de Marsy - Almanach des Muses - 1775-1776





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Almanach der Musen 1775 und 1776.
Ortlos, Verlag unbekannt. 1775. In-12. 328 + 262 Seiten. Zeitgenössische Bindung in Schweinsleder im Marmor-Maum mit glatter Rückenleiste reich ornamentiert und Titel- sowie Datumsanhänger in rotem Maroquin. Rote Schnitte. Eine Zeichnung mit Bleistift zeigt eine Hundekopf auf der Rückseite der Titelseite des Jahres 1776.
Seltene Originalausgabe dieses Almanachs, der gut genutzt wurde; dies bezeugt die zeitgenössische Bindung mit zahlreichen Abriebspuren und Erythemen, fehlenden Ecken, Kappen, stumpfen Kanten, gespalteten Schnitten… Rücken rissig. Keine Titelseite. Einige Seitenrisse am Lagenwechsel.
Der Almanach der Musen ist eine poetische Zeitschrift, gegründet 1765 von Sautreau de Marsy.
Die Almanache erlebten ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts große Blüte. Das Ziel des Almanach der Musen war es, besser zu sein als das, was damals erschien, indem dem Lesepublikum eine kritische Auswahl zeitgenössischer Gedichte mit kritischen Anmerkungen und Informationen zur poetischen Gegenwart geboten wurde. Seit seiner Gründung bis 1833 erschien er jedes Jahr und veröffentlichte viele eher unbekannte Schriftsteller wie Parny, Bertin, Régnault de Beaucaron, Roucher, Légier, Colardeau oder Berquin, Legouvé, Bonnard, Arnault, Laclos, bekannter wie Boufflers, Delille, Dorat, de Fontanes, La Harpe oder sehr bekannt wie Chamfort, Beaumarchais oder Baculard d’Arnaud, und vor allem Voltaire, der dort zwischen 1765 und 1819 mehr als zweihundert Texte veröffentlichte.
Der Almanach der Musen war sowohl stark kritisiert als auch stark nachgeahmt. Mercier, Rivarol oder Champcenetz scheuten nicht, ihn anzugreifen oder gar darüber zu lachen, zum Beispiel indem sie ihn den Almanach der Eulen nannten. Dies, verbunden mit seinem eklektischen Charakter, führte zu seinem Ende bei der Geburt der modernen literarischen Zeitschrift.
Originalausgaben dieses schönen Zeitzeugnisses, das zahlreiche Texte in Erstausgabe von bekannten oder weniger bekannten Autoren enthält, bereichert durch eine reizvolle Zeichnung eines Hundekopfes in Bleistift…
Almanach der Musen 1775 und 1776.
Ortlos, Verlag unbekannt. 1775. In-12. 328 + 262 Seiten. Zeitgenössische Bindung in Schweinsleder im Marmor-Maum mit glatter Rückenleiste reich ornamentiert und Titel- sowie Datumsanhänger in rotem Maroquin. Rote Schnitte. Eine Zeichnung mit Bleistift zeigt eine Hundekopf auf der Rückseite der Titelseite des Jahres 1776.
Seltene Originalausgabe dieses Almanachs, der gut genutzt wurde; dies bezeugt die zeitgenössische Bindung mit zahlreichen Abriebspuren und Erythemen, fehlenden Ecken, Kappen, stumpfen Kanten, gespalteten Schnitten… Rücken rissig. Keine Titelseite. Einige Seitenrisse am Lagenwechsel.
Der Almanach der Musen ist eine poetische Zeitschrift, gegründet 1765 von Sautreau de Marsy.
Die Almanache erlebten ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts große Blüte. Das Ziel des Almanach der Musen war es, besser zu sein als das, was damals erschien, indem dem Lesepublikum eine kritische Auswahl zeitgenössischer Gedichte mit kritischen Anmerkungen und Informationen zur poetischen Gegenwart geboten wurde. Seit seiner Gründung bis 1833 erschien er jedes Jahr und veröffentlichte viele eher unbekannte Schriftsteller wie Parny, Bertin, Régnault de Beaucaron, Roucher, Légier, Colardeau oder Berquin, Legouvé, Bonnard, Arnault, Laclos, bekannter wie Boufflers, Delille, Dorat, de Fontanes, La Harpe oder sehr bekannt wie Chamfort, Beaumarchais oder Baculard d’Arnaud, und vor allem Voltaire, der dort zwischen 1765 und 1819 mehr als zweihundert Texte veröffentlichte.
Der Almanach der Musen war sowohl stark kritisiert als auch stark nachgeahmt. Mercier, Rivarol oder Champcenetz scheuten nicht, ihn anzugreifen oder gar darüber zu lachen, zum Beispiel indem sie ihn den Almanach der Eulen nannten. Dies, verbunden mit seinem eklektischen Charakter, führte zu seinem Ende bei der Geburt der modernen literarischen Zeitschrift.
Originalausgaben dieses schönen Zeitzeugnisses, das zahlreiche Texte in Erstausgabe von bekannten oder weniger bekannten Autoren enthält, bereichert durch eine reizvolle Zeichnung eines Hundekopfes in Bleistift…

