Pierre Conard - La peur en Dauphiné - 1904

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Volker Riepenhausen
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La Peur en Dauphiné von Pierre Conard, in Französisch, 1904, veröffentlicht von Société Nouvelle de Librairie et d'Éditions, Halblederbindung, 279 Seiten, 25,5 × 17 cm, guter Zustand.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

1 Band in-8 demi-chagrin, 279 Seiten - Äußere Gebrauchsspuren, innerer Zustand frisch - Angenehmes Exemplar.

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La Peur en Dauphiné (juillet-août 1789) ist ein Werk von Pierre Conard, veröffentlicht in Paris im Jahr 1904 von der Société nouvelle de librairie et d'édition (G. Bellais) in der Sammlung « Bibliothèque d'histoire moderne ». Die Originalausgabe umfasst 282 Seiten, eine Skizze und eine Kartenabdruck außerhalb des Textes.

Inhalt

Das Werk ist der Grande Peur in der ehemaligen Provinz Dauphiné gewidmet, während der entscheidenden Wochen von Juli und August 1789.

Pierre Conard rekonstruiert mit großer Präzision:
- die Entstehung von Gerüchten über die Ankunft von « Briganden »;
- die Ausbreitung der Panik von Dorf zu Dorf;
- die Mobilisierung ländlicher Gemeinden, die Milizen organisierten und die Straßen überwachten;
- die Reaktionen auf feudale Rechte und Burgen;
- die Verbindungen zwischen dieser Welle der Angst und den ersten Umwälzungen der Französischen Revolution.
Eine innovative Methode

Conard gehört zu den ersten Historikern, die eine Methode der regionalen Mikrogeschichte auf die Revolution anwenden. Er sichtet systematisch die kommunalen, departementalen und gerichtlichen Archive, um eine nahezu stündliche Chronologie der Ausbreitung der Panik zu erstellen.

In seinem Vorwort formuliert er eine bahnbrechende These: Die Grande Peur resultierte weder aus einer Verschwörung noch aus einem mysteriösen Phänomen, sondern aus der allmählichen Weitergabe von Gerüchten von Gemeinschaft zu Gemeinschaft. Diese Hypothese wird die nachfolgenden Forschungen nachhaltig beeinflussen.

Rezeption

Bereits bei seiner Veröffentlichung wurde das Werk von den Historikern gelobt. In der Revue d'histoire moderne et contemporaine beschreibt Philippe Sagnac es als « Modell der Forschung und Kritik », wobei die Präzision seiner Untersuchung und die Qualität der Auswertung der Archive hervorgehoben werden.

Historisch-therapeutische Bedeutung

La Peur en Dauphiné gilt als Pionierstudie über die Grande Peur von 1789. Es bildete die Grundlage für die Arbeiten von Georges Lefebvre, dessen La Grande Peur de 1789 (1932) weiterhin die klassische Synthese zu diesem Thema darstellt. Die Historiker zitieren Conard weiterhin als Referenz für die regionalbezogene Studie revolutionärer Ereignisse.

Gegenwärtige Bedeutung

Mehr als ein Jahrhundert nach seiner Veröffentlichung bleibt dieses Werk eine grundlegende Lektüre für:
- die Geschichte der Französischen Revolution;
- die Studie kollektiver Paniken und Gerüchte;
- die soziale und ländliche Geschichte des Dauphiné;
- das Verständnis der Ereignisse, die zur Abschaffung der Privilegien in der Nacht vom 4. August 1789 führten.

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1 in-8 Band, Halbchagrin, 279 Seiten — Äußeres zeigt Abnutzung, Inneres frisch — Ein angenehmes Exemplar.

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*La Peur en Dauphiné (July–August 1789)* ist ein Werk von Pierre Conard, veröffentlicht in Paris im Jahr 1904 durch die Société nouvelle de librairie et d'édition (G. Bellais) in der Reihe „Bibliothèque d'histoire moderne“. Die Originalausgabe umfasst 282 Seiten, eine Skizze und eine Karte, die separat gedruckt sind.

Inhalt

Das Buch ist der Grande Peur in der ehemaligen Provinz Dauphiné während der entscheidenden Wochen von Juli und August 1789 gewidmet.

Pierre Conard rekonstruiert mit großer Präzision:
- das Aufkommen von Gerüchten, die die Ankunft von „Briganden“ ankündigen;
- die Ausbreitung der Panik von Dorf zu Dorf;
- die Mobilisierung ländlicher Gemeinden, die Milizen organisierten und die Straßen patrouillierten;
- die Reaktionen gegen feudale Rechte und Burgen;
- die Verbindungen zwischen dieser Welle der Angst und den frühen Umwälzungen der Französischen Revolution.
Eine neuartige Methode

Conard gehört zu den ersten Historikern, die eine Methode der regionalen Mikrogeschichte auf die Revolution anwenden. Er siftet systematisch durch kommunale, departementale und gerichtliche Archive, um eine Chronologie – fast stündlich – der Ausbreitung der Panik zu erstellen.

