20,82g Rubin auf Marmor - Magentafarbene Zwillingskristalle – 3,5 x 2,4 x 2,3cm Kristalle auf Muttergestein- 20.82 g





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Schon die Antike kannte Steine, die von innen zu brennen schienen. Plinius der Ältere nannte alle durchsichtigen roten Edelsteine „Carbunculus" – kleine Kohle –, weil sie, gegen die Sonne gehalten, wie glühende Kohlestücke aufleuchteten. Im Mittelalter wurde daraus die Sage vom Karfunkelstein, der angeblich selbst im Dunkeln strahle. Was damals reine Fabel war, lässt sich an diesem Stück tatsächlich beobachten – nur eben unter UV-Licht statt im Nachtdunkel, wie das letzte Bild zeigt.
Auf einer kompakten Marmor-Matrix aus der Sar-e-Sang-Region in Badakhshan sitzen zwei große, miteinander verwachsene Rubinkristalle mit auffallend glatten, geometrischen Flächen – ein zartes, ins Violette spielendes Magenta. Über die restliche Oberfläche verteilt finden sich zahlreiche kleinere Rubineinschlüsse, deren Ton bereits deutlich ins Rosé wechselt. Dieser Farbverlauf macht die natürliche Zonierung des Chromgehalts während des Kristallwachstums sichtbar – keine zwei Rubine auf diesem Stück sind exakt gleich gefärbt. Dunkle Einsprenkelungen aus Graphit und Spinell, typische Begleitminerale des Rubins in solchen Marmor-Matrices, bestätigen die geologische Echtheit der Fundstelle. Der Zugang zu den Minen der Sar-e-Sang-Region ist aufgrund der extremen Höhenlage und der Witterung im Hindukusch nur wenige Monate im Jahr möglich – jedes Stück von dort trägt somit auch die Geschichte eines eng begrenzten Zeitfensters in sich.
Unter langwelligem UV-Licht zeigen die chromreichen Rubine eine intensive, leuchtend rote Fluoreszenz, während die umgebende Marmor-Matrix dunkel bleibt – die Kristalle treten dabei fast wie glühende Kohlen aus dem Gestein hervor. Genau dieses Phänomen war es, das die Menschen der Antike und des Mittelalters zum Staunen brachte, lange bevor man wusste, dass Chrom-Ionen dafür verantwortlich sind.
Mit seiner klar erkennbaren Kristallmorphologie und der ungewöhnlichen Farbvielfalt ist dieser Rubin auf Marmor ein Sammlerstück, das die geologische wie die kulturhistorische Geschichte seines Fundortes gleichermaßen in sich trägt.
Mineral / Handelsname: Rubin (Korund) auf Marmor
Herkunft: Badakhshan, Sar-e-Sang-Region, Afghanistan
Matrix: Calcit-Marmor mit Graphit- und Spinell-Einschlüssen
Maße: 3,5 × 2,4 × 2,3 cm
Gewicht: 20,82 g / 104 ct
Besonderheiten: Zwei zentrale, verwachsene Rubinkristalle mit glatten geometrischen Flächen in zartem Magenta; zahlreiche kleinere Rubineinschlüsse in Rosé-Tönen über die Matrix verteilt; intensive rote Fluoreszenz unter LW-UV; saisonal stark eingeschränkter Zugang zur Fundregion
Der Verkäufer stellt sich vor
Schon die Antike kannte Steine, die von innen zu brennen schienen. Plinius der Ältere nannte alle durchsichtigen roten Edelsteine „Carbunculus" – kleine Kohle –, weil sie, gegen die Sonne gehalten, wie glühende Kohlestücke aufleuchteten. Im Mittelalter wurde daraus die Sage vom Karfunkelstein, der angeblich selbst im Dunkeln strahle. Was damals reine Fabel war, lässt sich an diesem Stück tatsächlich beobachten – nur eben unter UV-Licht statt im Nachtdunkel, wie das letzte Bild zeigt.
Auf einer kompakten Marmor-Matrix aus der Sar-e-Sang-Region in Badakhshan sitzen zwei große, miteinander verwachsene Rubinkristalle mit auffallend glatten, geometrischen Flächen – ein zartes, ins Violette spielendes Magenta. Über die restliche Oberfläche verteilt finden sich zahlreiche kleinere Rubineinschlüsse, deren Ton bereits deutlich ins Rosé wechselt. Dieser Farbverlauf macht die natürliche Zonierung des Chromgehalts während des Kristallwachstums sichtbar – keine zwei Rubine auf diesem Stück sind exakt gleich gefärbt. Dunkle Einsprenkelungen aus Graphit und Spinell, typische Begleitminerale des Rubins in solchen Marmor-Matrices, bestätigen die geologische Echtheit der Fundstelle. Der Zugang zu den Minen der Sar-e-Sang-Region ist aufgrund der extremen Höhenlage und der Witterung im Hindukusch nur wenige Monate im Jahr möglich – jedes Stück von dort trägt somit auch die Geschichte eines eng begrenzten Zeitfensters in sich.
Unter langwelligem UV-Licht zeigen die chromreichen Rubine eine intensive, leuchtend rote Fluoreszenz, während die umgebende Marmor-Matrix dunkel bleibt – die Kristalle treten dabei fast wie glühende Kohlen aus dem Gestein hervor. Genau dieses Phänomen war es, das die Menschen der Antike und des Mittelalters zum Staunen brachte, lange bevor man wusste, dass Chrom-Ionen dafür verantwortlich sind.
Mit seiner klar erkennbaren Kristallmorphologie und der ungewöhnlichen Farbvielfalt ist dieser Rubin auf Marmor ein Sammlerstück, das die geologische wie die kulturhistorische Geschichte seines Fundortes gleichermaßen in sich trägt.
Mineral / Handelsname: Rubin (Korund) auf Marmor
Herkunft: Badakhshan, Sar-e-Sang-Region, Afghanistan
Matrix: Calcit-Marmor mit Graphit- und Spinell-Einschlüssen
Maße: 3,5 × 2,4 × 2,3 cm
Gewicht: 20,82 g / 104 ct
Besonderheiten: Zwei zentrale, verwachsene Rubinkristalle mit glatten geometrischen Flächen in zartem Magenta; zahlreiche kleinere Rubineinschlüsse in Rosé-Tönen über die Matrix verteilt; intensive rote Fluoreszenz unter LW-UV; saisonal stark eingeschränkter Zugang zur Fundregion

