Altrömisch, Kaiserreich Eisen Römische Plumbata - 14.6 cm






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Spätrömische eiserne Wurfwaffe (Römische Plumbata) aus dem 3.–4. Jh. n. Chr., 14,6 cm lang, mit weißer Kalkpatina am Bleigewicht, original und intakt.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Spätrömische Plumbata/ Wurfgeschoß.
Schlanke Eisenspitze mit Wiederhaken.
Weiße Kalkpatina am angebrachen Bleigewicht.
Kräftige Bleitülle um die Durchschlagskraft zu erhöhen.
3.-4.Jhd.n.Chr.
Intakt und sehr selten!!!
Größe ca. 14,6 cm
Mit originaler Fundversinterung/Kalk
Erworben 2009 aus einer süddeutschen Privatsammlung
Davor beim deutschen Vorbesitzer seit 1969
Ich verkaufe nur innerhalb der EU!!!
Die spätrömische Plumbata (auch Martiobarbulus) war ein kurzer, bleibeschwerter Wurfpfeil. Ab dem 3. Jahrhundert n. Chr. gehörte sie zur Standardbewaffnung der römischen Infanterie. Legionäre trugen bis zu fünf Stück in ihren Schilden, um den Feind vor dem Nahkampf aus Distanz zu stören und zu schwächen.Aufbau und KonstruktionEine Plumbata bestand aus vier Hauptelementen:
Spitze: Eine kurze, oft zweikantige Eisenspitze mit Widerhaken.Bleigewicht: Ein charakteristisches Gewicht (der Plumbum-Kopf), das direkt hinter der Spitze angebracht war, um die Durchschlagskraft und Flugstabilität zu erhöhen.
Schaft: Ein leichter Holzschaft.Befiederung: Am hinteren Ende sorgten Federn oder Lederfiederungen für einen stabilen Flug. Die Gesamtlänge lag meist zwischen 30 und 60 cm bei einem Gewicht von 130 bis 350 Gramm.
Taktischer Einsatz: Die Plumbata war der Nachfolger des schwereren Pila. Im Gegensatz zu diesem war die Plumbata jedoch für eine weite Flugbahn ausgelegt. Die Legionäre konnten sie sowohl im Unterhandwurf (für enorme Weiten bis zu 100 Meter) als auch im Oberhandwurf einsetzen. Da jeder Soldat mehrere Stück im Schild trug, konnte eine dichte Salve abgefeuert werden.Die Waffe war besonders effektiv gegen ungeschützte Ziele und konnte sogar durch Kettenhemden dringen. Ihr Hauptzweck bestand jedoch oft darin, die feindliche Formation zu zwingen, in Deckung zu gehen und ihre Schilde hochzuhalten, was die Reihen der Gegner unmittelbar vor dem Zusammenstoß der Armeen störte und verunsicherte.
Spätrömische Plumbata/ Wurfgeschoß.
Schlanke Eisenspitze mit Wiederhaken.
Weiße Kalkpatina am angebrachen Bleigewicht.
Kräftige Bleitülle um die Durchschlagskraft zu erhöhen.
3.-4.Jhd.n.Chr.
Intakt und sehr selten!!!
Größe ca. 14,6 cm
Mit originaler Fundversinterung/Kalk
Erworben 2009 aus einer süddeutschen Privatsammlung
Davor beim deutschen Vorbesitzer seit 1969
Ich verkaufe nur innerhalb der EU!!!
Die spätrömische Plumbata (auch Martiobarbulus) war ein kurzer, bleibeschwerter Wurfpfeil. Ab dem 3. Jahrhundert n. Chr. gehörte sie zur Standardbewaffnung der römischen Infanterie. Legionäre trugen bis zu fünf Stück in ihren Schilden, um den Feind vor dem Nahkampf aus Distanz zu stören und zu schwächen.Aufbau und KonstruktionEine Plumbata bestand aus vier Hauptelementen:
Spitze: Eine kurze, oft zweikantige Eisenspitze mit Widerhaken.Bleigewicht: Ein charakteristisches Gewicht (der Plumbum-Kopf), das direkt hinter der Spitze angebracht war, um die Durchschlagskraft und Flugstabilität zu erhöhen.
Schaft: Ein leichter Holzschaft.Befiederung: Am hinteren Ende sorgten Federn oder Lederfiederungen für einen stabilen Flug. Die Gesamtlänge lag meist zwischen 30 und 60 cm bei einem Gewicht von 130 bis 350 Gramm.
Taktischer Einsatz: Die Plumbata war der Nachfolger des schwereren Pila. Im Gegensatz zu diesem war die Plumbata jedoch für eine weite Flugbahn ausgelegt. Die Legionäre konnten sie sowohl im Unterhandwurf (für enorme Weiten bis zu 100 Meter) als auch im Oberhandwurf einsetzen. Da jeder Soldat mehrere Stück im Schild trug, konnte eine dichte Salve abgefeuert werden.Die Waffe war besonders effektiv gegen ungeschützte Ziele und konnte sogar durch Kettenhemden dringen. Ihr Hauptzweck bestand jedoch oft darin, die feindliche Formation zu zwingen, in Deckung zu gehen und ihre Schilde hochzuhalten, was die Reihen der Gegner unmittelbar vor dem Zusammenstoß der Armeen störte und verunsicherte.
Details
Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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