Conard gehört zu den ersten Historikern, die einen regionalen Mikrohistoriestil auf die Revolution anwenden. Er sichtet systematisch die kommunalen, departementalen und gerichtlichen Archive, um eine nahezu stündliche Chronologie der Ausbreitung der Panik zu etablieren.

In seinem Vorwort formuliert er eine bahnbrechende These: Die Grande Peur resultierte weder aus einer Verschwörung noch aus einem mysteriösen Phänomen, sondern aus der allmählichen Ausbreitung von Gerüchten von Gemeinschaft zu Gemeinschaft. Diese Hypothese wird einen bleibenden Einfluss auf die nachfolgenden Forschungen haben.

Rezeption

Bei seiner Veröffentlichung wurde das Buch von Historikern gelobt. In der Revue d’histoire moderne et contemporaine beschreibt Philippe Sagnac es als einen „Modell von Forschung und Kritik“, wobei die Präzision der Untersuchung und die Qualität der Nutzung von Archivquellen hervorgehoben werden.

Historisch-therapeutische Bedeutung

La Peur en Dauphiné gilt als bahnbrechende Studie zur Grande Peur von 1789. Es bildete die Grundlage für Georges Lefebvres Werk La Grande Peur de 1789 (1932), das weiterhin die klassische Synthese zu diesem Thema darstellt. Historiker zitieren Conard weiterhin als Referenz für die regionale Studie revolutionärer Ereignisse.

Aktuelle Bedeutung

Mehr als ein Jahrhundert nach seiner Veröffentlichung bleibt dieses Werk eine essentielle Lektüre für:
- die Geschichte der Französischen Revolution;
- die Studie kollektiver Panik und Gerüchte;
- die soziale und ländliche Geschichte des Dauphiné;
- das Verständnis der Ereignisse, die zur Abschaffung der Privilegien in der Nacht vom 4. August 1789 führten.

1 Band in-8 demi-chagrin, 279 Seiten - Äußere Gebrauchsspuren, innerer Zustand frisch - Angenehmes Exemplar.

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La Peur en Dauphiné (juillet-août 1789) ist ein Werk von Pierre Conard, veröffentlicht in Paris im Jahr 1904 von der Société nouvelle de librairie et d'édition (G. Bellais) in der Sammlung « Bibliothèque d'histoire moderne ». Die Originalausgabe umfasst 282 Seiten, eine Skizze und eine Kartenabdruck außerhalb des Textes.

Inhalt

Das Werk ist der Grande Peur in der ehemaligen Provinz Dauphiné gewidmet, während der entscheidenden Wochen von Juli und August 1789.

Pierre Conard rekonstruiert mit großer Präzision:
- die Entstehung von Gerüchten über die Ankunft von « Briganden »;
- die Ausbreitung der Panik von Dorf zu Dorf;
- die Mobilisierung ländlicher Gemeinden, die Milizen organisierten und die Straßen überwachten;
- die Reaktionen auf feudale Rechte und Burgen;
- die Verbindungen zwischen dieser Welle der Angst und den ersten Umwälzungen der Französischen Revolution.
Eine innovative Methode

Conard gehört zu den ersten Historikern, die eine Methode der regionalen Mikrogeschichte auf die Revolution anwenden. Er sichtet systematisch die kommunalen, departementalen und gerichtlichen Archive, um eine nahezu stündliche Chronologie der Ausbreitung der Panik zu erstellen.

In seinem Vorwort formuliert er eine bahnbrechende These: Die Grande Peur resultierte weder aus einer Verschwörung noch aus einem mysteriösen Phänomen, sondern aus der allmählichen Weitergabe von Gerüchten von Gemeinschaft zu Gemeinschaft. Diese Hypothese wird die nachfolgenden Forschungen nachhaltig beeinflussen.

Rezeption

Bereits bei seiner Veröffentlichung wurde das Werk von den Historikern gelobt. In der Revue d'histoire moderne et contemporaine beschreibt Philippe Sagnac es als « Modell der Forschung und Kritik », wobei die Präzision seiner Untersuchung und die Qualität der Auswertung der Archive hervorgehoben werden.

