Lídia Vives - All of my exes






Über 35 Jahre Erfahrung; ehemaliger Galeriebesitzer und Kurator am Museum Folkwang.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Druck und Authentizität
Fine-Art-Druck auf Hahnemühle Baryta-Papier mit sehr glänzendem Finish.
Wird signiert und nummeriert geliefert, mit Echtheitszertifikat.
Versand
Das Kunstwerk wird in einem Tubus oder in einem starren Umschlag je nach Bestimmungsort versandt.
Im Paket befinden sich Baumwollhandschuhe zum Umgang mit dem Werk sowie eine signierte Grußkarte.
ÜBER DAS WERK — All of my exes
Ein atemberaubendes und sinnliches Bild — wörtlich genommen —, in dem Kitsch zum Träger einer Kritik wird. All of my exes präsentiert eine Nahaufnahme des weiblichen Körpers als Archiv gescheiterter Affekte: tätowierte und durchgestrichene Namen (Alexander, Philip, Isabella…) erzählen von einem Gefühlszyklus, geprägt von Verlangen, verliebtem Leichtsinn und der zwanghaften Wiederholung von Fehlern. Nur „Sebastian“ bleibt bisher ungestrichen…
Die Fotografie fungiert als visuelle Satire auf die Unvorsichtigkeit der Liebe, aber auch als Spiegel der sozialen Konstrukte, die Körper und Sexualität aus einer genderbezogenen Perspektive regulieren: Wer kann sich in der Liebe wirklich immer wieder irren, ohne verurteilt zu werden?
Der Aufnahmewinkel von unten und das Ausblenden des Gesichts verstärken die objektebene und sexualisierte Dimension der Figur. Doch geht es weniger um ein Porträt einer Person als um ein Mythos — oder vielleicht ein Gerücht: Existieren diese Tattoos wirklich oder sind es symbolische Markierungen, Projektionen einer Geschichte, die schon so oft erzählt wurde, dass niemand mehr weiß, ob sie passiert ist?
Kleine Details — die Hand, die über die Haut streicht, der Ring in Schlangenform, das versteckte Herz — wecken Verlangen, Sünde und Versuchung, aber auch die moralische Gewichtung, die sich denen auferlegt, die aus dem Drehbuch heraustreten.
Außerdem bilden die Initialen der tätowierten Namen (Alexander, Philip, Isabella, Sebastian) das Wort Apis („Biene“ auf Latein), ein wiederkehrendes Symbol im visuellen Universum der Künstlerin, oft versteckt in ihren Bildern. Hier erscheint es integriert durch die Sprache, was den rätselhaften und narrativen Charakter des Werks verstärkt.
Der Verkäufer stellt sich vor
Druck und Authentizität
Fine-Art-Druck auf Hahnemühle Baryta-Papier mit sehr glänzendem Finish.
Wird signiert und nummeriert geliefert, mit Echtheitszertifikat.
Versand
Das Kunstwerk wird in einem Tubus oder in einem starren Umschlag je nach Bestimmungsort versandt.
Im Paket befinden sich Baumwollhandschuhe zum Umgang mit dem Werk sowie eine signierte Grußkarte.
ÜBER DAS WERK — All of my exes
Ein atemberaubendes und sinnliches Bild — wörtlich genommen —, in dem Kitsch zum Träger einer Kritik wird. All of my exes präsentiert eine Nahaufnahme des weiblichen Körpers als Archiv gescheiterter Affekte: tätowierte und durchgestrichene Namen (Alexander, Philip, Isabella…) erzählen von einem Gefühlszyklus, geprägt von Verlangen, verliebtem Leichtsinn und der zwanghaften Wiederholung von Fehlern. Nur „Sebastian“ bleibt bisher ungestrichen…
Die Fotografie fungiert als visuelle Satire auf die Unvorsichtigkeit der Liebe, aber auch als Spiegel der sozialen Konstrukte, die Körper und Sexualität aus einer genderbezogenen Perspektive regulieren: Wer kann sich in der Liebe wirklich immer wieder irren, ohne verurteilt zu werden?
Der Aufnahmewinkel von unten und das Ausblenden des Gesichts verstärken die objektebene und sexualisierte Dimension der Figur. Doch geht es weniger um ein Porträt einer Person als um ein Mythos — oder vielleicht ein Gerücht: Existieren diese Tattoos wirklich oder sind es symbolische Markierungen, Projektionen einer Geschichte, die schon so oft erzählt wurde, dass niemand mehr weiß, ob sie passiert ist?
Kleine Details — die Hand, die über die Haut streicht, der Ring in Schlangenform, das versteckte Herz — wecken Verlangen, Sünde und Versuchung, aber auch die moralische Gewichtung, die sich denen auferlegt, die aus dem Drehbuch heraustreten.
Außerdem bilden die Initialen der tätowierten Namen (Alexander, Philip, Isabella, Sebastian) das Wort Apis („Biene“ auf Latein), ein wiederkehrendes Symbol im visuellen Universum der Künstlerin, oft versteckt in ihren Bildern. Hier erscheint es integriert durch die Sprache, was den rätselhaften und narrativen Charakter des Werks verstärkt.
