Wunderschönes Reliquiar Bakota - Bakota - Gabun (Ohne mindestpreis)





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Magnifique Reliquiar Bakota, ein Bakota Kupfer-Holz-Nekromant aus Gabun aus den Jahren 2000–2010, in gutem Zustand und eine Reproduktion, 63 cm hoch und 30 cm breit, Herkunft aus einer Privatsammlung und ohne Stand verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Wunderschönes Bakota‑Reliquiar
Das Andenken an die Ahnen wird in jeder Familie religiös bewahrt: Man gibt Fetische, Ornamente, Waffen von Generation zu Generation weiter. Wird die Erinnerung an die verstorbenen Eltern nicht geehrt, würden sie sich durch eine unvermeidliche Strafe rächen“, notiert er dann gewissenhaft in seinem berühmten Werk Au cœur de l'Afrique. Doch dort, wo die Fang‑Künstler ihre Vorliebe für die kraftvollen Rundformen zeigten, bekannten die Kota ihr deutliches Bevorzugen von Abstraktion und Stilisation.
Beschichtet mit feinen Kupfer- und Messinglamellen, überraschen ihre Reliquiarfiguren somit durch ihren zweidimensionalen Charakter, der in der afrikanischen Kunst eher selten ist. Eine charmante Gravur, erschienen 1888 in der Zeitschrift Le Tour du monde, platziert sie jedoch wieder in ihren ursprünglichen Kontext: Sammler in einer kleinen Hütte, geschützt vor profanen und unreinen Blicken, schmückten die in Rinde aufbewahrten Schädeln und Knochen der wichtigsten Stammesmitglieder.
Weit, weit entfernt von diesen ethnologischen Überlegungen schätzten Sammler und Künstler des frühen XX. Jahrhunderts vor allem in diesen ausgesprochen dekorativen Skulpturen das seltsame flache und ovale Gesicht, das von den zwei großen kreisrunden Augen der »Wächter der Kräfte des Jenseits« markiert wird.
Wunderschönes Bakota‑Reliquiar
Das Andenken an die Ahnen wird in jeder Familie religiös bewahrt: Man gibt Fetische, Ornamente, Waffen von Generation zu Generation weiter. Wird die Erinnerung an die verstorbenen Eltern nicht geehrt, würden sie sich durch eine unvermeidliche Strafe rächen“, notiert er dann gewissenhaft in seinem berühmten Werk Au cœur de l'Afrique. Doch dort, wo die Fang‑Künstler ihre Vorliebe für die kraftvollen Rundformen zeigten, bekannten die Kota ihr deutliches Bevorzugen von Abstraktion und Stilisation.
Beschichtet mit feinen Kupfer- und Messinglamellen, überraschen ihre Reliquiarfiguren somit durch ihren zweidimensionalen Charakter, der in der afrikanischen Kunst eher selten ist. Eine charmante Gravur, erschienen 1888 in der Zeitschrift Le Tour du monde, platziert sie jedoch wieder in ihren ursprünglichen Kontext: Sammler in einer kleinen Hütte, geschützt vor profanen und unreinen Blicken, schmückten die in Rinde aufbewahrten Schädeln und Knochen der wichtigsten Stammesmitglieder.
Weit, weit entfernt von diesen ethnologischen Überlegungen schätzten Sammler und Künstler des frühen XX. Jahrhunderts vor allem in diesen ausgesprochen dekorativen Skulpturen das seltsame flache und ovale Gesicht, das von den zwei großen kreisrunden Augen der »Wächter der Kräfte des Jenseits« markiert wird.

