Statue eines Reiters - Baule - Elfenbeinküste






Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.
4 € | ||
|---|---|---|
3 € | ||
2 € | ||
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 137988 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Statue eines Reiters, polychrome Holzskulptur aus der Elfenbeinküste von den Baoulé, aus Holz gefertigt, Zustand gut.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Elfenbeinküste
Baoulé
Holz
Höhe: 460 mm
Breite: 95 mm
Länge: 220 mm
Sehr feine Risse an beiden Seiten
Diese farbig bemalte Holzstatuette stellt einen Reiter dar. Sie stammt aus der Elfenbeinküste, traditionell von den Baoulé- oder Gouro-Völkern geschnitten, und fügt sich vollständig in die Strömung der kolonialen oder postkolonialen Kunst ein.
1. Stilistische Merkmale und Objektbeschreibung
Die Statuetten dieser Region beherrschen hier die Codes des figürlichen Porträts mit einer ausgesprochen expressiven Polychromie:
Der Reiter: Die Gestalt zeigt Gesichtszüge, die typisch für die Skulpturen der Zentralregion der Elfenbeinküste sind, insbesondere eine vereinfachte schwarze Frisur, markante Augenbrauen und große realistische Ohren. Die Haltung ist aufrecht und würdevoll. Er trägt Merkmale des modernen Lebens: ein Hemd oder ein leuchtend gelbes Polohemd mit kurzen Ärmeln sowie eine dunkle Hose, die in schwarzen Stiefeln endet. Seine Hände umschließen fest die Zügel seines Reittiers.
Das Reittier (das Pferd): Das Pferd ist stilisiert, aber dynamisch gemeißelt, mit einer weißen oder kaolinartigen texturierten Patina bemalt, die Hufe und den Schweif in Schwarz betont. Der Kopf des Tieres ist detailliert; die Ohren stehen aufrecht, die Augen sind gemalt, eine Zäumung oder ein Bridle reliefartig geschnitzt und wie ein geflochtenes Seil gestaltet.
Die Verarbeitung und Patina: Das Holz zeigt Abnutzungsspuren, Risse und Abplatzungen der Farbe, die das Altern der Farbschichten bezeugen. Die Proportionen legen absichtlich dem Charakter eine zentrale Bedeutung gegenüber dem Pferd nahe, ein in der afrikanischen Kunst gängiges Verfahren, um die Wichtigkeit des Subjekts zu kennzeichnen.
2. Herkunft und Kontext: Die Kunst des "Kolonialen"
Die Verbindung einer Reiterfigur mit Kleidung westlicher Einflussnahme und leuchtenden Pigmenten definiert genau die sogenannten Kolonial-Statuetten.
Sie tauchte im XX. Jahrhundert bei Baoulé und Gouro auf; diese Kunst zeigte zunächst Figuren der kolonialen Verwaltung (Ärzte, Militärs, Beamte), bevor sie sich weiterentwickelte und Mitglieder der afrikanischen Gesellschaft darstellte, die Zeichen modernen oder urbanen Erfolgs angenommen hatten. Das Pferd, ein seltenes und prestigeträchtiges Tier in den Waldgebieten und in feuchtem Savannenland der Elfenbeinküste, verstärkt sofort den außergewöhnlichen Status der Figur.
3. Funktionale Nutzung und Bedeutung
In der Kultur der Baoulé und Gouro kann eine solche Reiterstatue zwei Hauptfunktionen haben:
A. Kultstatue oder Altarbild: Die Geister Blolo Bla oder Waka Sran
Der Ehemann bzw. die Ehefrau des Jenseits (Blolo Bian / Blolo Bla): Bei Baoulé besitzt jeder Mensch einen spirituellen Ehepartner in der unsichtbaren Welt. Wenn eine Person Schwierigkeiten hat (sozial, gesundheitlich, bei der Fruchtbarkeit), kann der Wahrsager ihm befehlen, eine Ikone dieses spirituellen Partners skulptieren zu lassen. Der häusliche Altar erhält dann die Statuette, die schön und gepflegt sein muss. Sie modisch modern zu verkleiden oder auf einem Pferd zu platzieren, ist eine Art, sie zu schmeicheln, ihren Erfolg, ihre Macht und ihre Eleganz zu zeigen, um ihre Gunst und ihren Schutz zu gewinnen.
B. Objekt von Prestige und Macht
Über die religiöse Sphäre hinaus dienten diese Objekte als Statussymbole für Familienchefs oder angesehene Personen. den Besitz einer Statuette, die einen Reiter in moderner Kleidung in der eigenen Siedlung zeigt, als offensichtliches Zeichen von Reichtum, Prestige und Weltoffenheit.
Zusammenfassung
Diese Skulptur ist ein außerordentlich schönes Beispiel der Baoulé/Gouro-Staatue aus der Elfenbeinküste. Indem sie das uralte und prestigeträchtige Motiv des Reiters mit den Kleidungscodes des XX. Jahrhunderts verbindet, veranschaulicht sie perfekt, wie ivoirische Künstler die Moderne neu interpretieren, um Glaubensvorstellungen und den öffentlichen Ausdruck von Prestigegeltung zu bedienen.
Die Sendungen erfolgen von Montag bis Samstag mit Versicherung und Sendungsverfolgungsnummer.
Lieferung innerhalb Frankreichs in 1–3 Tagen mit Chronopost, 2–5 Tage in der gesamten Europäischen Union.
Lieferung in den Rest Europas und weltweit mit internationalem Colissimo.
