YOSHITOSHI • 100 Aspekte des Mondes • Der blinde Schwertkämpfer • Japanischer Holzschnitt • Ukiyo-e - Japan - Meiji Periode (1868-1912)






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Originale Meiji-Periode Ōban Holzschnitt von Tsukioka Yoshitoshi, mit dem Titel YOSHITOSHI • 100 aspects of the Moon • The blind Swordsman, 36 × 24,5 cm, Verleger Akiyama Buemon, Schnitzer Noguchi Enkatsu, Datum Juni 1886, Zustand fair.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Künstler: Tsukioka Yoshitoshi 月岡芳年 (1839–1892), signiert Yoshitoshi mit roter Taiso-Siegel
Titel: Shinkan no tsuki 心観月 — „The Moon's Inner Vision“ — Taira no Tomoume 平友梅
Serie: Tsuki hyakushi 月百姿 ("Hundert Mondgestalten")
Technik: Nishiki-e (Vollfarb-Holzschnitt) auf Washi
Format: Ōban tate-e, ca. 36 × 24,5 cm
Verleger: Akiyama Buemon (Kokkeidō)
Graveur: Noguchi Enkatsu — Siegel Enkatsu tō 円活刀 rechts unten
Datum: Juni 1886 (Meiji 19), im linken Rand datiert
Gattung: Musha-e / Meiji-Meisterwerk-Serie
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Papier & Zustand
Frischer Eindruck; die Farben haben sich verdunkelt, da sich das Papier durch Alterung verzieht und toned. Leichte Verschmutzungen an den Rändern; Albumrückseite. Ein reizvolles Design! Bitte prüfen Sie die Abbildungen!
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Über den Druck
Eine der konzeptionell einfallsreichsten Kompositionen in Yoshitoshis gefeierter Serie Hundert Mondgestalten — eine Serie, die dafür berühmt ist, hundert verschiedene Weisen zu finden, den Mond zu evozieren, und hier ohne ihn überhaupt zu zeigen. Der blinde Krieger Taira no Tomoume kämpft mitten in einem Hagel von Pfeilen und gefallenen Waffen, wahrnehmend seine Feinde nur durch innere Sicht. Der Mond des Titels existiert nur in dem Gedichtband, den er als Talisman in die Schlacht trägt, dessen Vers klagt: „Aus der Dunkelheit bin ich verloren auf einen dunkleren Pfad gewandert — der Mond meines Herzens wird zugezogen.“ Der leere, undeutliche Hintergrund — so ungewöhnlich in einem Schlachtendruck — spiegelt die Welt des blindemptigen Kriegers wider und lädt den Betrachter, wie Tomoume, dazu ein, den Mond durch den Vers zu imagineiren. Es ist diese Art psychologischer Erfindung, die die Serie zu Yoshitoshis späten Meisterwerken machte und zu einer der am meisten bewunderten Druckserien der Meiji-Ära.
Über die Serie
Hundert Mondgestalten (1885–1892) prägte Yoshitoshis letzte Lebensjahre und gilt als Abschluss seines Schaffens: Einhundert ōban-Designs, die auf japanischer und chinesischer Geschichte, Legende, Literatur und Theater basieren, jeweils verbunden mit dem Mond. Die Serie war zum Veröffentlichungszeitpunkt enorm populär — Berichte sprechen davon, dass frühe Ausgaben am Veröffentlichungstag ausverkauft waren — und Abzüge befinden sich in nahezu jeder bedeutenden Sammlung japanischer Drucke weltweit.
Der Verkäufer stellt sich vor
Künstler: Tsukioka Yoshitoshi 月岡芳年 (1839–1892), signiert Yoshitoshi mit roter Taiso-Siegel
Titel: Shinkan no tsuki 心観月 — „The Moon's Inner Vision“ — Taira no Tomoume 平友梅
Serie: Tsuki hyakushi 月百姿 ("Hundert Mondgestalten")
Technik: Nishiki-e (Vollfarb-Holzschnitt) auf Washi
Format: Ōban tate-e, ca. 36 × 24,5 cm
Verleger: Akiyama Buemon (Kokkeidō)
Graveur: Noguchi Enkatsu — Siegel Enkatsu tō 円活刀 rechts unten
Datum: Juni 1886 (Meiji 19), im linken Rand datiert
Gattung: Musha-e / Meiji-Meisterwerk-Serie
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Papier & Zustand
Frischer Eindruck; die Farben haben sich verdunkelt, da sich das Papier durch Alterung verzieht und toned. Leichte Verschmutzungen an den Rändern; Albumrückseite. Ein reizvolles Design! Bitte prüfen Sie die Abbildungen!
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Über den Druck
Eine der konzeptionell einfallsreichsten Kompositionen in Yoshitoshis gefeierter Serie Hundert Mondgestalten — eine Serie, die dafür berühmt ist, hundert verschiedene Weisen zu finden, den Mond zu evozieren, und hier ohne ihn überhaupt zu zeigen. Der blinde Krieger Taira no Tomoume kämpft mitten in einem Hagel von Pfeilen und gefallenen Waffen, wahrnehmend seine Feinde nur durch innere Sicht. Der Mond des Titels existiert nur in dem Gedichtband, den er als Talisman in die Schlacht trägt, dessen Vers klagt: „Aus der Dunkelheit bin ich verloren auf einen dunkleren Pfad gewandert — der Mond meines Herzens wird zugezogen.“ Der leere, undeutliche Hintergrund — so ungewöhnlich in einem Schlachtendruck — spiegelt die Welt des blindemptigen Kriegers wider und lädt den Betrachter, wie Tomoume, dazu ein, den Mond durch den Vers zu imagineiren. Es ist diese Art psychologischer Erfindung, die die Serie zu Yoshitoshis späten Meisterwerken machte und zu einer der am meisten bewunderten Druckserien der Meiji-Ära.
Über die Serie
Hundert Mondgestalten (1885–1892) prägte Yoshitoshis letzte Lebensjahre und gilt als Abschluss seines Schaffens: Einhundert ōban-Designs, die auf japanischer und chinesischer Geschichte, Legende, Literatur und Theater basieren, jeweils verbunden mit dem Mond. Die Serie war zum Veröffentlichungszeitpunkt enorm populär — Berichte sprechen davon, dass frühe Ausgaben am Veröffentlichungstag ausverkauft waren — und Abzüge befinden sich in nahezu jeder bedeutenden Sammlung japanischer Drucke weltweit.
