Römisches Reich Blei Grabspiegel einer römischen Frau, 100–300 n. Chr.





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Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Spiegel einer römischen Frau, 100–300 n. Chr.
Historische Periode: Jahrhunderte I–III n. Chr.
MATERIAL: Blei.
OBJEKT: Bleispiegel aus einem einzigen Stück, bestehend aus einem gegossenen Rahmen mit seitlich verbreiterter Griffstruktur und einer Platte bzw. einer zentralen Scheibe auf der Rückseite, in der die polierte Bronzenscheibe oder das Reflektionselement des Bildes untergebracht gewesen wäre. Der Spiegel und die Ausdehnung des Griffs sind reich verziert mit floralen Ornamenten, erhabenen Punkten, Efeublättern und serpentinartigen Elementen. Vorne und in der Mitte hätte die Scheibe das reflektierende Element tragen können, das gewöhnlich eine runde Platte aus poliertem Bronze war. Neben seiner praktischen Funktion im persönlichen Pflegegebrauch besaß der Spiegel einen starken symbolischen Wert als Emblem der Weiblichkeit, der Schönheit und der Identität der Verstorbenen und begleitete sie auf ihrem Weg ins Jenseits gemäß den römischen Bestattungsglauben.
ABMESSUNGEN: Länge 172 mm, äußerer Durchmesser des runden Rahmens 94 mm, innerer Durchmesser 41 mm, Grifflänge 63 cm. Dicke mittleren Wertes: 9 mm. Gewicht: 562 g.
ZUSTAND: guter Zustand, keine Risse, Dekoration intakt.
RESTAURATIONEN: Keine
HERKUNFT: Archäologiegallerie, Spanien, 2001. Vorher: Privatkollektion, Großbritannien, 1965.
BEOBACHTUNGEN: Die Verwendung von Blei mag auffällig erscheinen, doch dieses Metall war reichlich vorhanden, leicht zu bearbeiten, ließ die Anfertigung von Formen mit großer Detailgenauigkeit zu und verlieh dem Ensemble zudem Gewicht und Stabilität. Die reflektierende Oberfläche war jedoch üblicherweise Bronze, da Blei nicht geeignete reflektierende Eigenschaften besitzt.
Diese Miniaturspiegel wurden in Grabbeigaben mit verschiedenen möglichen Bedeutungen verwendet: Sie repräsentierten die Identität und den weiblichen Stand der Verstorbenen, symbolisierten Schönheit, Körperpflege und sozialen Status, begleiteten die Verstorbene auf dem Übergang ins Jenseits und folgten einer im römischen Westen und Osten weit verbreiteten Tradition. Gelegentlich erscheinen Spiegel neben anderen Kosmetikgegenständen wie Glasungürbeln, Knochen- bzw. Elfenbeinbürsten, Haarnadeln, Schmuck oder Kosmetikkästen.
Es gibt zahlreiche Publikationen über griechische Bleispiegel, die bisher in den östlichen Provinzen des Römischen Reiches der frühen Kaiserzeit gefunden wurden, sowohl in western als auch östlich gelegenen Provinzen des römischen Reiches, einschließlich der Balkanstaaten.
BIBLIOGRAFIE:
Lloyd-Morgan, G. The Mirrors. British Archaeological Reports, British Series. Oxford, 1981.
Lloyd-Morgan, G. "An Introduction to Roman Mirrors and their Literature". 1990
Frere, S. S., Bennett, P., Rady, J. & Stow, S. Canterbury Excavations VIII. Canterbury Archaeological Trust, 1987.
Brown, A. E. & Woodford, C. Excavations in Towcester, Northamptonshire: Alchester Road Suburb. Northamptonshire Archaeology, 1983.
Reedie, K. "A New Hand Mirror from Kent". Archaeologia Cantiana, 1984.
Spiegel mit griechischen Inschriften aus der Sammlung des Regionalen Museums für Geschichte Silistra.
Nur in Europa (EU) verkaufen.
Siehe Details und Abmessungen in der Beschreibung und in den beigefügten Bildern. Aufgrund von Faktoren wie der Beleuchtung des Objekts zum Zeitpunkt der Fotografie kann seine Farbe leicht von der Originalfarbe abweichen. Eine Kopie der Echtheitszertifikate bzw. eine Kopie des Katalogs, falls die Objekte darin erscheinen, wird dem/den Objekt(en) mitgesendet.
