte die anatomische Platzierung der Exkreszenzen eine absichtliche Narbenbildung symbolisieren, die zur Bildung von Keloiden führte und möglicherweise eine Form der Verschönerung darstellte.
Provenienz: Jean-Michel Huguenin, Paris
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Zwischen 1100 n. Chr. und 1700 n. Chr. wurden im Inneren Delta des Nigerflusses, im heutigen Mali, Terrakotta-Statuen geschaffen. Sie sind als Djenné-Jeno-Terrakotten bekannt, wegen ihrer geographischen Nähe zu einer antiken Stadt gleichen Namens. Einige dieser Statuen tragen Oberflächen‑Exkreszenzen, die Archäologen, Kunsthistoriker, Kuratoren und andere schon lange vor Rätsel gestellt haben. Diese Studie dieser Oberflächenexkreszenzen verwendete klinische, diagnostische und epidemiologische Methodiken, um ihre mögliche Bedeutungen zu erläutern. Es war nicht möglich, diese Exkreszenzen auf eine einzige Ursache zu beziehen. Jedoch erlaubte die Untersuchung des gesamten Beweismaterials die Berücksichtigung mehrerer Möglichkeiten. Dazu gehören Krankheiten wie Pocken, Onchocerciasis (Flussblindheit) und die sekundäre Phase der venerealen Syphilis. An bestimmten Statuen könnte die anatomische Platzierung der Exkreszenzen eine absichtliche Narbenbildung symbolisieren, die zur Bildung von Keloiden führte und möglicherweise eine Form der Verschönerung darstellte.
Provenienz: Jean-Michel Huguenin, Paris
