Etruscan Töpferware Anatomisches Votivmodell eines Kopfes mit TL-Thermolumineszenztest und spanischer Exportlizenz






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Anatomisches votives Kopfstück aus Terracotta der etruskischen Kultur, datiert auf das 5. bis 4. Jahrhundert v. Chr., Maße 300 × 190 × 100 mm, guter Zustand, mit Thermolumineszenztest und EU-Exportlizenz; Echtheitszertifikat vorhanden.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
ITEM: Anatomische Votivfigur eines Kopfes
MATERIAL: Terrakotta
KULTUR: Etruskisch
ZEITRAUM: 5. bis 4. Jahrhundert v. Chr
ABMESSUNGEN: 300 mm × 190 mm × 100 mm
ZUSTAND: Guter Zustand. Inklusive Thermolumineszenz-Test vom QED Laboratory (Referenz: QED2533/EG-0103)
PROVENIENZ: Aus belgischer Privatsammlung, Aus spanischem Antiquitätenhändler (2022), Aus belgischer Privatsammlung, Brüssel
Etruskische Keramik spiegelt eine dynamische Mischung aus einheimischer Innovation und externem Einfluss wider, insbesondere aus griechischen und nahöstlichen Kulturen. Im 7. Jahrhundert v. Chr. entwickelten etruskische Töpfer den Bucchero-Stil — geprägt durch eine schwarze, glänzende Oberfläche, die durch eine reduzierende Brenntechnik erzielt wird. Buccherokrüle, oft fein gearbeitet und mit eingeschnittenen oder reliefartigen Mustern verziert, dienten sowohl alltäglichen als auch zeremoniellen Funktionen. Frühere Beispiele waren elegant und leicht, während spätere schwerer und aufwändiger wurden und oft Metallprototypen nachahmten.
Im 6. Jahrhundert v. Chr. wurde der Einfluss der griechischen Keramik stärker spürbar, insbesondere durch den Import korinthischer und attischer Keramik. Etruskische Handwerker begannen, eigene bemalte Gefäße herzustellen, die griechische Schwarzfigur- und später Rotfigur-Techniken imitierten. Diese lokal hergestellten Vasen, insbesondere aus Werkstätten in Vulci und Cerveteri, zeigen häufig mythologische Szenen, Bankette und sportliche Wettkämpfe, oft mit eindeutig etruskischen Interpretationen. Formen wie Amphoren, Krater und Kylikes waren verbreitet und spiegelten die Bedeutung der Symposienkultur wider.
Im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde die etruskische Keramikproduktion regionalisierter und gegenüber den Innovationen der griechischen Keramik etwas konservativer. Dennoch demonstriert die fortgesetzte Herstellung von Impasto-Waren — grobe, handgeformte Keramiken für den häuslichen Gebrauch — eine parallele Tradition neben den feineren, bemalten Stücken.
Mit Echtheitszertifikat und EU-Exportlizenz
Wird außerhalb der Europäischen Union geboten und Sie gewinnen den Gegenstand, müssen wir eine neue Exportlizenz für Ihr Land beantragen, und der Versand verzögert sich zwischen 3 und 5 Wochen.
Der Verkäufer stellt sich vor
ITEM: Anatomische Votivfigur eines Kopfes
MATERIAL: Terrakotta
KULTUR: Etruskisch
ZEITRAUM: 5. bis 4. Jahrhundert v. Chr
ABMESSUNGEN: 300 mm × 190 mm × 100 mm
ZUSTAND: Guter Zustand. Inklusive Thermolumineszenz-Test vom QED Laboratory (Referenz: QED2533/EG-0103)
PROVENIENZ: Aus belgischer Privatsammlung, Aus spanischem Antiquitätenhändler (2022), Aus belgischer Privatsammlung, Brüssel
Etruskische Keramik spiegelt eine dynamische Mischung aus einheimischer Innovation und externem Einfluss wider, insbesondere aus griechischen und nahöstlichen Kulturen. Im 7. Jahrhundert v. Chr. entwickelten etruskische Töpfer den Bucchero-Stil — geprägt durch eine schwarze, glänzende Oberfläche, die durch eine reduzierende Brenntechnik erzielt wird. Buccherokrüle, oft fein gearbeitet und mit eingeschnittenen oder reliefartigen Mustern verziert, dienten sowohl alltäglichen als auch zeremoniellen Funktionen. Frühere Beispiele waren elegant und leicht, während spätere schwerer und aufwändiger wurden und oft Metallprototypen nachahmten.
Im 6. Jahrhundert v. Chr. wurde der Einfluss der griechischen Keramik stärker spürbar, insbesondere durch den Import korinthischer und attischer Keramik. Etruskische Handwerker begannen, eigene bemalte Gefäße herzustellen, die griechische Schwarzfigur- und später Rotfigur-Techniken imitierten. Diese lokal hergestellten Vasen, insbesondere aus Werkstätten in Vulci und Cerveteri, zeigen häufig mythologische Szenen, Bankette und sportliche Wettkämpfe, oft mit eindeutig etruskischen Interpretationen. Formen wie Amphoren, Krater und Kylikes waren verbreitet und spiegelten die Bedeutung der Symposienkultur wider.
Im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde die etruskische Keramikproduktion regionalisierter und gegenüber den Innovationen der griechischen Keramik etwas konservativer. Dennoch demonstriert die fortgesetzte Herstellung von Impasto-Waren — grobe, handgeformte Keramiken für den häuslichen Gebrauch — eine parallele Tradition neben den feineren, bemalten Stücken.
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Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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