Eine Skulptur aus Holz - Bété - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Original/offiziell B e9t ea-Holzstatue aus der Elfenbeink uste, mit dem Titel 'A wooden sculpture', 49 cm hoch, 610 g, in gutem Zustand, aus der Sahiwa-Region, mit ruhigem Ausdruck und rituellen Scarification-Motiven.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Bété-Statue aus der Sahiwa-Region im Südwesten der Elfenbeinküste gehört zur Tradition der kultischen Skulpturen, die als Vermittler zwischen der Gemeinschaft und der spirituellen Welt innerhalb der Bété-Gesellschaft dienten. Solche Figuren wurden in Ahnenkulten, Heilungsritualen oder als Schutzobjekte verwendet; sie zeichnen sich durch eine kraftvolle Ästhetik aus, in der körperliche Präsenz und symbolische Ornamentik eine untrennbare Einheit bilden.
Trotz ihres monumentalen Erscheinungsbildes vermittelt die stehende Figur einen ruhigen Ausdruck. Die Frisur, eng am Kopf anliegend, wird durch einen einfachen Streifen vom Gesicht getrennt, sodass der Blick auf die markanten Gesichtsmerkmale gezogen wird. Eine erhobene zentrale Kante verläuft von der Stirn zur Nasenbrücke und schafft Gesichtssymmetrie. Besonders charakteristisch sind die geschwungenen Augenbrauen; deren Form wird in einem gepunkteten Reliefmuster unterhalb der geschlossenen Augen gespiegelt, wodurch der Eindruck einer rituellen Maskenfratze entsteht. Der geschlossene Mund formt ein sanftes Lächeln, das der Figur eine ruhige, würdige Aura verleiht.
Der robuste Nacken geht in einen kompakten Torso über, der kleine Brüste aufweist, die nach unten verjüngt sind. Unterhalb der Brüste erscheint ein Diamantmotiv, das ein eingraviertes Kreuz enthält – ein Muster, das häufig auch im unteren Bauchbereich, am rechten Oberschenkel, zwischen den Schultern und im unteren Rücken wiederkehrt. Diese sorgfältig angeordneten Motive erinnern an traditionelle Narbenschnitte, unterstreichen sowohl ästhetische Ideale als auch die kulturelle Identität der Figur. Arme hängen seitlich herab, die Handflächen nach vorn, ergänzt durch eine Raffia-Schnur, die um die Hüften gewickelt ist und die ausgewogene Komposition abschließt. Eine glänzende Patina und geringe Gebrauchsspuren zeugen von der langen Geschichte ritueller Nutzung der Skulptur.
Ausgewählte Bibliografie
Himmelheber, Hans: Die Kunst der Elfenbeinküste. München 1964.
Fischer, Eberhard / Homberger, Lorenz: The art of the Ivory Coast. Zürich 1979.
Vandenhoute, Claude: Masques and traditional societies of Côte d'Ivoire. Paris 1975.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, D.C. 1989.
Kerchache, Jacques / Paudrat, Jean-Louis / Stéphan, Lucien: L’Art africain. Paris 1988.
Informant: Bakari
M*A*Z*1*6*8*2*7*
Der Verkäufer garantiert und kann belegen, dass das Objekt legal erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in seinem Wohnsitzland geltenden Gesetze und Vorschriften erforderliche Dokumentation vorlegen muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/zu exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer alle bekannten Provenienzinformationen zu dem Objekt übermitteln. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen erfolgen bzw. werden. Der Verkäufer wird den Käufer umgehend über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese Bété-Statue aus der Sahiwa-Region im Südwesten der Elfenbeinküste gehört zur Tradition der kultischen Skulpturen, die als Vermittler zwischen der Gemeinschaft und der spirituellen Welt innerhalb der Bété-Gesellschaft dienten. Solche Figuren wurden in Ahnenkulten, Heilungsritualen oder als Schutzobjekte verwendet; sie zeichnen sich durch eine kraftvolle Ästhetik aus, in der körperliche Präsenz und symbolische Ornamentik eine untrennbare Einheit bilden.
Trotz ihres monumentalen Erscheinungsbildes vermittelt die stehende Figur einen ruhigen Ausdruck. Die Frisur, eng am Kopf anliegend, wird durch einen einfachen Streifen vom Gesicht getrennt, sodass der Blick auf die markanten Gesichtsmerkmale gezogen wird. Eine erhobene zentrale Kante verläuft von der Stirn zur Nasenbrücke und schafft Gesichtssymmetrie. Besonders charakteristisch sind die geschwungenen Augenbrauen; deren Form wird in einem gepunkteten Reliefmuster unterhalb der geschlossenen Augen gespiegelt, wodurch der Eindruck einer rituellen Maskenfratze entsteht. Der geschlossene Mund formt ein sanftes Lächeln, das der Figur eine ruhige, würdige Aura verleiht.
Der robuste Nacken geht in einen kompakten Torso über, der kleine Brüste aufweist, die nach unten verjüngt sind. Unterhalb der Brüste erscheint ein Diamantmotiv, das ein eingraviertes Kreuz enthält – ein Muster, das häufig auch im unteren Bauchbereich, am rechten Oberschenkel, zwischen den Schultern und im unteren Rücken wiederkehrt. Diese sorgfältig angeordneten Motive erinnern an traditionelle Narbenschnitte, unterstreichen sowohl ästhetische Ideale als auch die kulturelle Identität der Figur. Arme hängen seitlich herab, die Handflächen nach vorn, ergänzt durch eine Raffia-Schnur, die um die Hüften gewickelt ist und die ausgewogene Komposition abschließt. Eine glänzende Patina und geringe Gebrauchsspuren zeugen von der langen Geschichte ritueller Nutzung der Skulptur.
Ausgewählte Bibliografie
Himmelheber, Hans: Die Kunst der Elfenbeinküste. München 1964.
Fischer, Eberhard / Homberger, Lorenz: The art of the Ivory Coast. Zürich 1979.
Vandenhoute, Claude: Masques and traditional societies of Côte d'Ivoire. Paris 1975.
Cole, Herbert M.: Icons: Ideals and Power in the Art of Africa. Washington, D.C. 1989.
Kerchache, Jacques / Paudrat, Jean-Louis / Stéphan, Lucien: L’Art africain. Paris 1988.
Informant: Bakari
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
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