Matteo Ciffo - Frammenti - Eracle






Verfügt über einen Masterabschluss in Film- und visuellen Künsten; erfahrener Kurator, Autor und Forscher.
370 € | ||
|---|---|---|
350 € | ||
175 € | ||
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 137914 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Zeitgenössische Skulptur Frammenti - Eracle von Matteo Ciffo (Italien, 1987) aus dem Jahr 2026, Auflage 6/8, hergestellt durch kalte Fusion von Marmorpulver und Steinpulver, Abmessungen 30 cm Breite, 42 cm Höhe, 27 cm Tiefe, Gewicht 10 kg, signiert und mit Echtheitszertifikat authentifiziert, in ausgezeichnetem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
- Zeitgenössische Skulptur von Matteo Ciffo (Italien - 1987). Titel Frammenti-Eracle
- Jahr 2026. Auflage Nr. 6/8 - Von dem Künstler signiert und autentifiziert, mit Echtheitszertifikat
- Material: Kalte Gussung aus Marmorpulver und Stein
- Vorzuglich/exzellenten Zustand
FRAMMENTI-SAMMLUNG
Der Vergleich mit der klassischen Skulptur bildet ein zentrales Element dieser Kollektion. Die Formen, historisch mit der Idee von Perfektion, Ewigkeit und kollektiver Erinnerung verbunden, werden zum Ausgangspunkt genommen und einem Prozess der Fragmentierung und Neudefinition unterzogen.
Die Form wird nicht mehr als stabile Einheit verstanden, sondern als transitorischer Zustand. Sie wird unterbrochen, zerlegt und wieder zusammengesetzt, wodurch ihre instabile Natur sichtbar wird. Das Volumen öffnet sich, teilt sich in Blöcke und Fragmente und erzeugt eine neue Struktur, in der die Zeit nicht mehr verborgen ist, sondern zu einem sichtbaren Element wird.
Diese Spannung beseitigt die Vorstellung von Perfektion als absoluten Zustand. Das, was ewig scheint, offenbart seine Verwundbarkeit. Die klassische Form überlebt, aber transformiert: nicht mehr Symbol der Unsterblichkeit, sondern Gegenwart, durchdrungen von der Zeit, dem Wandel ausgesetzt und in eine neue Dimension zurückgeführt.
MATTEO CIFFO
Geboren in Biella im Jahr 1987, entwickle ich seit 2007 eine Forschungsarbeit, die sich auf Materie, deren Transformation und die Erinnerung konzentriert, die sie bewahrt. Meine Arbeit entsteht aus einer direkter Beziehung zu edlen und komplexen Materialien wie Marmorpulver und Stein, natürlichen Pigmenten, armenischen Erden, Oxiden und Metallen. Ich betrachte sie nicht als bloße Ausdrucksmittel, sondern als lebendige Gegenstücke, Träger von Zeit, Geschichte und der Möglichkeit der Wiedergeburt.
Durch einen Prozess, den ich eher als rituell denn skulptural betrachte: eine Wiedergeburt des Steins, geleitet von meiner Hand. Die Praxis entspringt der Beobachtung und dem Wunsch, Leben zurückzugeben zu dem, was zersch Metropole oder vergessen wurde. Fragmente und Abfälle, oft aus der Arbeit anderer Bildhauer stammend, werden zu Urmaterialien für meine Arbeiten.
Es handelt sich um Materialien, die bereits eine Geschichte in sich tragen. Ich zerlege sie und recomponiere sie, erschaffe Formen, die nicht mehr zu ihrem ursprünglichen Zustand gehören, sondern zu einer neuen Bedingung. Jedes Werk entsteht aus einem fragile Balance zwischen Verlust und Wiedergeburt, zwischen Erinnerung und Möglichkeit, sichtbar machend den Moment, in dem Materie aufhört, das zu sein, was sie war, und zu etwas anderem wird.
Der Weg nimmt die Form einer Transformation an, die die traditionelle Skulptur übersteigt und sich einer fast alchemischen Dimension annähern lässt. Ich verwende Stoffe, die bereits ein Dasein hatten, zerlege sie und recomponiere sie, um neue Formen und Identitäten zu schaffen. Jede Kreation entsteht aus einer Spannung zwischen Zerstörung und Regeneration, zwischen Verlust und Erinnerung, wodurch ein fortwährender Zustand der Veränderung sichtbar wird.
Meine Forschung setzt sich mit Materialien auseinander, die eine tiefe Widersprüchlichkeit verkörpern: scheinbar ewig und unzerstörbar, zugleich aber sensibel und verletzlich. Was unmöglich wirkt, offenbart eine instabile Natur, die im Laufe der Zeit reagieren, oxidieren und sich transformieren kann. Diese Bedingung macht Materie zu einem aktiven Teil der Arbeit, beteiligt an einem ständigen Dialog mit Zeit und Umwelt.
Perfektion lässt Raum für Zerbrechlichkeit, und Ewigkeit manifestiert sich als lebendige, menschliche Erfahrung. Die Materie ist kein Untergeordnete, sondern Mitautor, der auf der Oberfläche Spuren des Gestus, des Prozesses und der eigenen Entwicklung bewahrt.
Autodidaktisch habe ich meinen Weg durch Experimentieren, Beobachten und Zuhören aufgebaut. Der Ansatz zielt nicht auf Kontrolle ab, sondern darauf, das Material in seiner Transformation zu begleiten. Die resultierenden Formen spiegeln das Funktionieren des Gedächtnisses wider: Strukturen, in denen Fragmente, Spuren und Abwesenheiten zusammenleben und sich regenerieren.
