Eine Maske aus Holz. - Grebo - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Eine Holzmaske aus der Elfenbeinküste, Grebo-Tradition, Herkunft Sassandra-Region, mit hohem Aufsatz und zwei Hörnern, inklusive Standa, in fairem Zustand, authentisch/original.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Grebo-Maske stammt aus der Sassandra-Region im Südwesten der Elfenbeinküste und gehört zur Maskenherstellungstradition der Grebo und der benachbarten Kru-sprachigen Gesellschaften. Diese Masken dienten als Manifestationen übernatürlicher Kräfte während Initiationen, Gerichtsverfahren und öffentlicher Zeremonien. Ihre absichtlich ausdrucksstarke formale Sprache meidet naturalistische Idealisierung zugunsten einer eindrucksvollen Visualisierung spiritueller Kraft – einer Kraft, die den Träger während der Aufführung verwandelt. Inklusive Stativ.
Die Maske wird von einer außergewöhnlich hohen Superstruktur dominiert, die zwei lange, aufwärts gerichtete Hörner zeigt, die sich nach oben verengen, wobei ihre Spitzen durch eine Bastschnur verbunden sind. Überreste von borstenähnlichen Bastmaterialien auf der Stirn deuten auf den ursprünglichen Einsatz organischer Materialien hin, die die lebensechte Qualität der Maske verstärkten.
Das ovale Gesicht ist durch eine lange, gerade Nase symmetrisch gegliedert. An beiden Seiten flankieren vier zylindrische, stempelartige Vorsprünge; sie ragen höher als der Nasenrücken und prägen die charakteristische skulpturale Ästhetik der Grebo-Schnitzerei.
Der untere Gesichtsbereich weist ein Muster regelmäßiger dreieckiger Durchbohrungen auf, die vermutlich sowohl dekorativen als auch funktionalen Zwecken dienten. Ein markanter, offener Mund mit zwei Zahnreihen verleiht der Maske eine eindrucksvolle Präsenz, während breite Rinnen, die von den Mundwinkeln zu den Gesichtskanten verlaufen, die Dynamik der Komposition erhöhen. Spuren roter und blauer Pigmente geben einen Einblick in die ursprüngliche Farbgebung. Ein am Kinn befestigtes Band, zusammen mit Abnutzungs- und Abriebspuren, zeugt von der langen Geschichte ritueller Verwendung des Objekts.
Ausgewählte Bibliografie
Himmelheber, Hans: *Die Kunst der Elfenbeinküste*. München, 1964.
Fischer, Eberhard / Homberger, Lorenz: *Die Kunst der Elfenbeinküste*. Zürich 1979.
Boone, Sylvia Ardyn: Radiance from the Waters: Ideals of Feminine Beauty in Mende Art. New Haven 1986.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington D.C. 1989.
Kerchache, Jacques / Paudrat, Jean-Louis / Stéphan, Lucien: L’Art africain. Paris 1988.
Informant: Bakari
M*A*Z*1*6*4*9*0*
The seller guarantees and can prove that the object was obtained legally. The seller was informed by Catawiki that they had to provide the documentation required by the laws and regulations in their country of residence. The seller guarantees and is entitled to sell/export this object. The seller will provide all provenance information known about the object to the buyer. The seller ensures that any necessary permits are/will be arranged. The seller will inform the buyer immediately about any delays in obtaining such permits.
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Grebo-Maske stammt aus der Sassandra-Region im Südwesten der Elfenbeinküste und gehört zur Maskenherstellungstradition der Grebo und der benachbarten Kru-sprachigen Gesellschaften. Diese Masken dienten als Manifestationen übernatürlicher Kräfte während Initiationen, Gerichtsverfahren und öffentlicher Zeremonien. Ihre absichtlich ausdrucksstarke formale Sprache meidet naturalistische Idealisierung zugunsten einer eindrucksvollen Visualisierung spiritueller Kraft – einer Kraft, die den Träger während der Aufführung verwandelt. Inklusive Stativ.
Die Maske wird von einer außergewöhnlich hohen Superstruktur dominiert, die zwei lange, aufwärts gerichtete Hörner zeigt, die sich nach oben verengen, wobei ihre Spitzen durch eine Bastschnur verbunden sind. Überreste von borstenähnlichen Bastmaterialien auf der Stirn deuten auf den ursprünglichen Einsatz organischer Materialien hin, die die lebensechte Qualität der Maske verstärkten.
Das ovale Gesicht ist durch eine lange, gerade Nase symmetrisch gegliedert. An beiden Seiten flankieren vier zylindrische, stempelartige Vorsprünge; sie ragen höher als der Nasenrücken und prägen die charakteristische skulpturale Ästhetik der Grebo-Schnitzerei.
Der untere Gesichtsbereich weist ein Muster regelmäßiger dreieckiger Durchbohrungen auf, die vermutlich sowohl dekorativen als auch funktionalen Zwecken dienten. Ein markanter, offener Mund mit zwei Zahnreihen verleiht der Maske eine eindrucksvolle Präsenz, während breite Rinnen, die von den Mundwinkeln zu den Gesichtskanten verlaufen, die Dynamik der Komposition erhöhen. Spuren roter und blauer Pigmente geben einen Einblick in die ursprüngliche Farbgebung. Ein am Kinn befestigtes Band, zusammen mit Abnutzungs- und Abriebspuren, zeugt von der langen Geschichte ritueller Verwendung des Objekts.
Ausgewählte Bibliografie
Himmelheber, Hans: *Die Kunst der Elfenbeinküste*. München, 1964.
Fischer, Eberhard / Homberger, Lorenz: *Die Kunst der Elfenbeinküste*. Zürich 1979.
Boone, Sylvia Ardyn: Radiance from the Waters: Ideals of Feminine Beauty in Mende Art. New Haven 1986.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington D.C. 1989.
Kerchache, Jacques / Paudrat, Jean-Louis / Stéphan, Lucien: L’Art africain. Paris 1988.
Informant: Bakari
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Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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