We speak english
Masken afrikanische Kunst Afrikanische Maskenkunst arte de máscaras africanas arte delle maschere africane
Statuen afrikanische Kunst Arte de estatuas africanas arte delle statue africane Afrikanische Maskenkunst
Máscara de estatua de galería de arte africano
Der Verkäufer stellt sich vor
Elfenbeinküste
Baoulé
Holz
Höhe: 460 mm
Breite: 95 mm
Länge: 220 mm
Sehr feine Risse an beiden Seiten
Diese farbig bemalte Holzstatuette stellt einen Reiter dar. Sie stammt aus der Elfenbeinküste, traditionell von den Baoulé- oder Gouro-Völkern geschnitten, und fügt sich vollständig in die Strömung der kolonialen oder postkolonialen Kunst ein.
1. Stilistische Merkmale und Objektbeschreibung
Die Statuetten dieser Region beherrschen hier die Codes des figürlichen Porträts mit einer ausgesprochen expressiven Polychromie:
Der Reiter: Die Gestalt zeigt Gesichtszüge, die typisch für die Skulpturen der Zentralregion der Elfenbeinküste sind, insbesondere eine vereinfachte schwarze Frisur, markante Augenbrauen und große realistische Ohren. Die Haltung ist aufrecht und würdevoll. Er trägt Merkmale des modernen Lebens: ein Hemd oder ein leuchtend gelbes Polohemd mit kurzen Ärmeln sowie eine dunkle Hose, die in schwarzen Stiefeln endet. Seine Hände umschließen fest die Zügel seines Reittiers.
Das Reittier (das Pferd): Das Pferd ist stilisiert, aber dynamisch gemeißelt, mit einer weißen oder kaolinartigen texturierten Patina bemalt, die Hufe und den Schweif in Schwarz betont. Der Kopf des Tieres ist detailliert; die Ohren stehen aufrecht, die Augen sind gemalt, eine Zäumung oder ein Bridle reliefartig geschnitzt und wie ein geflochtenes Seil gestaltet.
Die Verarbeitung und Patina: Das Holz zeigt Abnutzungsspuren, Risse und Abplatzungen der Farbe, die das Altern der Farbschichten bezeugen. Die Proportionen legen absichtlich dem Charakter eine zentrale Bedeutung gegenüber dem Pferd nahe, ein in der afrikanischen Kunst gängiges Verfahren, um die Wichtigkeit des Subjekts zu kennzeichnen.
2. Herkunft und Kontext: Die Kunst des "Kolonialen"
Die Verbindung einer Reiterfigur mit Kleidung westlicher Einflussnahme und leuchtenden Pigmenten definiert genau die sogenannten Kolonial-Statuetten.
Sie tauchte im XX. Jahrhundert bei Baoulé und Gouro auf; diese Kunst zeigte zunächst Figuren der kolonialen Verwaltung (Ärzte, Militärs, Beamte), bevor sie sich weiterentwickelte und Mitglieder der afrikanischen Gesellschaft darstellte, die Zeichen modernen oder urbanen Erfolgs angenommen hatten. Das Pferd, ein seltenes und prestigeträchtiges Tier in den Waldgebieten und in feuchtem Savannenland der Elfenbeinküste, verstärkt sofort den außergewöhnlichen Status der Figur.
3. Funktionale Nutzung und Bedeutung
In der Kultur der Baoulé und Gouro kann eine solche Reiterstatue zwei Hauptfunktionen haben:
A. Kultstatue oder Altarbild: Die Geister Blolo Bla oder Waka Sran
Der Ehemann bzw. die Ehefrau des Jenseits (Blolo Bian / Blolo Bla): Bei Baoulé besitzt jeder Mensch einen spirituellen Ehepartner in der unsichtbaren Welt. Wenn eine Person Schwierigkeiten hat (sozial, gesundheitlich, bei der Fruchtbarkeit), kann der Wahrsager ihm befehlen, eine Ikone dieses spirituellen Partners skulptieren zu lassen. Der häusliche Altar erhält dann die Statuette, die schön und gepflegt sein muss. Sie modisch modern zu verkleiden oder auf einem Pferd zu platzieren, ist eine Art, sie zu schmeicheln, ihren Erfolg, ihre Macht und ihre Eleganz zu zeigen, um ihre Gunst und ihren Schutz zu gewinnen.
B. Objekt von Prestige und Macht
Über die religiöse Sphäre hinaus dienten diese Objekte als Statussymbole für Familienchefs oder angesehene Personen. den Besitz einer Statuette, die einen Reiter in moderner Kleidung in der eigenen Siedlung zeigt, als offensichtliches Zeichen von Reichtum, Prestige und Weltoffenheit.
Zusammenfassung
Diese Skulptur ist ein außerordentlich schönes Beispiel der Baoulé/Gouro-Staatue aus der Elfenbeinküste. Indem sie das uralte und prestigeträchtige Motiv des Reiters mit den Kleidungscodes des XX. Jahrhunderts verbindet, veranschaulicht sie perfekt, wie ivoirische Künstler die Moderne neu interpretieren, um Glaubensvorstellungen und den öffentlichen Ausdruck von Prestigegeltung zu bedienen.
Die Sendungen erfolgen von Montag bis Samstag mit Versicherung und Sendungsverfolgungsnummer.
Lieferung innerhalb Frankreichs in 1–3 Tagen mit Chronopost, 2–5 Tage in der gesamten Europäischen Union.
Lieferung in den Rest Europas und weltweit mit internationalem Colissimo.
We speak english
Masken afrikanische Kunst Afrikanische Maskenkunst arte de máscaras africanas arte delle maschere africane
Statuen afrikanische Kunst Arte de estatuas africanas arte delle statue africane Afrikanische Maskenkunst
Máscara de estatua de galería de arte africano