Diese Praxis erforscht Materie als lebendiges Archiv. Die Skulpturen erscheinen als Präsenz, schwebend zwischen Ruine und Wiedergeburt, zwischen Beständigkeit und Transformation, und geben dem Material eine tiefzeitig zeitgenössische und menschliche Dimension zurück.
- Zeitgenössische Skulptur von Matteo Ciffo (Italien - 1987). Titel Frammenti-Eracle
- Jahr 2026. Auflage Nr. 6/8 - Von dem Künstler signiert und autentifiziert, mit Echtheitszertifikat
- Material: Kalte Gussung aus Marmorpulver und Stein
- Vorzuglich/exzellenten Zustand
FRAMMENTI-SAMMLUNG
Der Vergleich mit der klassischen Skulptur bildet ein zentrales Element dieser Kollektion. Die Formen, historisch mit der Idee von Perfektion, Ewigkeit und kollektiver Erinnerung verbunden, werden zum Ausgangspunkt genommen und einem Prozess der Fragmentierung und Neudefinition unterzogen.
Die Form wird nicht mehr als stabile Einheit verstanden, sondern als transitorischer Zustand. Sie wird unterbrochen, zerlegt und wieder zusammengesetzt, wodurch ihre instabile Natur sichtbar wird. Das Volumen öffnet sich, teilt sich in Blöcke und Fragmente und erzeugt eine neue Struktur, in der die Zeit nicht mehr verborgen ist, sondern zu einem sichtbaren Element wird.
Diese Spannung beseitigt die Vorstellung von Perfektion als absoluten Zustand. Das, was ewig scheint, offenbart seine Verwundbarkeit. Die klassische Form überlebt, aber transformiert: nicht mehr Symbol der Unsterblichkeit, sondern Gegenwart, durchdrungen von der Zeit, dem Wandel ausgesetzt und in eine neue Dimension zurückgeführt.
MATTEO CIFFO
Geboren in Biella im Jahr 1987, entwickle ich seit 2007 eine Forschungsarbeit, die sich auf Materie, deren Transformation und die Erinnerung konzentriert, die sie bewahrt. Meine Arbeit entsteht aus einer direkter Beziehung zu edlen und komplexen Materialien wie Marmorpulver und Stein, natürlichen Pigmenten, armenischen Erden, Oxiden und Metallen. Ich betrachte sie nicht als bloße Ausdrucksmittel, sondern als lebendige Gegenstücke, Träger von Zeit, Geschichte und der Möglichkeit der Wiedergeburt.
Durch einen Prozess, den ich eher als rituell denn skulptural betrachte: eine Wiedergeburt des Steins, geleitet von meiner Hand. Die Praxis entspringt der Beobachtung und dem Wunsch, Leben zurückzugeben zu dem, was zersch Metropole oder vergessen wurde. Fragmente und Abfälle, oft aus der Arbeit anderer Bildhauer stammend, werden zu Urmaterialien für meine Arbeiten.
Es handelt sich um Materialien, die bereits eine Geschichte in sich tragen. Ich zerlege sie und recomponiere sie, erschaffe Formen, die nicht mehr zu ihrem ursprünglichen Zustand gehören, sondern zu einer neuen Bedingung. Jedes Werk entsteht aus einem fragile Balance zwischen Verlust und Wiedergeburt, zwischen Erinnerung und Möglichkeit, sichtbar machend den Moment, in dem Materie aufhört, das zu sein, was sie war, und zu etwas anderem wird.
Der Weg nimmt die Form einer Transformation an, die die traditionelle Skulptur übersteigt und sich einer fast alchemischen Dimension annähern lässt. Ich verwende Stoffe, die bereits ein Dasein hatten, zerlege sie und recomponiere sie, um neue Formen und Identitäten zu schaffen. Jede Kreation entsteht aus einer Spannung zwischen Zerstörung und Regeneration, zwischen Verlust und Erinnerung, wodurch ein fortwährender Zustand der Veränderung sichtbar wird.
Meine Forschung setzt sich mit Materialien auseinander, die eine tiefe Widersprüchlichkeit verkörpern: scheinbar ewig und unzerstörbar, zugleich aber sensibel und verletzlich. Was unmöglich wirkt, offenbart eine instabile Natur, die im Laufe der Zeit reagieren, oxidieren und sich transformieren kann. Diese Bedingung macht Materie zu einem aktiven Teil der Arbeit, beteiligt an einem ständigen Dialog mit Zeit und Umwelt.
Perfektion lässt Raum für Zerbrechlichkeit, und Ewigkeit manifestiert sich als lebendige, menschliche Erfahrung. Die Materie ist kein Untergeordnete, sondern Mitautor, der auf der Oberfläche Spuren des Gestus, des Prozesses und der eigenen Entwicklung bewahrt.
Autodidaktisch habe ich meinen Weg durch Experimentieren, Beobachten und Zuhören aufgebaut. Der Ansatz zielt nicht auf Kontrolle ab, sondern darauf, das Material in seiner Transformation zu begleiten. Die resultierenden Formen spiegeln das Funktionieren des Gedächtnisses wider: Strukturen, in denen Fragmente, Spuren und Abwesenheiten zusammenleben und sich regenerieren.
Diese Praxis erforscht Materie als lebendiges Archiv. Die Skulpturen erscheinen als Präsenz, schwebend zwischen Ruine und Wiedergeburt, zwischen Beständigkeit und Transformation, und geben dem Material eine tiefzeitig zeitgenössische und menschliche Dimension zurück.