Historisch-therapeutische Bedeutung

La Peur en Dauphiné gilt als Pionierstudie über die Grande Peur von 1789. Es bildete die Grundlage für die Arbeiten von Georges Lefebvre, dessen La Grande Peur de 1789 (1932) weiterhin die klassische Synthese zu diesem Thema darstellt. Die Historiker zitieren Conard weiterhin als Referenz für die regionalbezogene Studie revolutionärer Ereignisse.

Gegenwärtige Bedeutung

Mehr als ein Jahrhundert nach seiner Veröffentlichung bleibt dieses Werk eine grundlegende Lektüre für:
- die Geschichte der Französischen Revolution;
- die Studie kollektiver Paniken und Gerüchte;
- die soziale und ländliche Geschichte des Dauphiné;
- das Verständnis der Ereignisse, die zur Abschaffung der Privilegien in der Nacht vom 4. August 1789 führten.

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1 in-8 Band, Halbchagrin, 279 Seiten — Äußeres zeigt Abnutzung, Inneres frisch — Ein angenehmes Exemplar.

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*La Peur en Dauphiné (July–August 1789)* ist ein Werk von Pierre Conard, veröffentlicht in Paris im Jahr 1904 durch die Société nouvelle de librairie et d'édition (G. Bellais) in der Reihe „Bibliothèque d'histoire moderne“. Die Originalausgabe umfasst 282 Seiten, eine Skizze und eine Karte, die separat gedruckt sind.

Inhalt

Das Buch ist der Grande Peur in der ehemaligen Provinz Dauphiné während der entscheidenden Wochen von Juli und August 1789 gewidmet.

Pierre Conard rekonstruiert mit großer Präzision:
- das Aufkommen von Gerüchten, die die Ankunft von „Briganden“ ankündigen;
- die Ausbreitung der Panik von Dorf zu Dorf;
- die Mobilisierung ländlicher Gemeinden, die Milizen organisierten und die Straßen patrouillierten;
- die Reaktionen gegen feudale Rechte und Burgen;
- die Verbindungen zwischen dieser Welle der Angst und den frühen Umwälzungen der Französischen Revolution.
Eine neuartige Methode

Conard gehört zu den ersten Historikern, die eine Methode der regionalen Mikrogeschichte auf die Revolution anwenden. Er siftet systematisch durch kommunale, departementale und gerichtliche Archive, um eine Chronologie – fast stündlich – der Ausbreitung der Panik zu erstellen.

Conard gehört zu den ersten Historikern, die einen regionalen Mikrohistoriestil auf die Revolution anwenden. Er sichtet systematisch die kommunalen, departementalen und gerichtlichen Archive, um eine nahezu stündliche Chronologie der Ausbreitung der Panik zu etablieren.

In seinem Vorwort formuliert er eine bahnbrechende These: Die Grande Peur resultierte weder aus einer Verschwörung noch aus einem mysteriösen Phänomen, sondern aus der allmählichen Ausbreitung von Gerüchten von Gemeinschaft zu Gemeinschaft. Diese Hypothese wird einen bleibenden Einfluss auf die nachfolgenden Forschungen haben.

Rezeption

Bei seiner Veröffentlichung wurde das Buch von Historikern gelobt. In der Revue d’histoire moderne et contemporaine beschreibt Philippe Sagnac es als einen „Modell von Forschung und Kritik“, wobei die Präzision der Untersuchung und die Qualität der Nutzung von Archivquellen hervorgehoben werden.

Historisch-therapeutische Bedeutung

La Peur en Dauphiné gilt als bahnbrechende Studie zur Grande Peur von 1789. Es bildete die Grundlage für Georges Lefebvres Werk La Grande Peur de 1789 (1932), das weiterhin die klassische Synthese zu diesem Thema darstellt. Historiker zitieren Conard weiterhin als Referenz für die regionale Studie revolutionärer Ereignisse.

Aktuelle Bedeutung

Mehr als ein Jahrhundert nach seiner Veröffentlichung bleibt dieses Werk eine essentielle Lektüre für:
- die Geschichte der Französischen Revolution;
- die Studie kollektiver Panik und Gerüchte;
- die soziale und ländliche Geschichte des Dauphiné;
- das Verständnis der Ereignisse, die zur Abschaffung der Privilegien in der Nacht vom 4. August 1789 führten.

Details

Anzahl der Bücher
1
Thema
Geschichte
Buchtitel
La peur en Dauphiné
Autor/ Illustrator
Pierre Conard
Zustand
Gut
Erscheinungsjahr (ältestes Objekt)
1904
Höhe
25,5 cm
Breite
17 cm
Sprache
Französisch
Originalsprache
Ja
Verlag
Société Nouvelle de Librairie et d'Editions
Bindung
Halbleder
Anzahl der Seiten
279
FrankreichVerifiziert
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