Figur - "Colon" Baoulé - 33,5 cm - Elfenbeinküste






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Côte d'Ivoire
Baoulé
Holz, Reste der Polychromie
33,5 x 16 x 17 cm
1250 g
Wunderschöne Kreuzstatue der Kolonialzeit der Ethnie Baoulé, Darstellung eines sitzenden Mannes.
Ruhiger und gelassener Ausdruck bei diesem Mann in entspannter Haltung.
Charmante Skulptur, bemerkenswert ausgereift.
Das Stück stammt aus einer alten französischen Kollektion, deren Referenzen dem besten Bieter mitgeteilt werden.
Die bemalten Statuetten decken in Afrika sehr unterschiedliche Bereiche ab. Üblicherweise dem Ahnenkult, den Genien der Fruchtbarkeit oder der Orakelkundigkeit gewidmet, findet man sie auf Altären, in Kanus, in Häusern oder getragen am Körper, bei so unterschiedlichen Völkern wie den Yoruba, den Fanti, den Akan, den Ewe usw.
Sie tauchten mit der Kolonisation auf, daher ihr Name. Entgegen mancher Quellenangabe sind sie nicht dazu gedacht, den „weißen Mann“ lächerlich zu machen. Indem sie die Macht der Kolonialherrschaft, dargestellt mit einem Accessoire europäischer Herkunft, aneignen, nehmen sie am animistischen Kult teil. Der Kolonialherr kehrt in einigen Ethnien weiter hervor und erscheint gemäß den Ritualen, Sitten und Traditionen des ursprünglichen Afrikas.
Um sich in diese Statuetten mit ihren amüsanten Körperformen und Silhouetten zu verlieben, bedarf es weder einer Vorliebe für die Kultur afrikanischer Gesellschaften noch der Liebe zu traditioneller Kunst. Das ist eine der Besonderheiten dieses Ausdrucks der „Kolonialkunst“. Die berührende, herzerwärmende Seite, das Lachen, weckt die kindliche Seele in jedem von uns.
Statuetten als Spiegelbilder, Statuetten als Scharnierfiguren – sie drücken eine ganze Geschichte aus, und selbst wer ein wenig träumen kann, eine ganze Zukunftsvision.
Literaturverzeichnis:
Statues colons, Werewere Liking, Les Nouvelles Editions africaines
Le courant Colon, Alain Guillemain und Yacouba Konaté, Die traditionellen Künste der Elfenbeinküste
Art colon et style tribal, Verkauf vom 08.03.87, Binoche et Godeau
„Colons“, Verkauf am 25. Oktober 1987, Binoche et Godeau
Colon, Das Schwarze Bild vom Weißen Mann, herausgegeben von Jens Jahn
La statuaire non colon, Baoulé, Agni, Lobi, Senoufo, Ewe, Alain Larem, Antonio Tocon
Le colon touristique Baoulé und das profane und kulturelle Spielzeug, Alain Larem
African Art Western Eyes, Suzan Vogel
Dreams and Reverie, Philip L. Ravenhill
Mami Wata, Arts for Water Spirits in Africa and its Diasporas
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Frankreich: Colissimo
Europa: Colissimo International
Weltweit: happy-post
Sie bieten auf eine seltene Auktion, ohne Mindestpreis oder mit äußerst niedrigen Mindestpreisen.
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Der Verkäufer stellt sich vor
Côte d'Ivoire
Baoulé
Holz, Reste der Polychromie
33,5 x 16 x 17 cm
1250 g
Wunderschöne Kreuzstatue der Kolonialzeit der Ethnie Baoulé, Darstellung eines sitzenden Mannes.
Ruhiger und gelassener Ausdruck bei diesem Mann in entspannter Haltung.
Charmante Skulptur, bemerkenswert ausgereift.
Das Stück stammt aus einer alten französischen Kollektion, deren Referenzen dem besten Bieter mitgeteilt werden.
Die bemalten Statuetten decken in Afrika sehr unterschiedliche Bereiche ab. Üblicherweise dem Ahnenkult, den Genien der Fruchtbarkeit oder der Orakelkundigkeit gewidmet, findet man sie auf Altären, in Kanus, in Häusern oder getragen am Körper, bei so unterschiedlichen Völkern wie den Yoruba, den Fanti, den Akan, den Ewe usw.
Sie tauchten mit der Kolonisation auf, daher ihr Name. Entgegen mancher Quellenangabe sind sie nicht dazu gedacht, den „weißen Mann“ lächerlich zu machen. Indem sie die Macht der Kolonialherrschaft, dargestellt mit einem Accessoire europäischer Herkunft, aneignen, nehmen sie am animistischen Kult teil. Der Kolonialherr kehrt in einigen Ethnien weiter hervor und erscheint gemäß den Ritualen, Sitten und Traditionen des ursprünglichen Afrikas.
Um sich in diese Statuetten mit ihren amüsanten Körperformen und Silhouetten zu verlieben, bedarf es weder einer Vorliebe für die Kultur afrikanischer Gesellschaften noch der Liebe zu traditioneller Kunst. Das ist eine der Besonderheiten dieses Ausdrucks der „Kolonialkunst“. Die berührende, herzerwärmende Seite, das Lachen, weckt die kindliche Seele in jedem von uns.
Statuetten als Spiegelbilder, Statuetten als Scharnierfiguren – sie drücken eine ganze Geschichte aus, und selbst wer ein wenig träumen kann, eine ganze Zukunftsvision.
Literaturverzeichnis:
Statues colons, Werewere Liking, Les Nouvelles Editions africaines
Le courant Colon, Alain Guillemain und Yacouba Konaté, Die traditionellen Künste der Elfenbeinküste
Art colon et style tribal, Verkauf vom 08.03.87, Binoche et Godeau
„Colons“, Verkauf am 25. Oktober 1987, Binoche et Godeau
Colon, Das Schwarze Bild vom Weißen Mann, herausgegeben von Jens Jahn
La statuaire non colon, Baoulé, Agni, Lobi, Senoufo, Ewe, Alain Larem, Antonio Tocon
Le colon touristique Baoulé und das profane und kulturelle Spielzeug, Alain Larem
African Art Western Eyes, Suzan Vogel
Dreams and Reverie, Philip L. Ravenhill
Mami Wata, Arts for Water Spirits in Africa and its Diasporas
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