Die hier gemachten Daten und weiteren Informationen werden von der Gallerie geliefert, von der die Objekte erworben wurden. Nach diesen Informationen gelten die Stücke, die das Katalogmaterial bilden – ob einzeln, in einer Sammlung oder in einer Versteigerung – als echt und werden ethisch und fachmännisch gehandelt. Wir verfügen über spanische und internationale Spezialisten aus den verschiedenen Aufnahmeausschüssen nationaler und internationaler Antiquitätenmessen.
Aufgrund neuer Exportgesetze für archäologische Kulturgüter verkaufen wir nicht außerhalb der EU.
Sendungen erfolgen versichert/mit Wertangabe und Echtheitszertifikat. Kopien von Erwerbs- und Echtheitsnachweisen werden mit dem/den Objekt(en) mitgesendet. Der Verkäufer kann nachweisen, dass das Los rechtmäßig erworben wurde; eine Provenienzerklärung wurde von Catawiki geprüft. Versand erfolgt per Einschreiben. Der Verkäufer wird die notwendigen Genehmigungen, wie z. B. eine Exportlizenz, falls erforderlich, organisieren. Falls der Prozess mehr als ein paar Tage dauert, wird der Käufer über den Status informiert.
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Dokumentationsanforderungen informiert und garantiert Folgendes:
– Der Gegenstand wurde rechtmäßig erworben.
– Der Verkäufer ist berechtigt, den Gegenstand zu verkaufen und ggf. zu exportieren.
– Der Verkäufer wird die notwendigen Informationen zur Provenienz bereitstellen und die erforderliche Dokumentation und Genehmigungen/Lizenzen, falls zutreffend und gemäß lokaler Gesetzgebung, erteilen.
Spiegel einer römischen Frau, 100–300 n. Chr.
Historische Periode: Jahrhunderte I–III n. Chr.
MATERIAL: Blei.
OBJEKT: Bleispiegel aus einem einzigen Stück, bestehend aus einem gegossenen Rahmen mit seitlich verbreiterter Griffstruktur und einer Platte bzw. einer zentralen Scheibe auf der Rückseite, in der die polierte Bronzenscheibe oder das Reflektionselement des Bildes untergebracht gewesen wäre. Der Spiegel und die Ausdehnung des Griffs sind reich verziert mit floralen Ornamenten, erhabenen Punkten, Efeublättern und serpentinartigen Elementen. Vorne und in der Mitte hätte die Scheibe das reflektierende Element tragen können, das gewöhnlich eine runde Platte aus poliertem Bronze war. Neben seiner praktischen Funktion im persönlichen Pflegegebrauch besaß der Spiegel einen starken symbolischen Wert als Emblem der Weiblichkeit, der Schönheit und der Identität der Verstorbenen und begleitete sie auf ihrem Weg ins Jenseits gemäß den römischen Bestattungsglauben.
ABMESSUNGEN: Länge 172 mm, äußerer Durchmesser des runden Rahmens 94 mm, innerer Durchmesser 41 mm, Grifflänge 63 cm. Dicke mittleren Wertes: 9 mm. Gewicht: 562 g.
ZUSTAND: guter Zustand, keine Risse, Dekoration intakt.
RESTAURATIONEN: Keine
HERKUNFT: Archäologiegallerie, Spanien, 2001. Vorher: Privatkollektion, Großbritannien, 1965.
BEOBACHTUNGEN: Die Verwendung von Blei mag auffällig erscheinen, doch dieses Metall war reichlich vorhanden, leicht zu bearbeiten, ließ die Anfertigung von Formen mit großer Detailgenauigkeit zu und verlieh dem Ensemble zudem Gewicht und Stabilität. Die reflektierende Oberfläche war jedoch üblicherweise Bronze, da Blei nicht geeignete reflektierende Eigenschaften besitzt.
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BIBLIOGRAFIE:
Lloyd-Morgan, G. The Mirrors. British Archaeological Reports, British Series. Oxford, 1981.
Lloyd-Morgan, G. "An Introduction to Roman Mirrors and their Literature". 1990
Frere, S. S., Bennett, P., Rady, J. & Stow, S. Canterbury Excavations VIII. Canterbury Archaeological Trust, 1987.
Brown, A. E. & Woodford, C. Excavations in Towcester, Northamptonshire: Alchester Road Suburb. Northamptonshire Archaeology, 1983.
Reedie, K. "A New Hand Mirror from Kent". Archaeologia Cantiana, 1984.
Spiegel mit griechischen Inschriften aus der Sammlung des Regionalen Museums für Geschichte Silistra.
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